Besuch Motofestival Bern, 23.02.2023
Am 23.2.2023 trafen wir uns am Nachmittag in Bern zur Nachfolgeveranstaltung der Zweirad Zürich.
Das kleine Grüppchen bestand aus Bruno, Stefano, Pascal, Holger, Res, Stefan, Walti und mir.
Wir hielten zuerst eine kurze Vorstandssitzung ab und stürzten uns danach ins Getümmel, wobei Getümmel nicht ganz passend war: der Besucherandrang hielt sich an diesem Donnerstagnachmittag noch ziemlich in Grenzen.
Von den grossen Marken waren Harley, Suzuki, Kawa, BMW und Honda vertreten. Yamaha fehlte ebenso wie fast alle Italiener. Moto Guzzi und Vespa waren hingegen vertreten. MV Agusta fehlte leider wie auch KTM.
Es gab ein paar Stuntshows, Restaurants, etc. Es war ganz interessant aber es hat mich jetzt ehrlich gesagt nicht vom Stuhl gehauen. Mein Resümee des Nachmittags ist eher durchzogen. Die Anreise nach Bern für die paar Aussteller hat sich für den MV Fan jetzt nicht wirklich gelohnt. Wenn im nächsten Jahr nicht mehr Marken dazu kommen, gebe ich dem Format leider nicht viele Zukunfts-Chancen. Bin mal gespannt.
Dominique Winter
Am 23.2.2023 trafen wir uns am Nachmittag in Bern zur Nachfolgeveranstaltung der Zweirad Zürich.
Das kleine Grüppchen bestand aus Bruno, Stefano, Pascal, Holger, Res, Stefan, Walti und mir.
Wir hielten zuerst eine kurze Vorstandssitzung ab und stürzten uns danach ins Getümmel, wobei Getümmel nicht ganz passend war: der Besucherandrang hielt sich an diesem Donnerstagnachmittag noch ziemlich in Grenzen.
Von den grossen Marken waren Harley, Suzuki, Kawa, BMW und Honda vertreten. Yamaha fehlte ebenso wie fast alle Italiener. Moto Guzzi und Vespa waren hingegen vertreten. MV Agusta fehlte leider wie auch KTM.
Es gab ein paar Stuntshows, Restaurants, etc. Es war ganz interessant aber es hat mich jetzt ehrlich gesagt nicht vom Stuhl gehauen. Mein Resümee des Nachmittags ist eher durchzogen. Die Anreise nach Bern für die paar Aussteller hat sich für den MV Fan jetzt nicht wirklich gelohnt. Wenn im nächsten Jahr nicht mehr Marken dazu kommen, gebe ich dem Format leider nicht viele Zukunfts-Chancen. Bin mal gespannt.
Dominique Winter
Generalversammlung MV Agusta Club Deutschland, in Speyer - 04.03.2023
Wir sind um 6 Uhr morgens Richtung Speyer abgefahren und haben auf der Deutschen Autobahn in die aufgehende Sonne geblintzelt. Die Deutschen haben den Beginn der GV auf 09.30 Uhr angesetzt, recht früh für uns. Wir kamen sogar noch etwas zu früh an, sodass es noch für einen Kaffee reichte.
Es war schön, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Auch Dominique und Esther vom CH Club waren dabei.
Die GV dauerte bis Mittag, danach gemeinsames Mittagessen im Restaurant nebenan vom TechnikMuseum Speyer. Nach dem Mittagessen ging's weiter mit der GV. Um 15 Uhr waren wir durch.
Wir checkten im Hotel ein, danach lud das hübsche Stätdchen Speyer für eine Erkundungstour ein. Schliesslich gönnten wir uns ein deftiges Abendessen im lokalen Brauhaus.
Am Sonntag stand das Technik Museum auf dem Programm, so in etwa das Verkehrshaus Luzern x 2. Sehr spannend und vielseitig, man kann da locker einen ganzen Tag verbringen und hat wahrscheinlich noch nicht alles gesehen.
Wir mussten aber gegen frühen Abend abfahren, stand uns doch noch eine längere Fahrt nach Hause bevor.
Dominique Winter
Wir sind um 6 Uhr morgens Richtung Speyer abgefahren und haben auf der Deutschen Autobahn in die aufgehende Sonne geblintzelt. Die Deutschen haben den Beginn der GV auf 09.30 Uhr angesetzt, recht früh für uns. Wir kamen sogar noch etwas zu früh an, sodass es noch für einen Kaffee reichte.
Es war schön, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Auch Dominique und Esther vom CH Club waren dabei.
Die GV dauerte bis Mittag, danach gemeinsames Mittagessen im Restaurant nebenan vom TechnikMuseum Speyer. Nach dem Mittagessen ging's weiter mit der GV. Um 15 Uhr waren wir durch.
Wir checkten im Hotel ein, danach lud das hübsche Stätdchen Speyer für eine Erkundungstour ein. Schliesslich gönnten wir uns ein deftiges Abendessen im lokalen Brauhaus.
Am Sonntag stand das Technik Museum auf dem Programm, so in etwa das Verkehrshaus Luzern x 2. Sehr spannend und vielseitig, man kann da locker einen ganzen Tag verbringen und hat wahrscheinlich noch nicht alles gesehen.
Wir mussten aber gegen frühen Abend abfahren, stand uns doch noch eine längere Fahrt nach Hause bevor.
Dominique Winter
Generalversammlung MV Agusta Club Schweiz - 25.03.2023, Restaurant Bären Niederbipp
Zum ersten Mal im März führten wir die Jahresversammlung im März durch. Damit haben wir für den Jahresabschluss etwas mehr Zeit und müssen doch nicht bis zum Juli (Jahrestreffen) warten, um das Geschäftsjahr abzuschliessen.
Es kam eine stattliche Anzahl Mitglieder zur GV: immerhin knapp 50 % unserer Vereinsmitglieder kamen, sprich rund 40 Personen waren anwesend.
Ich durfte die GV zum ersten Mal als Präsidentin eröffnen und führte leicht nervös durch die Traktanden. Ich hoffe, man hat's nicht gemerkt.
Das Clubjahr 2022 war recht abwechslungsreich und der Ausblick auf die neue Saison ist vielversprechend. Viele schöne Events und eine tolle Clubreise nach Ungarn stehen an. Ich freue mich !
Es ist sehr erfreulich, dass wir in letzter Zeit wieder einige neue Mitglieder gewinnen konnten. Aktueller Stand: 83 Mitglieder plus 2 Ehrenmitglieder.
Das Jahrestreffen führt uns in die Ostschweiz nach Uzwil, schon jetzt vielen Dank an Holger für die Organisation.
Dominique Winter
Präsidentin
25.03.2023
Zum ersten Mal im März führten wir die Jahresversammlung im März durch. Damit haben wir für den Jahresabschluss etwas mehr Zeit und müssen doch nicht bis zum Juli (Jahrestreffen) warten, um das Geschäftsjahr abzuschliessen.
Es kam eine stattliche Anzahl Mitglieder zur GV: immerhin knapp 50 % unserer Vereinsmitglieder kamen, sprich rund 40 Personen waren anwesend.
Ich durfte die GV zum ersten Mal als Präsidentin eröffnen und führte leicht nervös durch die Traktanden. Ich hoffe, man hat's nicht gemerkt.
Das Clubjahr 2022 war recht abwechslungsreich und der Ausblick auf die neue Saison ist vielversprechend. Viele schöne Events und eine tolle Clubreise nach Ungarn stehen an. Ich freue mich !
Es ist sehr erfreulich, dass wir in letzter Zeit wieder einige neue Mitglieder gewinnen konnten. Aktueller Stand: 83 Mitglieder plus 2 Ehrenmitglieder.
Das Jahrestreffen führt uns in die Ostschweiz nach Uzwil, schon jetzt vielen Dank an Holger für die Organisation.
Dominique Winter
Präsidentin
25.03.2023
Sardinien – 18. - 29. Mai 2023
Endlich war es wieder soweit: unser liebstes Reiseziel dürften wir unter die Räder nehmen.
Wir fuhren in Zug am Auffahrtstag früh morgens um 6.15 Uhr ab, weil wir den Stau am Gotthard vermeiden wollten. Das klappte auch relativ gut, unter anderem auch, weil wir den Pass fuhren. Mann war das noch kalt dort oben!
Bald wurde es aber wärmer, je südlicher wir uns befanden. Wir hielten in Mailand zum Zmittag bei den Eltern von Stefano, danach gings weiter nach Genua. Ste ‘s Turismo Veloce fing an zu bocken: sie stellte an jedem Rotlicht/Stopp immer wieder ab. Das war ja kein Fahren so!
Wie üblich versorgten wir uns vor dem Einschiffen mit Proviant, weil wir das Selbstbedienungsrestaurant auf den Fähren nicht mögen: Rotwein und Focaccia in der Kabine mit Sicht aufs Meer.
Freitag: Castelsardo, La Maddalena
Die Überfahrt verlief ruhig, wir schliefen gut in unseren Betten. Ankunft am Morgen um 7 Uhr. Es war leicht bedeckt aber trocken und die Luft duftete herrlich nach Pinienwäldern. Wir fuhren gleich zu Cicco’s Bar, um einen Cappuccino mit Meersicht zu geniessen. Danach gings gemütlich der Küstenstrasse entlang nach Castelsardo, unserem ersten Etappenstopp. Wir kannten das AirBnB bereits von früheren Aufenthalten und buchten 2 Nächte dort. Nachdem wir unser Gepäck abgeladen hatten, machten wir uns auf, um nach Palau zu fahren. Wir wollten unbedingt den Fritto Misto in einem speziellen Restaurant essen, dafür war uns der Weg bis auf Maddalena nicht zu weit. Und wie es sich lohnte! Schlemm, schlemm.
Leider wechselte die Wetterlage am Nachmittag, wir kamen leicht nass gegen Abend wieder in Castelsardo an. Kaum waren wir in unserer Wohnung, fing es an zu schütten und es hörte für die nächsten 2 Tage nicht mehr auf.
Sonntag und Montag in Alghero
Packen, frühstücken, Abfahrt mit leichtem Regen bis nach Alghero, unserem nächsten Zwischenziel. Auch hier waren wir in bekannter Umgebung. Da es immer noch leicht regnete, nahmen wir es gemütlich. Einkaufen, lesen, Spaziergang in der hübschen Altstadt, Apero und Abendessen.
Am Montag hat sich Stefano (in der Dusche!) einen Hexenschuss zugezogen. Das war sehr schmerzhaft und hat ihn in den nächsten Tagen nicht wenig geplagt. Wir mussten dennoch das Motorrad zur (einzigen) MV Vertretung auf Sardinien bringen, um das Problem mit dem ständigen Abstellen zu lösen. Wir kannten den Mech bereits aus früheren Jahren (MV sei Dank) und wie es der Zufall wollte, war die Garage nur 500 m von unserer Unterkunft entfernt. Das Problem war schnell gefunden und relativ leicht gelöst.
Dienstag und Mittwoch bei Gianfranco und Rossana Bonera
Das Wetter meinte es gut mit uns. Die Reise der Küste entlang war sonnig, war und wir genossen die fantastische Aussicht in vollen Zügen. Unsere Lieblingsstrecke Guspini – Iglesias mit geschätzten 100'000 Kurven, einfach nur geil!
Wir kamen um 17 Uhr bei Gianfranco und Rossana müde aber glücklich an. Einpuffen und dann Abendessen mit unseren Freunden.
Tags darauf machten wir einen Ausflug mit Gianfranco nach Santadi. Ich nutzte die Gunst der Stunde und habe Gianfranco’s Kurventechnik hinter ihm fahrend studiert. Er fuhr zum Glück ganz brav, sodass auch ich ihm folgen konnte 😊.
Donnerstag und Freitag: Carloforte, die Insel des Tunfischs
Schon bald ist es Zeit, sich von unseren liebenswürdigen Gastgebern zu verabschieden. Natürlich aber nicht ohne vorher noch eine veritable Fotosession zu machen. Wir übergeben Gianfranco Gastgeschenke aus der Schweiz: eine Gürtelschnalle von unserem Club und das Jahrbuch 2022, dessen Cover er zusammen mit Agostini zierte. Alles wird fotografisch festgehalten .
Die nächsten 2 Tage verbringen wir auf Carloforte, der Insel des Tunfischs. Hier dreht sich alles um den wunderbaren Fisch, wir essen lecker, machen Ausflüge und Shopping. Carloforte ist eine kleine Insel im Südwesten von Sardinien. Am Freitagabend müssen wir uns aber wieder auf die Hauptinsel zurück, um am Abend die Fähre nach CivittaVecchia zu erreichen. Für einen Zwischenstop bei Stefano, dem Clubpräsidenten des Töff-Clubs Sardinia, reichte es aber auch noch.
Arrivederci Sardegna, a presto!
Dominique
Endlich war es wieder soweit: unser liebstes Reiseziel dürften wir unter die Räder nehmen.
Wir fuhren in Zug am Auffahrtstag früh morgens um 6.15 Uhr ab, weil wir den Stau am Gotthard vermeiden wollten. Das klappte auch relativ gut, unter anderem auch, weil wir den Pass fuhren. Mann war das noch kalt dort oben!
Bald wurde es aber wärmer, je südlicher wir uns befanden. Wir hielten in Mailand zum Zmittag bei den Eltern von Stefano, danach gings weiter nach Genua. Ste ‘s Turismo Veloce fing an zu bocken: sie stellte an jedem Rotlicht/Stopp immer wieder ab. Das war ja kein Fahren so!
Wie üblich versorgten wir uns vor dem Einschiffen mit Proviant, weil wir das Selbstbedienungsrestaurant auf den Fähren nicht mögen: Rotwein und Focaccia in der Kabine mit Sicht aufs Meer.
Freitag: Castelsardo, La Maddalena
Die Überfahrt verlief ruhig, wir schliefen gut in unseren Betten. Ankunft am Morgen um 7 Uhr. Es war leicht bedeckt aber trocken und die Luft duftete herrlich nach Pinienwäldern. Wir fuhren gleich zu Cicco’s Bar, um einen Cappuccino mit Meersicht zu geniessen. Danach gings gemütlich der Küstenstrasse entlang nach Castelsardo, unserem ersten Etappenstopp. Wir kannten das AirBnB bereits von früheren Aufenthalten und buchten 2 Nächte dort. Nachdem wir unser Gepäck abgeladen hatten, machten wir uns auf, um nach Palau zu fahren. Wir wollten unbedingt den Fritto Misto in einem speziellen Restaurant essen, dafür war uns der Weg bis auf Maddalena nicht zu weit. Und wie es sich lohnte! Schlemm, schlemm.
Leider wechselte die Wetterlage am Nachmittag, wir kamen leicht nass gegen Abend wieder in Castelsardo an. Kaum waren wir in unserer Wohnung, fing es an zu schütten und es hörte für die nächsten 2 Tage nicht mehr auf.
Sonntag und Montag in Alghero
Packen, frühstücken, Abfahrt mit leichtem Regen bis nach Alghero, unserem nächsten Zwischenziel. Auch hier waren wir in bekannter Umgebung. Da es immer noch leicht regnete, nahmen wir es gemütlich. Einkaufen, lesen, Spaziergang in der hübschen Altstadt, Apero und Abendessen.
Am Montag hat sich Stefano (in der Dusche!) einen Hexenschuss zugezogen. Das war sehr schmerzhaft und hat ihn in den nächsten Tagen nicht wenig geplagt. Wir mussten dennoch das Motorrad zur (einzigen) MV Vertretung auf Sardinien bringen, um das Problem mit dem ständigen Abstellen zu lösen. Wir kannten den Mech bereits aus früheren Jahren (MV sei Dank) und wie es der Zufall wollte, war die Garage nur 500 m von unserer Unterkunft entfernt. Das Problem war schnell gefunden und relativ leicht gelöst.
Dienstag und Mittwoch bei Gianfranco und Rossana Bonera
Das Wetter meinte es gut mit uns. Die Reise der Küste entlang war sonnig, war und wir genossen die fantastische Aussicht in vollen Zügen. Unsere Lieblingsstrecke Guspini – Iglesias mit geschätzten 100'000 Kurven, einfach nur geil!
Wir kamen um 17 Uhr bei Gianfranco und Rossana müde aber glücklich an. Einpuffen und dann Abendessen mit unseren Freunden.
Tags darauf machten wir einen Ausflug mit Gianfranco nach Santadi. Ich nutzte die Gunst der Stunde und habe Gianfranco’s Kurventechnik hinter ihm fahrend studiert. Er fuhr zum Glück ganz brav, sodass auch ich ihm folgen konnte 😊.
Donnerstag und Freitag: Carloforte, die Insel des Tunfischs
Schon bald ist es Zeit, sich von unseren liebenswürdigen Gastgebern zu verabschieden. Natürlich aber nicht ohne vorher noch eine veritable Fotosession zu machen. Wir übergeben Gianfranco Gastgeschenke aus der Schweiz: eine Gürtelschnalle von unserem Club und das Jahrbuch 2022, dessen Cover er zusammen mit Agostini zierte. Alles wird fotografisch festgehalten .
Die nächsten 2 Tage verbringen wir auf Carloforte, der Insel des Tunfischs. Hier dreht sich alles um den wunderbaren Fisch, wir essen lecker, machen Ausflüge und Shopping. Carloforte ist eine kleine Insel im Südwesten von Sardinien. Am Freitagabend müssen wir uns aber wieder auf die Hauptinsel zurück, um am Abend die Fähre nach CivittaVecchia zu erreichen. Für einen Zwischenstop bei Stefano, dem Clubpräsidenten des Töff-Clubs Sardinia, reichte es aber auch noch.
Arrivederci Sardegna, a presto!
Dominique
Anneau du Rhin, 30.05.2023
Unser MV Agusta Club Schweiz lud Ende Mai, gemeinsam mit dem Instruktoren-Team von Freeride Trainig aus Lachen am Zürichsee, zum gemeinsamen Tanz auf dem Rheinring "Anneau du Rhin" im wunderschönen Elsass, bei sonnigem Frühlingswetter mit knapp 25 Grad.
Am späten Nachmittrtag trudelten unsere MV-Freunde auf 2 und 4 Rädern aus allen Himmelsrichtungen in der traumhaft gelegenen Unterkunft Hotel Domaine du Bollenber, mitten in einem herrlichen Weinanbaugebiet nache der Rennstrecke, ein.
Dominique und Stefano kamen direkt von einer ausgedehnten Motorradtour durch Bella Italia, Erna und Richard Monasso sind aus dem Südtirol, aus Ihrem Motorradurlaub angereist, Rebecca und Bruno Guggisberg reisten wie wir aus dem Berner Oberland an. Wir besuchten jedoch auf dem Weg ins schöne Elsass noch das Pantheon in Basel mit seiner dauernd wechselnden Ausstellung (viele Fahrzeuge sind eingelöst).
Nach humorvoll-sachlich gestalteter Theorielektion genossen wir ein gemeinsames Abendessen und stimmten uns auf den kommenden Tag auf der Rennstrecke ein.
Früh morgens nach dem Frühstück im Hotel trafen wir an der Rennstrecke ein unb bezogen unser Lager hinten im schattigen Waldstück. Das Training befriedigte nicht bloss die schiere Freude am freien Fahren ohne Tempolimit und Gegenverkehr, sondern beinhaltete auch lernreiche, praktisches Wissen, auffrischende Einheiten in kleineren Gruppen, was z.B. Sitzposition, Gewichtsverlagerung, Bremsen, Linienführung und Blicktechnik angeht und hat dank leidenschaftlicher Anleitung der Instruktoren für Kurzweil gesorgt,
Für das leibliche Wohl gabe es reichlich Zwischenverpflegung vom Veranstalter und ein grosszügiges Mittagsbuffet.
Tagsüber besuchte uns noch Andreas Mägdefrau vom MV Club DE.
Der Oscar für die überzeugendste akustische Darbietung des Tages, in der Sparte Kuulturvermittlung, geht einstimmig in die Niederlande an Richard und seine überaus hübsche, grazile, schwarz-goldene F3.
Aber das Wichtigste am Ende des Tages war doch die Geselligkeit und der Zusammenhalt unter MV-Enthusiasten. Wir haben Benzingespräche geführt, viel gelernt oder wieder aufgefrischt und hatten ordentlich Spass und alle MV's samt Fahrer sind heil geblieben. Eine rundum gelungene Veranstaltung.
Martin und Anton verlängerten für uns drei noch eine Nacht im Hotel, um noch etwas mehr Zeit für Exkursionen zu haben. So erkundeten wir am Abend noch das schmucke Dorf Eguisheim nahe Colmar, samt kleiner, kulinarischer Höhepunkte.
Tags darauf auf der Rückreise in die Schweiz hielten wir noch beim Musée National de l'Automobile in Mulhouse, einer unglaublich umgangreichen Sammlung an Automobilen, initiiert durch die "umtriebigen" Textilindustriellen, die Gebrüder Schlumpf. Eine empfehlenswerte Reise in die Vergangenheit der Mobilität.
Besten Dank an das Freeride Training Team, lieben Dank dem Engagement unserer Präsidentin des MV Club Agusta Club Schweiz, Dominique Winter, und natürlich auch an Stefano Atzeni und allen Anwesenden für die gemeinsamen Momente.
Stefan Isenschmid
Teilnehmer:
Dominique Winter
Stefano Atzeni
Rebecca Guggisberg
Bruno Guggisberg
Erna Monasso
Richard Monasso
Stefan Isenschmid
Andreas Mägdefrau, Boxencrew
Martin Isenschmid, Boxencrew
Anton Christen, Boxencrew
Unser MV Agusta Club Schweiz lud Ende Mai, gemeinsam mit dem Instruktoren-Team von Freeride Trainig aus Lachen am Zürichsee, zum gemeinsamen Tanz auf dem Rheinring "Anneau du Rhin" im wunderschönen Elsass, bei sonnigem Frühlingswetter mit knapp 25 Grad.
Am späten Nachmittrtag trudelten unsere MV-Freunde auf 2 und 4 Rädern aus allen Himmelsrichtungen in der traumhaft gelegenen Unterkunft Hotel Domaine du Bollenber, mitten in einem herrlichen Weinanbaugebiet nache der Rennstrecke, ein.
Dominique und Stefano kamen direkt von einer ausgedehnten Motorradtour durch Bella Italia, Erna und Richard Monasso sind aus dem Südtirol, aus Ihrem Motorradurlaub angereist, Rebecca und Bruno Guggisberg reisten wie wir aus dem Berner Oberland an. Wir besuchten jedoch auf dem Weg ins schöne Elsass noch das Pantheon in Basel mit seiner dauernd wechselnden Ausstellung (viele Fahrzeuge sind eingelöst).
Nach humorvoll-sachlich gestalteter Theorielektion genossen wir ein gemeinsames Abendessen und stimmten uns auf den kommenden Tag auf der Rennstrecke ein.
Früh morgens nach dem Frühstück im Hotel trafen wir an der Rennstrecke ein unb bezogen unser Lager hinten im schattigen Waldstück. Das Training befriedigte nicht bloss die schiere Freude am freien Fahren ohne Tempolimit und Gegenverkehr, sondern beinhaltete auch lernreiche, praktisches Wissen, auffrischende Einheiten in kleineren Gruppen, was z.B. Sitzposition, Gewichtsverlagerung, Bremsen, Linienführung und Blicktechnik angeht und hat dank leidenschaftlicher Anleitung der Instruktoren für Kurzweil gesorgt,
Für das leibliche Wohl gabe es reichlich Zwischenverpflegung vom Veranstalter und ein grosszügiges Mittagsbuffet.
Tagsüber besuchte uns noch Andreas Mägdefrau vom MV Club DE.
Der Oscar für die überzeugendste akustische Darbietung des Tages, in der Sparte Kuulturvermittlung, geht einstimmig in die Niederlande an Richard und seine überaus hübsche, grazile, schwarz-goldene F3.
Aber das Wichtigste am Ende des Tages war doch die Geselligkeit und der Zusammenhalt unter MV-Enthusiasten. Wir haben Benzingespräche geführt, viel gelernt oder wieder aufgefrischt und hatten ordentlich Spass und alle MV's samt Fahrer sind heil geblieben. Eine rundum gelungene Veranstaltung.
Martin und Anton verlängerten für uns drei noch eine Nacht im Hotel, um noch etwas mehr Zeit für Exkursionen zu haben. So erkundeten wir am Abend noch das schmucke Dorf Eguisheim nahe Colmar, samt kleiner, kulinarischer Höhepunkte.
Tags darauf auf der Rückreise in die Schweiz hielten wir noch beim Musée National de l'Automobile in Mulhouse, einer unglaublich umgangreichen Sammlung an Automobilen, initiiert durch die "umtriebigen" Textilindustriellen, die Gebrüder Schlumpf. Eine empfehlenswerte Reise in die Vergangenheit der Mobilität.
Besten Dank an das Freeride Training Team, lieben Dank dem Engagement unserer Präsidentin des MV Club Agusta Club Schweiz, Dominique Winter, und natürlich auch an Stefano Atzeni und allen Anwesenden für die gemeinsamen Momente.
Stefan Isenschmid
Teilnehmer:
Dominique Winter
Stefano Atzeni
Rebecca Guggisberg
Bruno Guggisberg
Erna Monasso
Richard Monasso
Stefan Isenschmid
Andreas Mägdefrau, Boxencrew
Martin Isenschmid, Boxencrew
Anton Christen, Boxencrew
Treffen MV Agusta Club Internationale, Cascina Costa, 24.- 25. Juni 2023
Samstag
Auch dieses Jahr haben wir den Weg nach Samarate und Cascina Costa unter die Räder genommen.
Am Samstag fuhren wir, wie immer, zuerst zu Magni’s Werkstätte in Samarate, wo wir bereits auf viele Deutsche, Italienische und Ungarische Freunde trafen.
Nach den ersten Motorengesprächen und Soundchecks (Magni Motorräder sind ja soooo laut!) fuhren Stefano und nach Cascina Costa, wo der eigentliche Hauptevent von statten ging. Dort trafen wir auf weitere alte Bekannte.
Die Motorräder stellten wir erstmal auf dem grossen Parkplatz zu den anderen MV’s, nach und nach trafen mehr Fahrer ein. Es war sehr heiss, ich glaube es war der Hitze zuzuschreiben, dass es dieses Jahr für die Ausfahrt etwas weniger Fahrräder waren als sonst. Jedenfalls hatte ich diesen Eindruck. Trotzdem waren wir mindestens 50 Töffs auf der Ausfahrt. Immer wieder ein Erlebnis!
Nach der Ausfahrt machten wir uns auf in unser Hotel, welches wir in der Nähe des Abend -Events gebucht hatten. Duschen, etwas ausruhen und umziehen. Zum Abendessen durften wir bei KM-George im Bus mitfahren, was wir sehr schätzten.
In eleganter und doch ungezwungener Umgebung durften wir ein leckeres Abendessen mit Ansprachen, Ehrungen und Gesprächen mit lieben Freunden geniessen. Auch Uli und MV Mike aus Österreich sowie Thomas aus Ungarn waren mit von der Partie.
Sonntag
Die Hauptveranstaltung mit den Show-Rennen auf der abgesperrten Rundstrecke findet jeweils am Sonntag statt. Viele Durchgänge mit Oldtimern, modernen Motorrädern und auch Autos finden jeweils am Sonntag statt. Es kann theoretisch jeder in einer der Kategorien teilnehmen, wir sind aber immer nur als Zuschauer dabei.
Es war wieder brütend heiss und wir suchten zwischendurch Abkühlung im MV Agusta Museum, welches um einiges vergrössert und modernisiert wurde.
Gegen späteren Nachmittag machten wir uns schliesslich wieder auf den rund 3 Stunden langen Rückweg Richtung Norden in die Deutsch-Schweiz.
Ein erlebnisreiches Wochenende mit Motorengeräuschen, Wiedersehen mit Freunden und dem Teilen einer gemeinsamen Leidenschaft!
Vielen Dank an den Motoclub Internationale MV Agusta für die Organisation diese Fantastischen Events!
Dominique Winter
Samstag
Auch dieses Jahr haben wir den Weg nach Samarate und Cascina Costa unter die Räder genommen.
Am Samstag fuhren wir, wie immer, zuerst zu Magni’s Werkstätte in Samarate, wo wir bereits auf viele Deutsche, Italienische und Ungarische Freunde trafen.
Nach den ersten Motorengesprächen und Soundchecks (Magni Motorräder sind ja soooo laut!) fuhren Stefano und nach Cascina Costa, wo der eigentliche Hauptevent von statten ging. Dort trafen wir auf weitere alte Bekannte.
Die Motorräder stellten wir erstmal auf dem grossen Parkplatz zu den anderen MV’s, nach und nach trafen mehr Fahrer ein. Es war sehr heiss, ich glaube es war der Hitze zuzuschreiben, dass es dieses Jahr für die Ausfahrt etwas weniger Fahrräder waren als sonst. Jedenfalls hatte ich diesen Eindruck. Trotzdem waren wir mindestens 50 Töffs auf der Ausfahrt. Immer wieder ein Erlebnis!
Nach der Ausfahrt machten wir uns auf in unser Hotel, welches wir in der Nähe des Abend -Events gebucht hatten. Duschen, etwas ausruhen und umziehen. Zum Abendessen durften wir bei KM-George im Bus mitfahren, was wir sehr schätzten.
In eleganter und doch ungezwungener Umgebung durften wir ein leckeres Abendessen mit Ansprachen, Ehrungen und Gesprächen mit lieben Freunden geniessen. Auch Uli und MV Mike aus Österreich sowie Thomas aus Ungarn waren mit von der Partie.
Sonntag
Die Hauptveranstaltung mit den Show-Rennen auf der abgesperrten Rundstrecke findet jeweils am Sonntag statt. Viele Durchgänge mit Oldtimern, modernen Motorrädern und auch Autos finden jeweils am Sonntag statt. Es kann theoretisch jeder in einer der Kategorien teilnehmen, wir sind aber immer nur als Zuschauer dabei.
Es war wieder brütend heiss und wir suchten zwischendurch Abkühlung im MV Agusta Museum, welches um einiges vergrössert und modernisiert wurde.
Gegen späteren Nachmittag machten wir uns schliesslich wieder auf den rund 3 Stunden langen Rückweg Richtung Norden in die Deutsch-Schweiz.
Ein erlebnisreiches Wochenende mit Motorengeräuschen, Wiedersehen mit Freunden und dem Teilen einer gemeinsamen Leidenschaft!
Vielen Dank an den Motoclub Internationale MV Agusta für die Organisation diese Fantastischen Events!
Dominique Winter
Jahrestreffen Uzwil, 14. - 16. Juli 2023
Freitag, der 14te Juli, 11.00 Uhr – endlich ist es soweit. Die Fahrt nach Uzwil ans Jahrestreffen des MV Agusta Club Schweiz steht an. Zum Glück habe ich gestern noch einen letzten Check an meiner 1090 Brutale gemacht, die Batterie geladen und eine kleine Testrunde gedreht.
Ich schiebe das Motorrad aus der Garage, mache mich fertig und jetzt das! Keinen Wank mehr macht die Batterie. Also, schnell überbrücken, Telefon an Kaufmann Moto, dass ich eine Batterie holen komme, über die Autobahn nach Safenwil, Batterie austauschen, kleiner Check des Luftdruckes in den Reifen durch Thomas und dann - auch noch ein Nagel im Hinterreifen…ist doch nicht Freitag, der 13te heute, oder?
Naja, mit etwas über einer Stunde Verspätung in der Glutofenhitze über das Freiamt, das Zürcher Säuliamt, die Linth Ebene und den Ricken zum Treffpunkt ins Hotel Uzwil.
Dort ist bereits Holger Lange, der das Jahrestreffen 2023 organisiert hat, am Ausladen und Einrichten für das Wochenende. Nach und nach kommen sie, die MV Agusta Enthusiasten, teils auf den Motorrädern bepackt mit Rucksäcken, teils die Zweiräder in den Bussen verladen.
Um 18.00 Uhr findet der Willkommens Apéro statt, der sich so lange ausdehnt, dass die Küche unruhig nachfragt, wann wir gedenken, endlich unsere Plätze für das Nachtessen einzunehmen. Ups, aber eben, so ist es, wenn man sich lange nicht mehr gesehen hat, hat man auch viel zu erzählen und vergisst die Zeit schon mal.
Das Nachtessen ist hervorragend und der anschliessende Schlummertrunk in der Whiskybar im Keller rundet einen schönen Freitagabend ab.
Am Samstag nach dem Morgenessen machte sich unser Trüppchen, das mittlerweile auf über 20 Motorräder angewachsen ist unter der Leitung von Holger auf den Weg. Über verschlungene, teilweise frisch geteerte Nebenstrassen erreichten wir schlussendlich unser Ziel, die Schwägalp, Talstation der Säntis Schwebebahn.
Der Säntis – höchste Erhebung der Ostschweiz mit 2502m - beschert uns einen atemberaubenden Ausblick vom Zürichsee bis zum Bodensee und wird den Flachländern und Erstbesuchern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Nach dem Gipfel-Mittagessen machen wir uns gegen 15.00 Uhr wieder auf den Weg zurück ins Hotel. Dieses Mal geht es über Teile des Toggenburg und Fürstenland auf Nebenstrassen nach Uzwil und – man glaubt es kaum - es waren alle ziemlich froh, die Motorradbekleidung wieder gegen einen bequemen und vor allem kühleren Freizeitlook zu tauschen.
Der wieder vom Club offeriert Apéro bot Gelegenheit, sich auch mit den erst am Samstag angereisten Freunden ausgiebig auszutauschen. Die Stimmung ist sehr locker, was man sicher auf dem gemeinsamen Foto sieht.
Die regen Diskussionen wurden während des wieder sehr gut zubereiteten Nachtessens intensiv weitergeführt und auch die Whiskybar kam anschliessend nicht zu kurz.
Für den Sonntagmorgen hat Holger eine kleine Überraschung organisiert – die Interessierten unter uns können bei seinem Jugendfreund Marcel Büchler das grösste Töfflimuseum von Europa in Lütisburg besuchen. Unter der fachkundigen Leitung von Marcel und seinem Sohn Randy staunen wir einerseits über die hunderten von diversen Marken und über die hunderten von Pokalen, die von den beiden bisher an Rennen in diversen Kategorien gewonnen wurden.
Dem Vorstand des MV Agusta Club Schweiz gebührt ein herzliches Dankeschön für dieses Jahrestreffen und vor allem Holger Lange für die hervorragende Organisation während den 3 Tagen. Es war sehr interessant und beinhaltete alles, was ein Motorradfahrerherz begehrt. Vor allem war es trotz der rasanten Ausfahrten ein unfallfreies und sehr gemütliches Beisammensein von Gleichgesinnten.
Birrhard, 23. Juli 2023
Gaudenz Lüchinger
Freitag, der 14te Juli, 11.00 Uhr – endlich ist es soweit. Die Fahrt nach Uzwil ans Jahrestreffen des MV Agusta Club Schweiz steht an. Zum Glück habe ich gestern noch einen letzten Check an meiner 1090 Brutale gemacht, die Batterie geladen und eine kleine Testrunde gedreht.
Ich schiebe das Motorrad aus der Garage, mache mich fertig und jetzt das! Keinen Wank mehr macht die Batterie. Also, schnell überbrücken, Telefon an Kaufmann Moto, dass ich eine Batterie holen komme, über die Autobahn nach Safenwil, Batterie austauschen, kleiner Check des Luftdruckes in den Reifen durch Thomas und dann - auch noch ein Nagel im Hinterreifen…ist doch nicht Freitag, der 13te heute, oder?
Naja, mit etwas über einer Stunde Verspätung in der Glutofenhitze über das Freiamt, das Zürcher Säuliamt, die Linth Ebene und den Ricken zum Treffpunkt ins Hotel Uzwil.
Dort ist bereits Holger Lange, der das Jahrestreffen 2023 organisiert hat, am Ausladen und Einrichten für das Wochenende. Nach und nach kommen sie, die MV Agusta Enthusiasten, teils auf den Motorrädern bepackt mit Rucksäcken, teils die Zweiräder in den Bussen verladen.
Um 18.00 Uhr findet der Willkommens Apéro statt, der sich so lange ausdehnt, dass die Küche unruhig nachfragt, wann wir gedenken, endlich unsere Plätze für das Nachtessen einzunehmen. Ups, aber eben, so ist es, wenn man sich lange nicht mehr gesehen hat, hat man auch viel zu erzählen und vergisst die Zeit schon mal.
Das Nachtessen ist hervorragend und der anschliessende Schlummertrunk in der Whiskybar im Keller rundet einen schönen Freitagabend ab.
Am Samstag nach dem Morgenessen machte sich unser Trüppchen, das mittlerweile auf über 20 Motorräder angewachsen ist unter der Leitung von Holger auf den Weg. Über verschlungene, teilweise frisch geteerte Nebenstrassen erreichten wir schlussendlich unser Ziel, die Schwägalp, Talstation der Säntis Schwebebahn.
Der Säntis – höchste Erhebung der Ostschweiz mit 2502m - beschert uns einen atemberaubenden Ausblick vom Zürichsee bis zum Bodensee und wird den Flachländern und Erstbesuchern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Nach dem Gipfel-Mittagessen machen wir uns gegen 15.00 Uhr wieder auf den Weg zurück ins Hotel. Dieses Mal geht es über Teile des Toggenburg und Fürstenland auf Nebenstrassen nach Uzwil und – man glaubt es kaum - es waren alle ziemlich froh, die Motorradbekleidung wieder gegen einen bequemen und vor allem kühleren Freizeitlook zu tauschen.
Der wieder vom Club offeriert Apéro bot Gelegenheit, sich auch mit den erst am Samstag angereisten Freunden ausgiebig auszutauschen. Die Stimmung ist sehr locker, was man sicher auf dem gemeinsamen Foto sieht.
Die regen Diskussionen wurden während des wieder sehr gut zubereiteten Nachtessens intensiv weitergeführt und auch die Whiskybar kam anschliessend nicht zu kurz.
Für den Sonntagmorgen hat Holger eine kleine Überraschung organisiert – die Interessierten unter uns können bei seinem Jugendfreund Marcel Büchler das grösste Töfflimuseum von Europa in Lütisburg besuchen. Unter der fachkundigen Leitung von Marcel und seinem Sohn Randy staunen wir einerseits über die hunderten von diversen Marken und über die hunderten von Pokalen, die von den beiden bisher an Rennen in diversen Kategorien gewonnen wurden.
Dem Vorstand des MV Agusta Club Schweiz gebührt ein herzliches Dankeschön für dieses Jahrestreffen und vor allem Holger Lange für die hervorragende Organisation während den 3 Tagen. Es war sehr interessant und beinhaltete alles, was ein Motorradfahrerherz begehrt. Vor allem war es trotz der rasanten Ausfahrten ein unfallfreies und sehr gemütliches Beisammensein von Gleichgesinnten.
Birrhard, 23. Juli 2023
Gaudenz Lüchinger
Jurafahrt von Breitenbach nach Genf, genauer gesagt Tannay, am Genfersee, 21. - 24. Juli 2023
Fahrt mit unseren Motorrädern über die Jurakette bis nach Tannay am Genfersee. Tannay ist ein schönes Dorf, etwa 10 km nördlich vor Genf gelegen.
Hörbi hat wie immer die Strecke in mühsamer Kleinarbeit in sein Navi aufgenommen.
Manchmal denke ich, er hat die kleinen Gemeinden auf unserer Strecke kurz kontaktiert, um noch einige neue kleine interessante Wege für uns zu bauen.
Damit es mir nicht langweilig wird. So ist Hörbi eben, ein guter Freund.
Um 09.00 starten wir in Breitenbach, Richtung Delsberg. Das Wetter spielt mit. Die Freude sieht man in unseren Augen strahlen. Genf wartet auf uns. Über Le Russey, Morteau, Pontarlier, Malbuisson nach Tannay. Auf der gesamten Strecke auf der Jurakette haben wir gefühlte 200 PW gekreuzt. Es war wie in der Steinzeit. Wildschweine, Dinosaurier und vielleicht Zebras, sonst nichts.
Eine wunderschöne Strecke. Müsst ihr unbedingt einmal ausprobieren.
Am ersten Kaffeehalt wurde die erste Frage, die immer kommt, an mich gerichtet: „Hey Niggi hast du getankt?“ Dieses Frage-Antwortspiel kommt jedes Jahr aufs Trapez. Nur weil ich meinen Tank „einmal“ leer gefahren habe (oder, gar nicht aufgetankt).
Es war an einem sehr heissen Anfahrtstag. Wir hatten soeben die 50 Km- Marke überschritten, rollt mein Motorrad mit angezogener Kupplung, leise noch
ca. 100 m Luftlinie.
Ruhe herrscht. Hörbi, mit seiner Einstein-Intelligenz, hat sofort bemerkt, dass er schon bald eine ¼ Std. alleine die leeren Strassen unsicher machte.
Wir freuten uns, als er mich endlich gefunden hatte. Die Suche nach einem leeren Kanister entpuppte sich zu einer Odysse. Französisch ist ja unser Beider zweite Muttersprache.
Wir wählten eine Werkstätte zwischen Basel und Paris aus. Bevor der Tag zum Abend wechselte, hatten wir den Kanister erhalten. Benzin holen, Einfüllen, Kanister zurückbringen. Unsere Fahrt endlich wieder fortsetzen. Beim Motorradfahren merkte ich, dass meine Unterwäsche, die wie aus einem Jurabächlein gefischt wurde, an meinem Körper klebte. Haben wir nicht ein wunderschönes Hobby?
Nach der Ankunft wurden wir mit Küssen und Leckereien verwöhnt. Das erste Bier lief wie flüssiger Honig durch meine vertrocknete, lüsterne Kehle. Duschen und einfach die Seele baumeln lassen. Das Wochenende im anderen Teil der Schweiz hat begonnen. Robert, Schwager von Hörbi, ist gelernter Metzger. Man kann sich ja vorstellen, wie wir verwöhnt wurden. Tatar von höchster Güte, selbst zubereitet.
Ich merke, dass es wieder auf meine Tastatur tropft. Das Wasser, das in meinem Mund schon wieder zusammenläuft.
Am Samstag eine kurze Schiffspassage nach Yvoire auf die französiche Seite.
Bei der Genfersee-Schifffahrtgesellschaft haben wir mit unseren Tickets das Corona- Loch wieder aufgebessert.
Nur schon den kleinen Ort Yvoire zu besuchen, ist ein Grund in diese Gegend zu fahren.
Auch dort haben wir vorzüglich gegessen. Ohne Motorräder konnten wir auch den vorzüglich mundenden französischen Wein geniessen.
Nach den 3 Tagen wie im Paradies hatte ich mühe meine Lederjacke wieder zu schliessen (das kann nur am alten Reisverschluss liegen)!
Nach dem Frühstück machten wir uns auf die Heimreise.
Das Wetter hat sich verändert. Wir fuhren die Strecke Route de Gimmel, Le Brassus,
Val de Travers, Lac de Joux (der Himmel auf Erden von jedem Uhrenliebhaber), Le Locle, La Chaux-de-Fonds, Saignelégier, Lucelle, Breitenbach. Am oberen Ende vom Lac de Joux hat der liebe Gott ein Restaurant gebaut und für die Küche die Eglifilets à la meunière erfunden. Danke für deine Mühe.
Beim Mittagessen hat Hörbi eine kurze Info auf dem Handy bekommen.
Achtung, Achtung: in La Chaux-de-Fonds gibt es zurzeit Windböen mit einer Windstärke von 180- 200 Km/h. Wir sahen uns mit grossen Augen an. Was machen wir? Dieses Unwetter lag direkt auf unserer Route. Wir machten es von der Situation in Le Locle abhängig. Also fuhren wir weiter.
Bis kurz vor La Chaux-de-Fonds gab es noch nichts Abartiges zu sehen. Doch dann kurz vor der Stadt sahen wir überall abgebrochene grosse Bäume. Abgedeckte Dächer. Umgekippte Lieferwagen. Ich stelle mir vor wie unsere Töffs ausgesehen hätten, wenn wir zwei Stunden früher diese Stadt passierten. Die riesigen Pneubagger schaufelten die Strassen frei. Aber es gab keine Anweisung der Polizei, dass man nicht in die Stadt fahren dürfe.
Wir fuhren mutig, vorsichtig und mit einem unguten Gefühl weiter. Es sah aus, wie nach einer Schlacht. Vor allem lagen sehr viele Ziegel sowie Ziegelschrot verteilt auf der Fahrbahn. Der Verkehr kam nur stockend weiter. Überall leiteten Zivilpersonen den Verkehr um die Stellen, wo laufend Ziegel herunter kamen.
In der Mitte der Stadt verabschiedeten wir uns. Jeder suchte seinen Weg nach Hause. Ich musste kurz anhalten und alles anziehen, was ich an warmen Kleidern noch im Tankrucksack hatte. Darüber zog ich mein wasserdichtes Regenkombi an.
Es wurde kalt. Enorme Wassermengen prasselten vom Himmel auf uns herunter.
Wir hatten Glück. Die Heimfahrt stand für uns unter einem guten Stern.
Nächstes Jahr ist das Weekend schon wieder eingeplant.
Wir müssen gehen, denn die Verwandten von Hörbi sind süchtig nach uns.
Niggi Horni und Hörbi Bless
Fahrt mit unseren Motorrädern über die Jurakette bis nach Tannay am Genfersee. Tannay ist ein schönes Dorf, etwa 10 km nördlich vor Genf gelegen.
Hörbi hat wie immer die Strecke in mühsamer Kleinarbeit in sein Navi aufgenommen.
Manchmal denke ich, er hat die kleinen Gemeinden auf unserer Strecke kurz kontaktiert, um noch einige neue kleine interessante Wege für uns zu bauen.
Damit es mir nicht langweilig wird. So ist Hörbi eben, ein guter Freund.
Um 09.00 starten wir in Breitenbach, Richtung Delsberg. Das Wetter spielt mit. Die Freude sieht man in unseren Augen strahlen. Genf wartet auf uns. Über Le Russey, Morteau, Pontarlier, Malbuisson nach Tannay. Auf der gesamten Strecke auf der Jurakette haben wir gefühlte 200 PW gekreuzt. Es war wie in der Steinzeit. Wildschweine, Dinosaurier und vielleicht Zebras, sonst nichts.
Eine wunderschöne Strecke. Müsst ihr unbedingt einmal ausprobieren.
Am ersten Kaffeehalt wurde die erste Frage, die immer kommt, an mich gerichtet: „Hey Niggi hast du getankt?“ Dieses Frage-Antwortspiel kommt jedes Jahr aufs Trapez. Nur weil ich meinen Tank „einmal“ leer gefahren habe (oder, gar nicht aufgetankt).
Es war an einem sehr heissen Anfahrtstag. Wir hatten soeben die 50 Km- Marke überschritten, rollt mein Motorrad mit angezogener Kupplung, leise noch
ca. 100 m Luftlinie.
Ruhe herrscht. Hörbi, mit seiner Einstein-Intelligenz, hat sofort bemerkt, dass er schon bald eine ¼ Std. alleine die leeren Strassen unsicher machte.
Wir freuten uns, als er mich endlich gefunden hatte. Die Suche nach einem leeren Kanister entpuppte sich zu einer Odysse. Französisch ist ja unser Beider zweite Muttersprache.
Wir wählten eine Werkstätte zwischen Basel und Paris aus. Bevor der Tag zum Abend wechselte, hatten wir den Kanister erhalten. Benzin holen, Einfüllen, Kanister zurückbringen. Unsere Fahrt endlich wieder fortsetzen. Beim Motorradfahren merkte ich, dass meine Unterwäsche, die wie aus einem Jurabächlein gefischt wurde, an meinem Körper klebte. Haben wir nicht ein wunderschönes Hobby?
Nach der Ankunft wurden wir mit Küssen und Leckereien verwöhnt. Das erste Bier lief wie flüssiger Honig durch meine vertrocknete, lüsterne Kehle. Duschen und einfach die Seele baumeln lassen. Das Wochenende im anderen Teil der Schweiz hat begonnen. Robert, Schwager von Hörbi, ist gelernter Metzger. Man kann sich ja vorstellen, wie wir verwöhnt wurden. Tatar von höchster Güte, selbst zubereitet.
Ich merke, dass es wieder auf meine Tastatur tropft. Das Wasser, das in meinem Mund schon wieder zusammenläuft.
Am Samstag eine kurze Schiffspassage nach Yvoire auf die französiche Seite.
Bei der Genfersee-Schifffahrtgesellschaft haben wir mit unseren Tickets das Corona- Loch wieder aufgebessert.
Nur schon den kleinen Ort Yvoire zu besuchen, ist ein Grund in diese Gegend zu fahren.
Auch dort haben wir vorzüglich gegessen. Ohne Motorräder konnten wir auch den vorzüglich mundenden französischen Wein geniessen.
Nach den 3 Tagen wie im Paradies hatte ich mühe meine Lederjacke wieder zu schliessen (das kann nur am alten Reisverschluss liegen)!
Nach dem Frühstück machten wir uns auf die Heimreise.
Das Wetter hat sich verändert. Wir fuhren die Strecke Route de Gimmel, Le Brassus,
Val de Travers, Lac de Joux (der Himmel auf Erden von jedem Uhrenliebhaber), Le Locle, La Chaux-de-Fonds, Saignelégier, Lucelle, Breitenbach. Am oberen Ende vom Lac de Joux hat der liebe Gott ein Restaurant gebaut und für die Küche die Eglifilets à la meunière erfunden. Danke für deine Mühe.
Beim Mittagessen hat Hörbi eine kurze Info auf dem Handy bekommen.
Achtung, Achtung: in La Chaux-de-Fonds gibt es zurzeit Windböen mit einer Windstärke von 180- 200 Km/h. Wir sahen uns mit grossen Augen an. Was machen wir? Dieses Unwetter lag direkt auf unserer Route. Wir machten es von der Situation in Le Locle abhängig. Also fuhren wir weiter.
Bis kurz vor La Chaux-de-Fonds gab es noch nichts Abartiges zu sehen. Doch dann kurz vor der Stadt sahen wir überall abgebrochene grosse Bäume. Abgedeckte Dächer. Umgekippte Lieferwagen. Ich stelle mir vor wie unsere Töffs ausgesehen hätten, wenn wir zwei Stunden früher diese Stadt passierten. Die riesigen Pneubagger schaufelten die Strassen frei. Aber es gab keine Anweisung der Polizei, dass man nicht in die Stadt fahren dürfe.
Wir fuhren mutig, vorsichtig und mit einem unguten Gefühl weiter. Es sah aus, wie nach einer Schlacht. Vor allem lagen sehr viele Ziegel sowie Ziegelschrot verteilt auf der Fahrbahn. Der Verkehr kam nur stockend weiter. Überall leiteten Zivilpersonen den Verkehr um die Stellen, wo laufend Ziegel herunter kamen.
In der Mitte der Stadt verabschiedeten wir uns. Jeder suchte seinen Weg nach Hause. Ich musste kurz anhalten und alles anziehen, was ich an warmen Kleidern noch im Tankrucksack hatte. Darüber zog ich mein wasserdichtes Regenkombi an.
Es wurde kalt. Enorme Wassermengen prasselten vom Himmel auf uns herunter.
Wir hatten Glück. Die Heimfahrt stand für uns unter einem guten Stern.
Nächstes Jahr ist das Weekend schon wieder eingeplant.
Wir müssen gehen, denn die Verwandten von Hörbi sind süchtig nach uns.
Niggi Horni und Hörbi Bless
Bergrennen Küssnacht – Seebodenalp, 12. – 13. August 2023
Teilnehmer / Anwesende MV Agusta Club Schweiz:
Markus Bissig, Holger Lange, Dominique Winter, Stefano Atzeni
Ein Rennen der Rekorde - 12./13. August 2023
Claudio Massarotti aus Montagnola ist Sieger des diesjährigen Motorrad-Bergrennens Küssnacht-Seebodenalp, welches bereits zum 7. Mal am Wochenende vom Samstag/Sonntag 12./13. August 2019 durchgeführt worden ist. Massarotti fuhr auf einer Ducati 24 Horas, Jahrgang 1966, 250 ccm und mit der kürzesten Zeitdifferenz von 0,321 Sekunden.
Das Rennen wird als Gleichmässigkeitslauf durchgeführt. Die Fahrer müssen die über fünf Kilometer lange Strecke in zwei Durchläufen möglichst in der gleichen Zeit fahren. Aus beiden Gleichmässigkeitsläufen wird die Zeitdifferenz ermittelt. Sieger wird, wer die kleinste Zeitdifferenz aufweist.
Knapp 300 Fahrerinnen (insgesamt 24) und Fahrer aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein, Belgien, Grossbritannien und Nordirland fuhren in verschiedenen Kategorien die Originalstrecke des historischen Rennens aus den 1920- und 1930-Jahren. Rund 200 Helferinnen und Helfer sowie das rund 20-köpfige Organisationskomitee (OK) sorgten für einen reibungslosen Ablauf. „Damit ist die siebte Austragung der Neuzeit ein absoluter Rekord“ betont OK-Präsident Edgar „Gary“ Gwerder. Die Stimmung auf der Strecke und vor allem im Fahrerlager auf der Seebodenalp sei ausgezeichnet gewesen. „Es ist schön zu sehen, wie stark der Zusammenhalt zwischen den Fahrerinnen und Fahrern ist, obwohl sie im Konkurrenzkampf einander gegenüberstehen“, so Gwerder.
Über eine weitere Durchführung des Bergrennens Küssnacht-Seebodenalp für historische Motorräder im Jahr 2025 oder 2026 wird der Vereinsvorstand entscheiden.
Text: www.bergrennen-seebodenalp.ch
Bilder: Markus Bissig
Teilnehmer / Anwesende MV Agusta Club Schweiz:
Markus Bissig, Holger Lange, Dominique Winter, Stefano Atzeni
Ein Rennen der Rekorde - 12./13. August 2023
Claudio Massarotti aus Montagnola ist Sieger des diesjährigen Motorrad-Bergrennens Küssnacht-Seebodenalp, welches bereits zum 7. Mal am Wochenende vom Samstag/Sonntag 12./13. August 2019 durchgeführt worden ist. Massarotti fuhr auf einer Ducati 24 Horas, Jahrgang 1966, 250 ccm und mit der kürzesten Zeitdifferenz von 0,321 Sekunden.
Das Rennen wird als Gleichmässigkeitslauf durchgeführt. Die Fahrer müssen die über fünf Kilometer lange Strecke in zwei Durchläufen möglichst in der gleichen Zeit fahren. Aus beiden Gleichmässigkeitsläufen wird die Zeitdifferenz ermittelt. Sieger wird, wer die kleinste Zeitdifferenz aufweist.
Knapp 300 Fahrerinnen (insgesamt 24) und Fahrer aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien, Liechtenstein, Belgien, Grossbritannien und Nordirland fuhren in verschiedenen Kategorien die Originalstrecke des historischen Rennens aus den 1920- und 1930-Jahren. Rund 200 Helferinnen und Helfer sowie das rund 20-köpfige Organisationskomitee (OK) sorgten für einen reibungslosen Ablauf. „Damit ist die siebte Austragung der Neuzeit ein absoluter Rekord“ betont OK-Präsident Edgar „Gary“ Gwerder. Die Stimmung auf der Strecke und vor allem im Fahrerlager auf der Seebodenalp sei ausgezeichnet gewesen. „Es ist schön zu sehen, wie stark der Zusammenhalt zwischen den Fahrerinnen und Fahrern ist, obwohl sie im Konkurrenzkampf einander gegenüberstehen“, so Gwerder.
Über eine weitere Durchführung des Bergrennens Küssnacht-Seebodenalp für historische Motorräder im Jahr 2025 oder 2026 wird der Vereinsvorstand entscheiden.
Text: www.bergrennen-seebodenalp.ch
Bilder: Markus Bissig
Kilomètre Lancé 2023 - 08. - 10.09.2023
Übersetzung aus dem Italienischen. Originaltext in Italienisch nachfolgend.
Dieses Jahr fand der Kilomètre Lancé" vom 8. bis 10. September statt.
Dieser Wettbewerb ist Teil der "Internationalen St. Moritzer Automobilwoche", die im September im und um das Oberengadin stattfindet.
Dieses Jahr habe ich das Vergnügen, aber vor allem die Ehre, mit meiner MV Agusta F3 675 teilzunehmen.
Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, muss man eine Selektion bestehen, nur besondere Autos und Motorräder können teilnehmen, da es sich um eine exklusive Veranstaltung handelt.
Mit meinem Motorrad, das eine Spezialanfertigung ist, habe ich das Glück, zum zweiten Mal in Folge ausgewählt zu werden.
Freitag, 8. September
Ich beende meine Arbeit wie gewünscht um 12 Uhr und fahre so schnell wie möglich nach Hause. Vorher muss ich noch den Transporter abholen, den ich gemietet habe.
Als ich zu Hause ankomme, lade ich mit Hilfe meiner Eltern das ganze Material ein, es scheint immer wenig zu sein, aber am Ende ist der Lieferwagen voll.
Ich muss vorsichtig sein und überprüfen, ob ich alles habe, was ich brauche.
Mit zunehmender Erfahrung habe ich eine Liste erstellt, an die ich mich halten kann, damit ich sicher nichts vergesse.
Leder, Helme, Handschuhe, Stiefel, Unterziehanzug, Rückenprotektor, Werkzeugkasten, Ständer, das ist für einen solchen Ausflug das absolute Minimum.
Dann sind da noch die Stühle, der Tisch, die Planen zum Abdecken des Motorrads und andere Dinge, die extra sind, aber den Wettbewerb erleichtern.
Zuletzt und am wichtigsten: das Motorrad!
Ich bin sicher, dass es in Ordnung ist, aber ein letzter Check der Bremsen und Reifen kann nicht schaden. Wenn alles an seinem Platz ist, kann ich aufladen, festmachen und losfahren.
Die Reise vom Tessin durch das Mesolcina mit dem San Bernardino- und Julierpass verläuft gut.
Dieses Jahr ist es schönes Wetter und ich komme pünktlich zum Einchecken am Flughafen Samedan an.
Beim Einchecken werde ich nach einigen Details über das Motorrad gefragt, damit der Sprecher mich vorstellen kann, wenn ich an der Reihe bin.
Für den September im Oberengadin sind die Temperaturen hervorragend.
Ich kann meine gesamte Ausrüstung sicher ausladen und für die Nacht unter Dach und Fach bringen.
Bei meiner Ankunft sehe und begrüsse ich andere Fahrer, die ich letztes Jahr kennengelernt habe, sie geben mir das Gefühl, geschätzt zu werden und Teil der Veranstaltung zu sein.
Nachdem ich eingecheckt habe, mache ich mich auf den Weg zum Hotel Ospizio Bernina, das ich als Basis für meinen Aufenthalt gewählt habe.
Ich bin müde und hungrig, ich gönne mir ein ausgezeichnetes Abendessen, aber ich bin so müde, dass ich am Tisch fast einschlafe.
Ich brauche einen erholsamen Schlaf, der Tag war lang und der nächste Tag wird genauso lang sein.
Samstag, 9. September
Früh aufstehen und frühstücken, um 08.00 Uhr muss man bei der Fahrerbesprechung sein. Wer das Briefing nicht besucht, kann nicht am Wettbewerb teilnehmen.
Bei der Besprechung werden das Tagesprogramm und der Wettbewerbsmodus erklärt.
Das Wetter ist gut, so dass das Tagesprogramm eingehalten werden kann.
Man beginnt mit den Autos, was besser ist, denn so hat die Strecke Zeit, sich aufzuwärmen und den Grip zu erhöhen.
Ich habe Zeit, meine gesamte Ausrüstung und das Motorrad vorzubereiten. Wunderbar!
Gegen Vormittag sind die Motorräder an der Reihe, ich schaffe zwei Trainingsläufe und dann ist es schon Zeit für die Mittagspause.
Das Rennen findet auf der Piste des Flughafens Samedan statt, der auch an Veranstaltungstagen für private und kommerzielle Flüge geöffnet ist.
Von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr muss die Piste frei sein. Während der Pause findet eine Flugshow statt.
Um 13.30 Uhr geht es weiter mit dem Sprintrennen der Porsche-Traktoren, die in diesem Jahr zu Gast beim Wettbewerb sind.
Das Rennen beginnt im Stil von Le Mans. Für mich, wie auch für viele andere, ist das etwas noch nie Gesehenes.
Dann geht es zurück zu den eigentlichen Rennen, sowohl mit Autos als auch mit Motorrädern. Zuerst die beiden Autoläufe und dann die Motorräder.
Bei den Autoläufen habe ich die Möglichkeit, den Start aus nächster Nähe zu verfolgen. Für mich ist es einfach unglaublich, bestimmte Autos aus nächster Nähe zu sehen, ich hätte nie gedacht, dass ich diese Chance noch einmal haben würde.
Zu den ganz besonderen gehören der Sauber C9, der Sieger der 24 Stunden von Le Mans 1989, der damals von Bernd Mylander pilotiert wurde, das heutige Safety Car der Formel 1 und der Hybrid-Supersportwagen Aston Martin Valkyrie, das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Aston Martin und Red Bull Racing.
Nachdem ich diese Wunder für die Augen gesehen habe, bin ich resp. sind wir Motorradfahrer an der Reihe. Ich bin konzentriert und aufmerksam, ich nutze meine zwei Chancen. Die Streckenbedingungen sind hervorragend, gummierte und trockene Strecke, schönes Wetter und wenig Wind.
Ich fühle mich gut und das Motorrad reagiert auch gut auf meine Befehle, dank des Trainings am Morgen konnte ich einige Einstellungen vornehmen, um das Motorrad in den besten Zustand zu bringen.
Ich führe meine beiden Starts durch und stelle mich für den dritten an, aber dieses Jahr sind so viele Teilnehmer da, dass die Zeit nie reicht.
Um 17.00 Uhr muss die Strecke wieder frei sein. Der Tag ist schnell vergangen, zu schnell.
Ich räume mein Material und das Motorrad auf und lade mit Hilfe einiger Leute vor Ort alles in den Transporter.
Es ist Zeit, ins Hotel zu gehen, um kurz zu duschen, und ich muss mich bereits auf den Weg zum Abendessen machen.
Das diesjährige Abendessen findet in der wunderschönen Umgebung von La Rösa statt, an der Bernina-Passstrasse Richtung Val Poschiavo gelegen.
Der Ort ist einfach fantastisch, vor dem alten Hotel, das komplett renoviert wurde, stehen Oldtimer und es wird ein Aperitif mit Spezialitäten aus dem Val Poschiavo für Fahrer, Familie und Personal serviert.
Vor dem Abendessen gibt es die übliche Preisverleihung für die verschiedenen Kategorien.
Leider habe ich dieses Jahr nichts gewonnen, aber ich bin ebenso glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, an einem sehr wichtigen Event mit Teilnehmern aus der ganzen Welt teilzunehmen - für mich ist das schon ein Sieg.
An dem Tisch, an dem ich sitze, habe ich die Ehre und das Glück, mit dem Organisator der Veranstaltung, Herrn Tobias Aichele, zu Abend zu essen.
Ein exquisiter Mensch, ein großer Autoliebhaber, der sich für mich interessiert, für das, was ich im Leben mache, usw. Ich bin etwas befangen, er aber ist sehr umgänglich und es entsteht ein interessantes Gespräch.
Das ist das Schöne an dieser Veranstaltung. Wichtige Leute, Sammler, Piloten und ehemalige nationale und internationale Piloten. Der einzige Reichtum, der hier zählt, ist die Leidenschaft, die jeder Einzelne dem Motorsport entgegenbringt.
Der Abend geht fröhlich weiter, mit Geschichten und Anekdoten über Rennen und Track Days. Ich bin froh, neue Bekanntschaften gemacht zu haben. Wir beenden das Abendessen mit Musik und Party.
Ich kehre gesättigt, müde, aber wirklich glücklich ins Hotel zurück.
Sonntag, 10. September
Ich wache in aller Ruhe auf, frühstücke und fahre nach Poschiavo, wo ich mich mit Freunden zum Mittagessen verabredet habe.
Nach dem herzhaften Mittagessen fahre ich nach Hause, durch das Valtellina und entlang des Comer Sees zu meinem Ziel. Ich lade den Lieferwagen aus und bringe ihn zurück.
Diese drei Tage vergingen wie im Flug, lange, anstrengende Tage, aber voller Freude und Zufriedenheit.
Ich habe Leute wiedergetroffen, die ich letztes Jahr kannte, und neue Bekanntschaften geschlossen und wir haben einen Termin für das nächste Jahr vereinbart!
Ich möchte mich bei meinen Eltern und meinem Arbeitgeber bedanken, die mir die Teilnahme an diesem Wettbewerb ermöglicht und erleichtert haben.
Ich möchte auch der Forward Garage in Agno für die Checks und die Vorbereitung des Motorrads danken und schliesslich dem MV Agusta Club Schweiz für die Bekanntmachung dieser Veranstaltung.
Ravi Delparente
Übersetzung aus dem Italienischen. Originaltext in Italienisch nachfolgend.
Dieses Jahr fand der Kilomètre Lancé" vom 8. bis 10. September statt.
Dieser Wettbewerb ist Teil der "Internationalen St. Moritzer Automobilwoche", die im September im und um das Oberengadin stattfindet.
Dieses Jahr habe ich das Vergnügen, aber vor allem die Ehre, mit meiner MV Agusta F3 675 teilzunehmen.
Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, muss man eine Selektion bestehen, nur besondere Autos und Motorräder können teilnehmen, da es sich um eine exklusive Veranstaltung handelt.
Mit meinem Motorrad, das eine Spezialanfertigung ist, habe ich das Glück, zum zweiten Mal in Folge ausgewählt zu werden.
Freitag, 8. September
Ich beende meine Arbeit wie gewünscht um 12 Uhr und fahre so schnell wie möglich nach Hause. Vorher muss ich noch den Transporter abholen, den ich gemietet habe.
Als ich zu Hause ankomme, lade ich mit Hilfe meiner Eltern das ganze Material ein, es scheint immer wenig zu sein, aber am Ende ist der Lieferwagen voll.
Ich muss vorsichtig sein und überprüfen, ob ich alles habe, was ich brauche.
Mit zunehmender Erfahrung habe ich eine Liste erstellt, an die ich mich halten kann, damit ich sicher nichts vergesse.
Leder, Helme, Handschuhe, Stiefel, Unterziehanzug, Rückenprotektor, Werkzeugkasten, Ständer, das ist für einen solchen Ausflug das absolute Minimum.
Dann sind da noch die Stühle, der Tisch, die Planen zum Abdecken des Motorrads und andere Dinge, die extra sind, aber den Wettbewerb erleichtern.
Zuletzt und am wichtigsten: das Motorrad!
Ich bin sicher, dass es in Ordnung ist, aber ein letzter Check der Bremsen und Reifen kann nicht schaden. Wenn alles an seinem Platz ist, kann ich aufladen, festmachen und losfahren.
Die Reise vom Tessin durch das Mesolcina mit dem San Bernardino- und Julierpass verläuft gut.
Dieses Jahr ist es schönes Wetter und ich komme pünktlich zum Einchecken am Flughafen Samedan an.
Beim Einchecken werde ich nach einigen Details über das Motorrad gefragt, damit der Sprecher mich vorstellen kann, wenn ich an der Reihe bin.
Für den September im Oberengadin sind die Temperaturen hervorragend.
Ich kann meine gesamte Ausrüstung sicher ausladen und für die Nacht unter Dach und Fach bringen.
Bei meiner Ankunft sehe und begrüsse ich andere Fahrer, die ich letztes Jahr kennengelernt habe, sie geben mir das Gefühl, geschätzt zu werden und Teil der Veranstaltung zu sein.
Nachdem ich eingecheckt habe, mache ich mich auf den Weg zum Hotel Ospizio Bernina, das ich als Basis für meinen Aufenthalt gewählt habe.
Ich bin müde und hungrig, ich gönne mir ein ausgezeichnetes Abendessen, aber ich bin so müde, dass ich am Tisch fast einschlafe.
Ich brauche einen erholsamen Schlaf, der Tag war lang und der nächste Tag wird genauso lang sein.
Samstag, 9. September
Früh aufstehen und frühstücken, um 08.00 Uhr muss man bei der Fahrerbesprechung sein. Wer das Briefing nicht besucht, kann nicht am Wettbewerb teilnehmen.
Bei der Besprechung werden das Tagesprogramm und der Wettbewerbsmodus erklärt.
Das Wetter ist gut, so dass das Tagesprogramm eingehalten werden kann.
Man beginnt mit den Autos, was besser ist, denn so hat die Strecke Zeit, sich aufzuwärmen und den Grip zu erhöhen.
Ich habe Zeit, meine gesamte Ausrüstung und das Motorrad vorzubereiten. Wunderbar!
Gegen Vormittag sind die Motorräder an der Reihe, ich schaffe zwei Trainingsläufe und dann ist es schon Zeit für die Mittagspause.
Das Rennen findet auf der Piste des Flughafens Samedan statt, der auch an Veranstaltungstagen für private und kommerzielle Flüge geöffnet ist.
Von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr muss die Piste frei sein. Während der Pause findet eine Flugshow statt.
Um 13.30 Uhr geht es weiter mit dem Sprintrennen der Porsche-Traktoren, die in diesem Jahr zu Gast beim Wettbewerb sind.
Das Rennen beginnt im Stil von Le Mans. Für mich, wie auch für viele andere, ist das etwas noch nie Gesehenes.
Dann geht es zurück zu den eigentlichen Rennen, sowohl mit Autos als auch mit Motorrädern. Zuerst die beiden Autoläufe und dann die Motorräder.
Bei den Autoläufen habe ich die Möglichkeit, den Start aus nächster Nähe zu verfolgen. Für mich ist es einfach unglaublich, bestimmte Autos aus nächster Nähe zu sehen, ich hätte nie gedacht, dass ich diese Chance noch einmal haben würde.
Zu den ganz besonderen gehören der Sauber C9, der Sieger der 24 Stunden von Le Mans 1989, der damals von Bernd Mylander pilotiert wurde, das heutige Safety Car der Formel 1 und der Hybrid-Supersportwagen Aston Martin Valkyrie, das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Aston Martin und Red Bull Racing.
Nachdem ich diese Wunder für die Augen gesehen habe, bin ich resp. sind wir Motorradfahrer an der Reihe. Ich bin konzentriert und aufmerksam, ich nutze meine zwei Chancen. Die Streckenbedingungen sind hervorragend, gummierte und trockene Strecke, schönes Wetter und wenig Wind.
Ich fühle mich gut und das Motorrad reagiert auch gut auf meine Befehle, dank des Trainings am Morgen konnte ich einige Einstellungen vornehmen, um das Motorrad in den besten Zustand zu bringen.
Ich führe meine beiden Starts durch und stelle mich für den dritten an, aber dieses Jahr sind so viele Teilnehmer da, dass die Zeit nie reicht.
Um 17.00 Uhr muss die Strecke wieder frei sein. Der Tag ist schnell vergangen, zu schnell.
Ich räume mein Material und das Motorrad auf und lade mit Hilfe einiger Leute vor Ort alles in den Transporter.
Es ist Zeit, ins Hotel zu gehen, um kurz zu duschen, und ich muss mich bereits auf den Weg zum Abendessen machen.
Das diesjährige Abendessen findet in der wunderschönen Umgebung von La Rösa statt, an der Bernina-Passstrasse Richtung Val Poschiavo gelegen.
Der Ort ist einfach fantastisch, vor dem alten Hotel, das komplett renoviert wurde, stehen Oldtimer und es wird ein Aperitif mit Spezialitäten aus dem Val Poschiavo für Fahrer, Familie und Personal serviert.
Vor dem Abendessen gibt es die übliche Preisverleihung für die verschiedenen Kategorien.
Leider habe ich dieses Jahr nichts gewonnen, aber ich bin ebenso glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, an einem sehr wichtigen Event mit Teilnehmern aus der ganzen Welt teilzunehmen - für mich ist das schon ein Sieg.
An dem Tisch, an dem ich sitze, habe ich die Ehre und das Glück, mit dem Organisator der Veranstaltung, Herrn Tobias Aichele, zu Abend zu essen.
Ein exquisiter Mensch, ein großer Autoliebhaber, der sich für mich interessiert, für das, was ich im Leben mache, usw. Ich bin etwas befangen, er aber ist sehr umgänglich und es entsteht ein interessantes Gespräch.
Das ist das Schöne an dieser Veranstaltung. Wichtige Leute, Sammler, Piloten und ehemalige nationale und internationale Piloten. Der einzige Reichtum, der hier zählt, ist die Leidenschaft, die jeder Einzelne dem Motorsport entgegenbringt.
Der Abend geht fröhlich weiter, mit Geschichten und Anekdoten über Rennen und Track Days. Ich bin froh, neue Bekanntschaften gemacht zu haben. Wir beenden das Abendessen mit Musik und Party.
Ich kehre gesättigt, müde, aber wirklich glücklich ins Hotel zurück.
Sonntag, 10. September
Ich wache in aller Ruhe auf, frühstücke und fahre nach Poschiavo, wo ich mich mit Freunden zum Mittagessen verabredet habe.
Nach dem herzhaften Mittagessen fahre ich nach Hause, durch das Valtellina und entlang des Comer Sees zu meinem Ziel. Ich lade den Lieferwagen aus und bringe ihn zurück.
Diese drei Tage vergingen wie im Flug, lange, anstrengende Tage, aber voller Freude und Zufriedenheit.
Ich habe Leute wiedergetroffen, die ich letztes Jahr kannte, und neue Bekanntschaften geschlossen und wir haben einen Termin für das nächste Jahr vereinbart!
Ich möchte mich bei meinen Eltern und meinem Arbeitgeber bedanken, die mir die Teilnahme an diesem Wettbewerb ermöglicht und erleichtert haben.
Ich möchte auch der Forward Garage in Agno für die Checks und die Vorbereitung des Motorrads danken und schliesslich dem MV Agusta Club Schweiz für die Bekanntmachung dieser Veranstaltung.
Ravi Delparente
MV Reise nach Ungarn, 09. - 17. September 2023
Unsere ungarischen Freunde des MV Cubs Ungarn haben uns anlässlich der vorletzten GV in Langnau zu einer Töffreise in ihr Land eingeladen. Die Resonanz der anwesenden Mitglieder war gross - und so wurde entschieden, dass der Club im Herbst 2023 eine Reise nach Tokaj ins Land der süssen Dessertweine machen würde.
Stefano und ich reisten noch im selben Jahr (Oktober 2022) nach Budapest und von dort nach Màd, um die Reise vorzubereiten. Bald standen die Details und das Reisedatum fest. Eine erste unverbindliche Umfrage ergab ca. 11 Interessierte für die Reise. Basierend darauf planten wir die definitive Reise.
Schliesslich durften wir anhang der definitiven Anmeldungen mit 9 Reiseteilnehmern rechnen. Die meisten wollten entweder mit dem Motorrad oder mit verladenem Motorrad im Van anreisen. Für Stefano und mich stand relativ bald fest, dass wir mit dem Flugzeug anreisen und dann von Thomas 2 MV`s mieten würden.
Je näher das Datum der Abreise kam, erfolgten dann leider Absage nach Absage. Die Gründe der Teilnehmer für die Annulation waren vielfältig und für uns teilweise unverständlich.
Schliesslich waren wir nur noch 3 Teilnehmer (Stefano und ich vom Schweizer MV Club und Mike aus Österreich, den Stefano aus einer Turismo Veloce-Gruppe kennt.
Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr enttäuscht ich war - (und immer noch bin).
Nichts desto trotz fand die Reise statt. Nachfolgend eine Zusammenfassung unserer Touren und Eindrücke.
Tag 1: Samstag – Sightseeing in Budapest
Tag 2: Sonntag, Balaton Lake (Plattensee), ca 280 km
Tag 3: Montag, Transfer von Budapest nach Mad, ca 350 km
Tag 4: Dienstag, White Castle, SmaragdValley (Slowakische Grenze), 260 km
Tag 5: Mittwoch, Burg Boldogkörvaralja und Weinkeller Hercegkut, ca 235 km
Tag 6: Donnerstag, geografischer Mittelpunkt Europas und Ausflug in den Zoo, ca 60 km
Tag 7: Freitag, Rückrahrt nach Budapest, ca 330 km
Tag 8: Samstag, Verwöhntag im Spa ; Gellert Bad
Wir hatten während der ganzen Reise unglaubliches Wetterglück, es war nicht nur sonnig sondern auch sommerlich heiss (bis zu 30 Grad). Einzig der Donnerstag war etwas bewölkt, kühler und zwischendurch regnerisch. Unser Regenzeug haben wir die ganze Zeit unausgepackt in Koffer gelassen.
Die Ungaren waren wahnsinnig gastfreundlich. Wir haben fantastisch gegessen. Die ungarische Küche hat vielmehr als Gulasch und Eintöpfe zu bieten. Die Weine in Tokaj Gebiet sind ausschliesslich weiss und oft süss, qualitativ halten sie locker mit den Franzosen mit. Ich mag sie sogar lieber als die sultaninigen Sauternes. Stefano war von der ausserordentlichen Kaffeequalität überrascht: stark, gut geröstet und wie in Italien!
Vielen Dank an Thomas, der uns die ganze Woche über begleitet und die Touren geleitet hat. Gyuri, der unser Gepäck von Budapest nach Mad und wieder zurück gefahren hat, sei ebenfalls gedankt. Und natürlich auch allen Mitglieder des ungarischen Clubs, die wir in dieser Woche kennenlernen durften. Wir waren teilweise mit 11 Motorrädern unterwegs auf den kurvigen Strasse. Vielen, vielen Dank für Alles!
Dominique Winter
Unsere ungarischen Freunde des MV Cubs Ungarn haben uns anlässlich der vorletzten GV in Langnau zu einer Töffreise in ihr Land eingeladen. Die Resonanz der anwesenden Mitglieder war gross - und so wurde entschieden, dass der Club im Herbst 2023 eine Reise nach Tokaj ins Land der süssen Dessertweine machen würde.
Stefano und ich reisten noch im selben Jahr (Oktober 2022) nach Budapest und von dort nach Màd, um die Reise vorzubereiten. Bald standen die Details und das Reisedatum fest. Eine erste unverbindliche Umfrage ergab ca. 11 Interessierte für die Reise. Basierend darauf planten wir die definitive Reise.
Schliesslich durften wir anhang der definitiven Anmeldungen mit 9 Reiseteilnehmern rechnen. Die meisten wollten entweder mit dem Motorrad oder mit verladenem Motorrad im Van anreisen. Für Stefano und mich stand relativ bald fest, dass wir mit dem Flugzeug anreisen und dann von Thomas 2 MV`s mieten würden.
Je näher das Datum der Abreise kam, erfolgten dann leider Absage nach Absage. Die Gründe der Teilnehmer für die Annulation waren vielfältig und für uns teilweise unverständlich.
Schliesslich waren wir nur noch 3 Teilnehmer (Stefano und ich vom Schweizer MV Club und Mike aus Österreich, den Stefano aus einer Turismo Veloce-Gruppe kennt.
Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr enttäuscht ich war - (und immer noch bin).
Nichts desto trotz fand die Reise statt. Nachfolgend eine Zusammenfassung unserer Touren und Eindrücke.
Tag 1: Samstag – Sightseeing in Budapest
Tag 2: Sonntag, Balaton Lake (Plattensee), ca 280 km
Tag 3: Montag, Transfer von Budapest nach Mad, ca 350 km
Tag 4: Dienstag, White Castle, SmaragdValley (Slowakische Grenze), 260 km
Tag 5: Mittwoch, Burg Boldogkörvaralja und Weinkeller Hercegkut, ca 235 km
Tag 6: Donnerstag, geografischer Mittelpunkt Europas und Ausflug in den Zoo, ca 60 km
Tag 7: Freitag, Rückrahrt nach Budapest, ca 330 km
Tag 8: Samstag, Verwöhntag im Spa ; Gellert Bad
Wir hatten während der ganzen Reise unglaubliches Wetterglück, es war nicht nur sonnig sondern auch sommerlich heiss (bis zu 30 Grad). Einzig der Donnerstag war etwas bewölkt, kühler und zwischendurch regnerisch. Unser Regenzeug haben wir die ganze Zeit unausgepackt in Koffer gelassen.
Die Ungaren waren wahnsinnig gastfreundlich. Wir haben fantastisch gegessen. Die ungarische Küche hat vielmehr als Gulasch und Eintöpfe zu bieten. Die Weine in Tokaj Gebiet sind ausschliesslich weiss und oft süss, qualitativ halten sie locker mit den Franzosen mit. Ich mag sie sogar lieber als die sultaninigen Sauternes. Stefano war von der ausserordentlichen Kaffeequalität überrascht: stark, gut geröstet und wie in Italien!
Vielen Dank an Thomas, der uns die ganze Woche über begleitet und die Touren geleitet hat. Gyuri, der unser Gepäck von Budapest nach Mad und wieder zurück gefahren hat, sei ebenfalls gedankt. Und natürlich auch allen Mitglieder des ungarischen Clubs, die wir in dieser Woche kennenlernen durften. Wir waren teilweise mit 11 Motorrädern unterwegs auf den kurvigen Strasse. Vielen, vielen Dank für Alles!
Dominique Winter

































