Generalversammlung Rest. Bären, Niederbipp, 22.02.2025
Schon wieder ist GV Zeit. Wir haben uns gut vorbereitet und stellen uns der versammelten MV Schweiz Gemeinde mit einer schönen Präsentation und Informationen zum vergangenen und künftigen Clubjahr.
Viel Spannendes kommt auf uns zu: allem voran das Jubiläums-Jahrestreffen in Friedrichshafen, welches wir zusammen mit dem Deutschen und dem Ungarischen Club begehen werden.
Herzliche Gratulation den Jubilaren vom Club:
Jubilare 25 Jahre:
Der Vorstand wurde für ein weiteres Jahr bestätigt, wobei Holger aus zeitlichen Gründen seinen Rücktritt per GV 2026 ankündigte. Wir suchen also per GV 2026 einen neuen MATERIALWART. Wer Interesse, Zeit und Lagermöglichkeiten für das Clubmaterial hat, möge sich bitte gerne bei mir melden.
Nach der GV gab es das übliche feine Essen vom Bären-Restaurant-Team.
Ich wünsche Euch einen guten Saisonstart.
Dominique Winter
PRÄSIDENTIN
Schon wieder ist GV Zeit. Wir haben uns gut vorbereitet und stellen uns der versammelten MV Schweiz Gemeinde mit einer schönen Präsentation und Informationen zum vergangenen und künftigen Clubjahr.
Viel Spannendes kommt auf uns zu: allem voran das Jubiläums-Jahrestreffen in Friedrichshafen, welches wir zusammen mit dem Deutschen und dem Ungarischen Club begehen werden.
Herzliche Gratulation den Jubilaren vom Club:
Jubilare 25 Jahre:
- Bissig Markus
- Ruedi Bähler
- Werner Gloor
- Bruno Carrara
- Dominique Dujardin
- Jürgen Gerbig
- Bruno Guggisberg
- Rebecca Guggisberg
Der Vorstand wurde für ein weiteres Jahr bestätigt, wobei Holger aus zeitlichen Gründen seinen Rücktritt per GV 2026 ankündigte. Wir suchen also per GV 2026 einen neuen MATERIALWART. Wer Interesse, Zeit und Lagermöglichkeiten für das Clubmaterial hat, möge sich bitte gerne bei mir melden.
Nach der GV gab es das übliche feine Essen vom Bären-Restaurant-Team.
Ich wünsche Euch einen guten Saisonstart.
Dominique Winter
PRÄSIDENTIN
Klassikwelt Friedrichshafen – Jahrestreffen MV Agusta Club Schweiz, Deutschland und Ungarn
16. – 18. Mai 2025
Die Klassikwelt Bodensee ist der Treffpunkt für die Oldtimer-Community. Die Veranstaltung zelebriert die klassische Mobilität und Fahrkultur vergangener Epochen zu Land, zu Wasser und in der Luft. Mit ihrem einmaligen Mix aus Business und Lebensfreude ist sie drei Tage lang das Zentrum für historische Mobilität, Zubehör und Accessoires.
Im Rahmen dieser grossen und grossartigen Messe fand unser diesjähriges Treffen, ausnahmsweise unter Teilnahme von 3 Clubs, statt. Die Idee dazu kam uns in Ungarn vor 2 Jahren, wir haben sie mit Jürgen Gerbig besprochen und sie fand Anklang.
Die Vorbereitungen dazu waren umfangreich und begannen bereits im Herbst 2024. Über Weihnachten und im Frühjahr gab es dann einige Videocalls zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Aufgaben wurden verteilt und jeder und jede wusste, was zu tun war. Mein herzliches Dankeschön an Jürgen Gerbig und das deutsche OK. Es war ein Anlass der Superlativen:
1'200 m2 Messestand, die zeitweise mit 50 oder mehr unserer schönen MV’s «dekoriert» wurde. Unser Stand wurde mit «Sonderschau MV Agusta» tituliert und beworben. Ich habe noch nie eine so grosse Messe erlebt, in der es ausschliesslich um Oldtimer Autos, Motorräder und Fluggeräte ging. 3 Tage lang brummte und knatterte es. Es roch nach Benzin und PS.
Wir durften Gianfranco Bonera und seine Frau Rossana als Ehrengäste begrüssen und mit Gianfranco zusammen sogar auf dem Rundkurs unsere 2 rädrigen Schönheiten einem interessierten Publikum vorführen. Für mich und meine kleine 150 RS Sport aus dem Jahr 1960 ein ganz besonderes Highlight, welches mir noch lange die Mundwinkel nach oben zog!
Am Samstag unternahmen wir eine ausfahrt im schönen Allgäu, das Wetter meinte es gut mit uns, wir kamen trocken zurück.
Die Location im Dornier Museum gab dem Hauptanlass am Samstagabend den würdigen Rahmen. Der Sektempfang und das hervorragende Buffet verwöhnten die Gäste kulinarisch, ich habe viele positive Rückmeldungen dazu erhalten.
Ein wunderbares Weekend, viele lachende Gesichter, ein voller Erfolg. Danke an alle, die mit Ihrer Teilnahme zum guten Gelingen beigetragen haben!!
Dominique Winter
Präsidentin
16. – 18. Mai 2025
Die Klassikwelt Bodensee ist der Treffpunkt für die Oldtimer-Community. Die Veranstaltung zelebriert die klassische Mobilität und Fahrkultur vergangener Epochen zu Land, zu Wasser und in der Luft. Mit ihrem einmaligen Mix aus Business und Lebensfreude ist sie drei Tage lang das Zentrum für historische Mobilität, Zubehör und Accessoires.
Im Rahmen dieser grossen und grossartigen Messe fand unser diesjähriges Treffen, ausnahmsweise unter Teilnahme von 3 Clubs, statt. Die Idee dazu kam uns in Ungarn vor 2 Jahren, wir haben sie mit Jürgen Gerbig besprochen und sie fand Anklang.
Die Vorbereitungen dazu waren umfangreich und begannen bereits im Herbst 2024. Über Weihnachten und im Frühjahr gab es dann einige Videocalls zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Aufgaben wurden verteilt und jeder und jede wusste, was zu tun war. Mein herzliches Dankeschön an Jürgen Gerbig und das deutsche OK. Es war ein Anlass der Superlativen:
1'200 m2 Messestand, die zeitweise mit 50 oder mehr unserer schönen MV’s «dekoriert» wurde. Unser Stand wurde mit «Sonderschau MV Agusta» tituliert und beworben. Ich habe noch nie eine so grosse Messe erlebt, in der es ausschliesslich um Oldtimer Autos, Motorräder und Fluggeräte ging. 3 Tage lang brummte und knatterte es. Es roch nach Benzin und PS.
Wir durften Gianfranco Bonera und seine Frau Rossana als Ehrengäste begrüssen und mit Gianfranco zusammen sogar auf dem Rundkurs unsere 2 rädrigen Schönheiten einem interessierten Publikum vorführen. Für mich und meine kleine 150 RS Sport aus dem Jahr 1960 ein ganz besonderes Highlight, welches mir noch lange die Mundwinkel nach oben zog!
Am Samstag unternahmen wir eine ausfahrt im schönen Allgäu, das Wetter meinte es gut mit uns, wir kamen trocken zurück.
Die Location im Dornier Museum gab dem Hauptanlass am Samstagabend den würdigen Rahmen. Der Sektempfang und das hervorragende Buffet verwöhnten die Gäste kulinarisch, ich habe viele positive Rückmeldungen dazu erhalten.
Ein wunderbares Weekend, viele lachende Gesichter, ein voller Erfolg. Danke an alle, die mit Ihrer Teilnahme zum guten Gelingen beigetragen haben!!
Dominique Winter
Präsidentin
Wenn der Sohn mit dem Vater einev Reise tut - Ein Besuch auf der TT 2025 auf der Isle of Man vom 30. Mai –8. Juni 2025
Der 1. Gedanke war von Mischi, komm wir fliegen!
Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich auf dieser wunderschönen Insel mit einem Mietauto die Kurven der Rennfahrer erkunde. Wir bekamen von einem guten Freund einen Hänger zum Transport der Ducati Monster 1000 i.e und einer Brutale 910 zur Verfügung gestellt.
Über die Anfahrt verliere ich keine Worte, denn darüber wurden ja schon sehr viele Berichte geschrieben.
Auf der Insel angekommen, fuhren wir zuerst zur Unterkunft nach Ramsey. Meine Schwiegertochter hatte ein sehr gutes Händchen für die Wahl der Herberge bewiesen. Ramsey hat uns wirklich super gefallen – ein richtiger Glücksfall. Relativ klein, aber mit dem typischen Charme der Insel. Vor allem das Pub am Hafen hat es uns angetan. Der perfekte Ort, um mit einem Guinness in der Hand mit anderen Enthusiasten über das Erlebte vom Tag zu philosophieren. Auch war das Essen abwechslungsreich und die Menschen äusserst offen und hilfsbereit.
Es war mein vierter Aufenthalt auf er Insel und der zweite meines Sohnes. Wir erkundeten alles mit unseren zweirädrigen Mitbringsel. Das war zum Glück die richtige Entscheidung!
Die Insel wäre auch eine Reise wert, wenn keine Motorradrennen stattfänden. Sie ist wunderschön. Die Fauna und Flora sind wie ein Wunder. Die Lage der Insel zwischen Nordirland und England in der Irish Sea wird von warmen Strömungen umgarnt. Sie ist sehr abwechslungsreich, wie eine Wundertüte.
Das Klima ist das ganze Jahr über mild, aber windig, mit kühlen Sommern und langen, nassen, kalten Wintern. Wir hatten von warmem Sonnenschein, über Nebel bis hin zu Graupelschauer wirklich alles – und das innerhalb weniger Minuten!
Diese Insel muss man einfach lieben. Hinter jeder Kurve kann wieder eine neue Sehenswürdigkeit entdeckt werden. Auch gibt es zahlreiche Museen, gefüllt mit geschichtsträchtigen Motorrädern aller Art und Alter, welche für uns Motorradkranke einfach ein Hingucker sind.
Der beste Platz am Rennen war das Pub Central in der Mitte von Ramsey.
Von der Teke bis zur Türe waren es 4.60m und dann noch 1.00m Trottoir bis an das Sicherheitsgitter. Dieses Mass von 5.60m werde ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen.
Geschichte der Isle of man TT begann 1907, als die weltweit älteste Motorradrennserie in den normalen Strassen der Isle of man ins Leben gerufen wurde, da öffentliche Rennen auf dem britischen Festland verboten wurden. Die Strecke wurde erstmals 1911 auf dem Snaefell Mountain Course angepasst, der mit rund 60.7 km Länge, bis heute als Hauptstrecke dient. Die TT wurde durch zwei Weltkriege unterbrochen (1915- 1919 und 1940- 1946) und entwickelte sich über die Jahrzehnte kontinuierlich weiter. Unter anderem mit der Einführung von Seitenwagenrennen 1923, der Etablierung von Junior- und Seniorklassen und dem stetigen Streben nach höheren Geschwindigkeiten. Hier ein paar geschichtliche Highlights:
1907: Das erste Rennen findet auf dem St. John’s Short Course statt, einer 24 km langen Rennstrecke.
Charles Collier gewann das erste Isle of man TT- Rennen am 28. Mai 1907 in der Einzylinderklasse auf einer Matchless mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,22 mph
1911: Der Snaefell Mountain Course mit einer Länge von 60.77 km wird erstmals genutzt. Diese Strecke ist bis heute die Hauptstrecke für die meisten Rennen.
1923: Das erste Seitenwagenrennen findet statt.
1930er: Fahrer erreichen bereits Höchstgeschwindigkeiten von 135 km/h und die Rennen werden zunehmend anspruchsvoller.
1939: Der Deutsche Georg „Schorsch“ Meier gewinnt die Senior TT und ist damit der erste Nicht-Brite, der auf einer nicht britischen Maschine (einer BMW) erfolgreich war.
1950: BMW- Motorräder dominieren die Gespannrennen, sie seit 1954 wieder regelmässig stattfinden.
1969: Malcom Uphill erreicht als erster Mensch auf einer Serienmaschine eine durchschnittliche Rundengeschwindigkeit von über 160 km/h.
1970: Die zunehmende Professionalisierung der Rennen führt dazu, dass einige Fahrer sie boykottieren, da das Rennen durch die Fahrer und Zuschauer als eine zunehmende Gefahrenquelle gesehen wurde. Giacomo Agostini war da federführend.
Der aktuelle Rekord liegt aktuell bei unglaublichen 219.446 km/h (136.358 mph). Er wurde am 9. Juni 2023 von Peter Hickman im Superstock Rennen auf einer BMW M1000RR erstellt. Er brauchte 16 Minuten und 36 Sekunden um die 60.7 km lange Runde zu absolvieren. Wahnsinn!
Leider gibt es auch eine Schattenseite. Nichts ist zu vergleichen mit der Isle of Man- TT. Sie gilt als das älteste, gefährlichste und umstrittenste Motorradrennen der Welt. Bis jetzt starben über 260 Rennfahrer beim wohl tödlichsten Racing- Event.
Ein Berner Rennfahrer fuhr dieses Jahr auch wieder mit. „Die Turbulenzen am Helm waren so stark“, berichtete Lukas Maurer an der diesjährigen Isle of man TT, „dass ich teilweise fast nichts sehen konnte. Der Fahrtwind war brutal. Den Motor konnte ich kaum hören: Ich wusste nicht mehr, wann ich schalten musste“. Dies, nachdem in einem der Rennen die Windschutzscheibe weggebrochen war. Doch der Berner blieb hart am Gas und liess sich auch von anderen Widrigkeiten nicht unterkriegen. Das ist echter Schweizer Kampfgeist!
Ein Zuschauer hat mir den Grund des Besuches auf der Insel man kurz erklärt:
„Wer nie die Insel zu einem TT- Rennen besucht hat, oder die Überquerung des Stilfserjochs gefahren ist, wird nie in den Motorradfahrerhimmel kommen“.
Bei uns Beiden steht somit ein wunderschöner Engel bereit, damit er die grosse Pforte dann öffnen kann.
Die Heimfahrt nach der Rennwoche ging gut von statten. In Gedanken liessen wir die ganzen Eindrücke, Geschmäcker und Rennen Revue passieren.
Es war ein wunderschönes Ferienerlebnis mit meinem Sohn. Kann man nur jedem empfehlen.
Niggi Horni
Der 1. Gedanke war von Mischi, komm wir fliegen!
Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich auf dieser wunderschönen Insel mit einem Mietauto die Kurven der Rennfahrer erkunde. Wir bekamen von einem guten Freund einen Hänger zum Transport der Ducati Monster 1000 i.e und einer Brutale 910 zur Verfügung gestellt.
Über die Anfahrt verliere ich keine Worte, denn darüber wurden ja schon sehr viele Berichte geschrieben.
Auf der Insel angekommen, fuhren wir zuerst zur Unterkunft nach Ramsey. Meine Schwiegertochter hatte ein sehr gutes Händchen für die Wahl der Herberge bewiesen. Ramsey hat uns wirklich super gefallen – ein richtiger Glücksfall. Relativ klein, aber mit dem typischen Charme der Insel. Vor allem das Pub am Hafen hat es uns angetan. Der perfekte Ort, um mit einem Guinness in der Hand mit anderen Enthusiasten über das Erlebte vom Tag zu philosophieren. Auch war das Essen abwechslungsreich und die Menschen äusserst offen und hilfsbereit.
Es war mein vierter Aufenthalt auf er Insel und der zweite meines Sohnes. Wir erkundeten alles mit unseren zweirädrigen Mitbringsel. Das war zum Glück die richtige Entscheidung!
Die Insel wäre auch eine Reise wert, wenn keine Motorradrennen stattfänden. Sie ist wunderschön. Die Fauna und Flora sind wie ein Wunder. Die Lage der Insel zwischen Nordirland und England in der Irish Sea wird von warmen Strömungen umgarnt. Sie ist sehr abwechslungsreich, wie eine Wundertüte.
Das Klima ist das ganze Jahr über mild, aber windig, mit kühlen Sommern und langen, nassen, kalten Wintern. Wir hatten von warmem Sonnenschein, über Nebel bis hin zu Graupelschauer wirklich alles – und das innerhalb weniger Minuten!
Diese Insel muss man einfach lieben. Hinter jeder Kurve kann wieder eine neue Sehenswürdigkeit entdeckt werden. Auch gibt es zahlreiche Museen, gefüllt mit geschichtsträchtigen Motorrädern aller Art und Alter, welche für uns Motorradkranke einfach ein Hingucker sind.
Der beste Platz am Rennen war das Pub Central in der Mitte von Ramsey.
Von der Teke bis zur Türe waren es 4.60m und dann noch 1.00m Trottoir bis an das Sicherheitsgitter. Dieses Mass von 5.60m werde ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen.
Geschichte der Isle of man TT begann 1907, als die weltweit älteste Motorradrennserie in den normalen Strassen der Isle of man ins Leben gerufen wurde, da öffentliche Rennen auf dem britischen Festland verboten wurden. Die Strecke wurde erstmals 1911 auf dem Snaefell Mountain Course angepasst, der mit rund 60.7 km Länge, bis heute als Hauptstrecke dient. Die TT wurde durch zwei Weltkriege unterbrochen (1915- 1919 und 1940- 1946) und entwickelte sich über die Jahrzehnte kontinuierlich weiter. Unter anderem mit der Einführung von Seitenwagenrennen 1923, der Etablierung von Junior- und Seniorklassen und dem stetigen Streben nach höheren Geschwindigkeiten. Hier ein paar geschichtliche Highlights:
1907: Das erste Rennen findet auf dem St. John’s Short Course statt, einer 24 km langen Rennstrecke.
Charles Collier gewann das erste Isle of man TT- Rennen am 28. Mai 1907 in der Einzylinderklasse auf einer Matchless mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,22 mph
1911: Der Snaefell Mountain Course mit einer Länge von 60.77 km wird erstmals genutzt. Diese Strecke ist bis heute die Hauptstrecke für die meisten Rennen.
1923: Das erste Seitenwagenrennen findet statt.
1930er: Fahrer erreichen bereits Höchstgeschwindigkeiten von 135 km/h und die Rennen werden zunehmend anspruchsvoller.
1939: Der Deutsche Georg „Schorsch“ Meier gewinnt die Senior TT und ist damit der erste Nicht-Brite, der auf einer nicht britischen Maschine (einer BMW) erfolgreich war.
1950: BMW- Motorräder dominieren die Gespannrennen, sie seit 1954 wieder regelmässig stattfinden.
1969: Malcom Uphill erreicht als erster Mensch auf einer Serienmaschine eine durchschnittliche Rundengeschwindigkeit von über 160 km/h.
1970: Die zunehmende Professionalisierung der Rennen führt dazu, dass einige Fahrer sie boykottieren, da das Rennen durch die Fahrer und Zuschauer als eine zunehmende Gefahrenquelle gesehen wurde. Giacomo Agostini war da federführend.
Der aktuelle Rekord liegt aktuell bei unglaublichen 219.446 km/h (136.358 mph). Er wurde am 9. Juni 2023 von Peter Hickman im Superstock Rennen auf einer BMW M1000RR erstellt. Er brauchte 16 Minuten und 36 Sekunden um die 60.7 km lange Runde zu absolvieren. Wahnsinn!
Leider gibt es auch eine Schattenseite. Nichts ist zu vergleichen mit der Isle of Man- TT. Sie gilt als das älteste, gefährlichste und umstrittenste Motorradrennen der Welt. Bis jetzt starben über 260 Rennfahrer beim wohl tödlichsten Racing- Event.
Ein Berner Rennfahrer fuhr dieses Jahr auch wieder mit. „Die Turbulenzen am Helm waren so stark“, berichtete Lukas Maurer an der diesjährigen Isle of man TT, „dass ich teilweise fast nichts sehen konnte. Der Fahrtwind war brutal. Den Motor konnte ich kaum hören: Ich wusste nicht mehr, wann ich schalten musste“. Dies, nachdem in einem der Rennen die Windschutzscheibe weggebrochen war. Doch der Berner blieb hart am Gas und liess sich auch von anderen Widrigkeiten nicht unterkriegen. Das ist echter Schweizer Kampfgeist!
Ein Zuschauer hat mir den Grund des Besuches auf der Insel man kurz erklärt:
„Wer nie die Insel zu einem TT- Rennen besucht hat, oder die Überquerung des Stilfserjochs gefahren ist, wird nie in den Motorradfahrerhimmel kommen“.
Bei uns Beiden steht somit ein wunderschöner Engel bereit, damit er die grosse Pforte dann öffnen kann.
Die Heimfahrt nach der Rennwoche ging gut von statten. In Gedanken liessen wir die ganzen Eindrücke, Geschmäcker und Rennen Revue passieren.
Es war ein wunderschönes Ferienerlebnis mit meinem Sohn. Kann man nur jedem empfehlen.
Niggi Horni
MiTa - Von Milano nach Taranto; 06. - 12. Juli 2025
Auch dieses Jahr habe ich wieder am historischen Rennen Mailand-Taranto teilgenommen, diesmal jedoch auf einer Honda VFR750F aus dem Jahr 1987 (also fast 40 Jahre alt).
Ich habe mich den Freunden des Clubs MV Agusta Deutschland angeschlossen, einem von unserer Freundin Maria Rosaria organisierten Erlebnis, an dem 11 Personen teilnahmen (10 Fahrer + 1 sehr wichtiger Freund für die Unterstützung und den Transport von Gepäck/Motorrädern mit einem Van).
Der Start in der Nacht vom Sonntag, dem 6. Juli, wurde von starken Regenfällen begleitet, die fast alle Teilnehmer die ganze Nacht bis in die frühen Morgenstunden auf der ersten Etappe mit Zwischenstopps in Crema und Brescello (dem berühmten Dorf von Don Camillo und Peppone) bis nach Bologna begleiteten.
Es ist immer wieder beeindruckend bei der Abfahrt in Milano Novegro alle Teilnehmer mit ihren 200 Motorrädern versammelt zu sehen, die je nach Alter des Fahrzeugs und Hubraum des Motors in verschiedene Kategorien unterteilt sind.
In den folgenden Tagen wurden wir hingegen mit sehr günstigem Wetter für eine Motorradreise verwöhnt: Sonne und Temperaturen um die 20 bis zu maximal 28 Grad in Süditalien.
Die nächsten Etappen führten uns durch die Emilia, die Toskana, Umbrien, Molise, Kampanien und Apulien mit Zwischenstopps in Perugia, Fiuggi, Paestum und Matera bis zum Ziel in Taranto, das wir am Samstagnachmittag, dem 12.07., nach den üblichen 1700 km erreichten.
Wie immer wurden wir auf der gesamten Strecke von den verschiedenen Dörfern, durch die wir kamen, sehr herzlich empfangen und an den verschiedenen Etappen und Zwischenstopps mit köstlichen lokalen Spezialitäten bewirtet.
Einige etwas holprige Strassen forderten jedoch ihre Opfer, vor allem bei den Motorrädern, die Schäden, Reifenpannen und einige Stürze davontrugen. Abends herrschte in den Garagen der Hotels die übliche hektische Betriebsamkeit, um die Fahrzeuge für den Start am nächsten Tag wieder flott zu machen.
Einige Mitglieder unserer Gruppe hatten unterwegs technische Probleme, von denen viele (aber nicht alle) behoben werden konnten. Leider wurde auch ich auf der vorletzten Etappe von einem technischen Problem heimgesucht, das zu einem kleinen Leck im Hydraulikkreislauf der vorderen Scheibenbremsen führte und mir am Samstagmorgen bei der Abfahrt in Matera die böse Überraschung bescherte, dass meine Bremsen nicht mehr funktionierten.
Glücklicherweise fand ich in der Nähe eine Honda-Werkstatt, die mir half und die Bremsen reparierte, sodass ich die Gruppe auf der letzten Etappe von Matera nach Taranto wieder einholen konnte. Aber das war noch nicht alles!
Während dieser letzten Etappe wurde ich an einem Kreisverkehr in einem kleinen apulischen Dorf von einem Auto angefahren, das von einem jungen Einheimischen gefahren wurde. Das Motorrad rutschte auf die linke Seite, wodurch der Kupplungshebel und ein Teil der Verkleidung beschädigt wurden und ich mir durch den Aufprall auf den harten Asphalt Verletzungen am linken Handgelenk zuzog, die dank der Hilfe des mitfahrenden Sanitätsteams und der sofortigen Anwendung von Eispackungen sofort versorgt werden konnten.
Trotzdem schaffte ich es, zusammen mit meinen Begleitern dieses grossartigen Abenteuers, das Ziel zu erreichen.
Und jetzt denke ich schon an die Teilnahme im nächsten Jahr, wahrscheinlich auf meiner MV 350GT von 1976, auch um ihr 50-jähriges Jubiläum zu feiern!
Stefano Atzeni
Auch dieses Jahr habe ich wieder am historischen Rennen Mailand-Taranto teilgenommen, diesmal jedoch auf einer Honda VFR750F aus dem Jahr 1987 (also fast 40 Jahre alt).
Ich habe mich den Freunden des Clubs MV Agusta Deutschland angeschlossen, einem von unserer Freundin Maria Rosaria organisierten Erlebnis, an dem 11 Personen teilnahmen (10 Fahrer + 1 sehr wichtiger Freund für die Unterstützung und den Transport von Gepäck/Motorrädern mit einem Van).
Der Start in der Nacht vom Sonntag, dem 6. Juli, wurde von starken Regenfällen begleitet, die fast alle Teilnehmer die ganze Nacht bis in die frühen Morgenstunden auf der ersten Etappe mit Zwischenstopps in Crema und Brescello (dem berühmten Dorf von Don Camillo und Peppone) bis nach Bologna begleiteten.
Es ist immer wieder beeindruckend bei der Abfahrt in Milano Novegro alle Teilnehmer mit ihren 200 Motorrädern versammelt zu sehen, die je nach Alter des Fahrzeugs und Hubraum des Motors in verschiedene Kategorien unterteilt sind.
In den folgenden Tagen wurden wir hingegen mit sehr günstigem Wetter für eine Motorradreise verwöhnt: Sonne und Temperaturen um die 20 bis zu maximal 28 Grad in Süditalien.
Die nächsten Etappen führten uns durch die Emilia, die Toskana, Umbrien, Molise, Kampanien und Apulien mit Zwischenstopps in Perugia, Fiuggi, Paestum und Matera bis zum Ziel in Taranto, das wir am Samstagnachmittag, dem 12.07., nach den üblichen 1700 km erreichten.
Wie immer wurden wir auf der gesamten Strecke von den verschiedenen Dörfern, durch die wir kamen, sehr herzlich empfangen und an den verschiedenen Etappen und Zwischenstopps mit köstlichen lokalen Spezialitäten bewirtet.
Einige etwas holprige Strassen forderten jedoch ihre Opfer, vor allem bei den Motorrädern, die Schäden, Reifenpannen und einige Stürze davontrugen. Abends herrschte in den Garagen der Hotels die übliche hektische Betriebsamkeit, um die Fahrzeuge für den Start am nächsten Tag wieder flott zu machen.
Einige Mitglieder unserer Gruppe hatten unterwegs technische Probleme, von denen viele (aber nicht alle) behoben werden konnten. Leider wurde auch ich auf der vorletzten Etappe von einem technischen Problem heimgesucht, das zu einem kleinen Leck im Hydraulikkreislauf der vorderen Scheibenbremsen führte und mir am Samstagmorgen bei der Abfahrt in Matera die böse Überraschung bescherte, dass meine Bremsen nicht mehr funktionierten.
Glücklicherweise fand ich in der Nähe eine Honda-Werkstatt, die mir half und die Bremsen reparierte, sodass ich die Gruppe auf der letzten Etappe von Matera nach Taranto wieder einholen konnte. Aber das war noch nicht alles!
Während dieser letzten Etappe wurde ich an einem Kreisverkehr in einem kleinen apulischen Dorf von einem Auto angefahren, das von einem jungen Einheimischen gefahren wurde. Das Motorrad rutschte auf die linke Seite, wodurch der Kupplungshebel und ein Teil der Verkleidung beschädigt wurden und ich mir durch den Aufprall auf den harten Asphalt Verletzungen am linken Handgelenk zuzog, die dank der Hilfe des mitfahrenden Sanitätsteams und der sofortigen Anwendung von Eispackungen sofort versorgt werden konnten.
Trotzdem schaffte ich es, zusammen mit meinen Begleitern dieses grossartigen Abenteuers, das Ziel zu erreichen.
Und jetzt denke ich schon an die Teilnahme im nächsten Jahr, wahrscheinlich auf meiner MV 350GT von 1976, auch um ihr 50-jähriges Jubiläum zu feiern!
Stefano Atzeni
80 Jahre MV Agusta - Jubiläumswochenende in Schiranna (Varese) - 21. Juni 2025
Ein Wochendende der Superlativen! Die Organisatoren haben alles gegeben. Laut Presseberichten waren einige Tausend Menschen da, um die Marke, das Werk und die einzigartige Atmosphäre zu feiern.
Hier ein Ausschnitt aus dem Pressebericht von MV:
Die historische MV Agusta Fabrik in Schiranna öffnete am Samstag, den 21., und Sonntag, den 22. Juni ihre Tore für die Öffentlichkeit, um gemeinsam mit Kunden, Fans, Sammlern und Partnern das 80-jährige Bestehen der Marke zu feiern. Zwei aufregende Tage voller Leidenschaft, Adrenalin und Stolz auf eine Marke, die die Geschichte des italienischen und internationalen Motorradsports geprägt hat.
Die Veranstaltung verzeichnete eine außergewöhnliche Beteiligung: Rund 5.000 Menschen aus 36 Ländern – von Australien bis in die USA, von Chile bis Neuseeland, von Europa bis Asien – nahmen an den zahlreichen angebotenen Aktivitäten teil, darunter Probefahrten und geführte Touren durch das Werk. Eine beeindruckende Teilnahme, die erneut die enge Verbindung zwischen MV Agusta und ihrer weltweiten Community unterstreicht.
Im Laufe des Wochenendes wurden rund 250 Probefahrten durchgeführt, bei denen die Teilnehmer den Nervenkitzel erleben konnten, eine MV Agusta zu fahren. Dank der Führungen konnten über 2.000 Besucher auch das Werk in Schiranna – das Herzstück des Unternehmens – von innen besichtigen.
Stefano und waren auch da. Das sonnige und heissee Sommerwetter tat das seine zum guten Gelingen dieser Veranstaltung. Am Abend gab es noch ein Gala Dinner, an welchem wir teilnehmen durften.
Ein wunderbares Wochendende. Ich bin gespannt, ob MV wieder einmal so etwas machen wird. Ich wäre jedenfalls dabei.
Dominique
Ein Wochendende der Superlativen! Die Organisatoren haben alles gegeben. Laut Presseberichten waren einige Tausend Menschen da, um die Marke, das Werk und die einzigartige Atmosphäre zu feiern.
Hier ein Ausschnitt aus dem Pressebericht von MV:
Die historische MV Agusta Fabrik in Schiranna öffnete am Samstag, den 21., und Sonntag, den 22. Juni ihre Tore für die Öffentlichkeit, um gemeinsam mit Kunden, Fans, Sammlern und Partnern das 80-jährige Bestehen der Marke zu feiern. Zwei aufregende Tage voller Leidenschaft, Adrenalin und Stolz auf eine Marke, die die Geschichte des italienischen und internationalen Motorradsports geprägt hat.
Die Veranstaltung verzeichnete eine außergewöhnliche Beteiligung: Rund 5.000 Menschen aus 36 Ländern – von Australien bis in die USA, von Chile bis Neuseeland, von Europa bis Asien – nahmen an den zahlreichen angebotenen Aktivitäten teil, darunter Probefahrten und geführte Touren durch das Werk. Eine beeindruckende Teilnahme, die erneut die enge Verbindung zwischen MV Agusta und ihrer weltweiten Community unterstreicht.
Im Laufe des Wochenendes wurden rund 250 Probefahrten durchgeführt, bei denen die Teilnehmer den Nervenkitzel erleben konnten, eine MV Agusta zu fahren. Dank der Führungen konnten über 2.000 Besucher auch das Werk in Schiranna – das Herzstück des Unternehmens – von innen besichtigen.
Stefano und waren auch da. Das sonnige und heissee Sommerwetter tat das seine zum guten Gelingen dieser Veranstaltung. Am Abend gab es noch ein Gala Dinner, an welchem wir teilnehmen durften.
Ein wunderbares Wochendende. Ich bin gespannt, ob MV wieder einmal so etwas machen wird. Ich wäre jedenfalls dabei.
Dominique
OSMT - Oldtimer Sunday Morning Meet 01. Juni und 03. August 2025
Wer in der Innerschweiz zu Hause ist, geht hierhin: nach Zug aufs Stierenmarkt Areal. Jeden ersten Sonntag in den Monaten Mai bis September findet hier das grosse Stelldichein der Oldtimer Fans statt. Man trifft sich am Morgen ab 9 Uhr, trinkt Kaffee, flaniert zwischen den ausgestellten Oldtimern umher und geniesst die Atmosphäre.
Sehr viele wunderschöne Autos sind zu sehen und nicht ganz soviele Motorräder. Die eine oder der andere kommt in zeitgerechtem Outfit daher. Einfach immer wieder schön.
Da ich so nah wohne, schaffe ich die paar Kilometer auch mit meinem kleinen 150er. Das Wetter erfreute uns mit warmen Sonnenstrahlen – perfektes Licht, das den Chrom der Fahrzeuge zum Glänzen brachte. Schon beim Einbiegen aufs Gelände hörte man das sonore Brummen alter Motoren, das Klackern von Ventilen und das leise Zischen der Vergaser. Ein Sound, der Herzklopfen verursacht. Besonders beeindruckt hat mich ein altes Postauto, dessen Besitzer mit Stolz von der Restaurierung erzählte und dazu die ganze PTT Geschichte kannte. Daneben parkte eine Isetta aus den 60ern, liebevoll dekoriert mit Picknickkorb und karierten Sitzbezügen. Die Motorräder – zwar weniger zahlreich – waren nicht minder faszinierend: eine BMW R50 mit Patina, eine glänzende Norton Commando und sogar eine alte Vespa mit Seitenwagen. Ich selber war mit meiner MV 150 RS Sport aus dem Jahr 1960 mit dabei.
Die Gespräche waren herzlich, die Stimmung entspannt. Man tauschte Geschichten aus, fachsimpelte über Vergaser und Lackierungen, und immer wieder hörte man Sätze wie „So einen hatte mein Vater auch“ oder „Damit bin ich früher zur Schule gefahren“. Es war nicht nur ein Treffen von Maschinen, sondern auch ein Treffen von Erinnerungen.
Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen zweiten Kaffee und beobachtete, wie langsam die ersten Fahrzeuge wieder vom Platz rollten – mit einem tiefen Grollen, das noch lange nachhallte.
Ich freue mich schon auf den nächsten Termin. Denn eines ist sicher: Der OSMT ist mehr als nur ein Treffen – es ist ein Ritual für alle, die Benzin im Blut und Nostalgie im Herzen haben.
Dominique Winter
Wer in der Innerschweiz zu Hause ist, geht hierhin: nach Zug aufs Stierenmarkt Areal. Jeden ersten Sonntag in den Monaten Mai bis September findet hier das grosse Stelldichein der Oldtimer Fans statt. Man trifft sich am Morgen ab 9 Uhr, trinkt Kaffee, flaniert zwischen den ausgestellten Oldtimern umher und geniesst die Atmosphäre.
Sehr viele wunderschöne Autos sind zu sehen und nicht ganz soviele Motorräder. Die eine oder der andere kommt in zeitgerechtem Outfit daher. Einfach immer wieder schön.
Da ich so nah wohne, schaffe ich die paar Kilometer auch mit meinem kleinen 150er. Das Wetter erfreute uns mit warmen Sonnenstrahlen – perfektes Licht, das den Chrom der Fahrzeuge zum Glänzen brachte. Schon beim Einbiegen aufs Gelände hörte man das sonore Brummen alter Motoren, das Klackern von Ventilen und das leise Zischen der Vergaser. Ein Sound, der Herzklopfen verursacht. Besonders beeindruckt hat mich ein altes Postauto, dessen Besitzer mit Stolz von der Restaurierung erzählte und dazu die ganze PTT Geschichte kannte. Daneben parkte eine Isetta aus den 60ern, liebevoll dekoriert mit Picknickkorb und karierten Sitzbezügen. Die Motorräder – zwar weniger zahlreich – waren nicht minder faszinierend: eine BMW R50 mit Patina, eine glänzende Norton Commando und sogar eine alte Vespa mit Seitenwagen. Ich selber war mit meiner MV 150 RS Sport aus dem Jahr 1960 mit dabei.
Die Gespräche waren herzlich, die Stimmung entspannt. Man tauschte Geschichten aus, fachsimpelte über Vergaser und Lackierungen, und immer wieder hörte man Sätze wie „So einen hatte mein Vater auch“ oder „Damit bin ich früher zur Schule gefahren“. Es war nicht nur ein Treffen von Maschinen, sondern auch ein Treffen von Erinnerungen.
Zum Abschluss gönnte ich mir noch einen zweiten Kaffee und beobachtete, wie langsam die ersten Fahrzeuge wieder vom Platz rollten – mit einem tiefen Grollen, das noch lange nachhallte.
Ich freue mich schon auf den nächsten Termin. Denn eines ist sicher: Der OSMT ist mehr als nur ein Treffen – es ist ein Ritual für alle, die Benzin im Blut und Nostalgie im Herzen haben.
Dominique Winter
Meeting MV (Turismo Veloce) - Livigno - 25.07. - 27.07.2025
Am Freitag 25.07 Nachmittag fahre ich durch den schönen Kanton Graubünden nach Livigno, wo dieses Wochenende das 6. MV-Treffen (mein 4.) zusammen mit italienischen Freunden stattfindet.
Treffpunkt ist das Dainese-Geschäft, in dem Stefano Compagnoni arbeitet, der Organisator dieses Treffens (ursprünglich der MV Turismo Veloce gewidmet, aber jetzt offen für alle MV Agustas).
Nach den üblichen Fotos und Einkäufen (Livigno ist steuerfrei) gehen wir zum Abendessen in das Rifugio Tridentina am Forcola-Pass, um die lokale Spezialitäten wie Pizzoccheri zu probieren.
Die Atmosphäre ist sehr freundlich und fröhlich, und wir sind bereits mehr als 20 Motorradfahrer, , darunter auch die Freunde vom MV-Club Ungarn, die uns auch dieses Jahr wieder zu diesem Event begleitet haben.
Bereits am Abend stellen wir fest, dass die Wettervorhersage für den nächsten Tag nicht gut ist, im Gegenteil...
Tatsächlich wachen wir am Samstagmorgen, dem 26. Juli, bei starkem Regen auf, der den ganzen Tag über anhält. Die für Samstag geplante offizielle Tour wurde stark gekürzt, und nur wenige (Mutige) nehmen daran teil, während die meisten von uns in der Stadt bleiben, um gemeinsam einzukaufen, zu essen und zu trinken.
Am Abend treffen wir uns alle zum üblichen Aperitif und Abendessen in der Berghütte Cip-Ciop auf dem Berg oberhalb von Livigno, wo wir die ausgezeichneten lokalen Spezialitäten geniessen. Mit den zuletzt Angekommenen umfasst die Gruppe nun etwa 40 Personen.
Am nächsten Tag (Sonntag 27.07.) wachen wir bei trockenem Wetter und etwas zurückhaltender Sonne auf, die sich im Laufe des Tages jedoch verstärken wird.
Wir fahren wie geplant zum Stilfser Joch hinauf und holen unterwegs die Teilnehmer aus Bormio ab.
Als wir den Gipfel erreichen, ist der Himmel noch grau und die Temperaturen nicht besonders hoch, aber zum Glück ist es trocken, und wir versammeln uns für das übliche Gruppenfoto und ein heisses Getränk.
Um 14 Uhr kehren wir nach Livigno zurück, wo wir alle gemeinsam zu Mittag essen.
Leider hat das schlechte Wetter einen großen Einfluss auf die Möglichkeit und Verfügbarkeit gehabt, die neuen MV-Motorräder zu testen, die von der Organisation und dem MV-Händler zur Verfügung gestellt wurden.
Nach der üblichen Verabschiedung trennen wir uns, um nach Hause zurückzukehren, während eine kleine Gruppe bis zum nächsten Tag in Livigno bleibt, um das Wochenende in Gesellschaft ausklingen zu lassen.
Trotz des ungünstigen Wetters war es ein schönes Treffen, das wie immer von unserem treuen Freund Stefano Compagnoni in Zusammenarbeit mit Dainese und MV tadellos organisiert wurde.
Stefano Atzeni
Am Freitag 25.07 Nachmittag fahre ich durch den schönen Kanton Graubünden nach Livigno, wo dieses Wochenende das 6. MV-Treffen (mein 4.) zusammen mit italienischen Freunden stattfindet.
Treffpunkt ist das Dainese-Geschäft, in dem Stefano Compagnoni arbeitet, der Organisator dieses Treffens (ursprünglich der MV Turismo Veloce gewidmet, aber jetzt offen für alle MV Agustas).
Nach den üblichen Fotos und Einkäufen (Livigno ist steuerfrei) gehen wir zum Abendessen in das Rifugio Tridentina am Forcola-Pass, um die lokale Spezialitäten wie Pizzoccheri zu probieren.
Die Atmosphäre ist sehr freundlich und fröhlich, und wir sind bereits mehr als 20 Motorradfahrer, , darunter auch die Freunde vom MV-Club Ungarn, die uns auch dieses Jahr wieder zu diesem Event begleitet haben.
Bereits am Abend stellen wir fest, dass die Wettervorhersage für den nächsten Tag nicht gut ist, im Gegenteil...
Tatsächlich wachen wir am Samstagmorgen, dem 26. Juli, bei starkem Regen auf, der den ganzen Tag über anhält. Die für Samstag geplante offizielle Tour wurde stark gekürzt, und nur wenige (Mutige) nehmen daran teil, während die meisten von uns in der Stadt bleiben, um gemeinsam einzukaufen, zu essen und zu trinken.
Am Abend treffen wir uns alle zum üblichen Aperitif und Abendessen in der Berghütte Cip-Ciop auf dem Berg oberhalb von Livigno, wo wir die ausgezeichneten lokalen Spezialitäten geniessen. Mit den zuletzt Angekommenen umfasst die Gruppe nun etwa 40 Personen.
Am nächsten Tag (Sonntag 27.07.) wachen wir bei trockenem Wetter und etwas zurückhaltender Sonne auf, die sich im Laufe des Tages jedoch verstärken wird.
Wir fahren wie geplant zum Stilfser Joch hinauf und holen unterwegs die Teilnehmer aus Bormio ab.
Als wir den Gipfel erreichen, ist der Himmel noch grau und die Temperaturen nicht besonders hoch, aber zum Glück ist es trocken, und wir versammeln uns für das übliche Gruppenfoto und ein heisses Getränk.
Um 14 Uhr kehren wir nach Livigno zurück, wo wir alle gemeinsam zu Mittag essen.
Leider hat das schlechte Wetter einen großen Einfluss auf die Möglichkeit und Verfügbarkeit gehabt, die neuen MV-Motorräder zu testen, die von der Organisation und dem MV-Händler zur Verfügung gestellt wurden.
Nach der üblichen Verabschiedung trennen wir uns, um nach Hause zurückzukehren, während eine kleine Gruppe bis zum nächsten Tag in Livigno bleibt, um das Wochenende in Gesellschaft ausklingen zu lassen.
Trotz des ungünstigen Wetters war es ein schönes Treffen, das wie immer von unserem treuen Freund Stefano Compagnoni in Zusammenarbeit mit Dainese und MV tadellos organisiert wurde.
Stefano Atzeni
9th historic hillclimb - Ollon-Villars - 22.08. - 24.08.2025
Anwesende MV Agusta Club Schweiz Mitglieder: Stefan Isenschmid & Urs Graf / weitere Teilnehmer «Écurie Chartreuse» Anton Christen.
Am Wochenende vom 22. bis 24. August 2025 fand das «9. Ollon-Villars Historic Hillclimb - International Motor Race» bei perfektem Sommerwetter und mit angeblich 10`000 Besuchern statt. Ein grosser Erfolg für die Szene.
Seinen Ursprung hat der Event im Jahr 1953, als das Rennen erstmals ausgetragen wurde. Dann folgten in unregelmässigen Abständen weitere Rennen bis ins Jahr 1971.
Damals zählten einige Läufe noch zur Europa- oder sogar Weltmeisterschaft. Und so waren in diesen vergangenen Jahren viele Grössen des Rennsports wie z.B. Jo Siffert, Jim Clark, Hans Stuck, Louis Chiron, François Cevert, Hans Herrmann, Jack Brabham, Herbert Müller usw. an diesem Bergrennen am Start.
Heute handelt es sich um eine rein historische Veranstaltung mit ganz viel Charme und richtig toller Organisation und noch mehr Wohlwollen und Rückhalt aus der Bevölkerung!
Dieses Jahr war es somit die 9. Auflage der Neuzeit und es war wieder eine grossartige Veranstaltung mit vielen bekannten Teilnehmern und Fahrzeugen, wie z.B. Rolf Biland und Kurt Waltisperg und Jacques Cornu.
Teilnehmer: Am Start waren rund 250 Autos und 150 Motorräder, darunter 25 Gespanne, sowie 7 Formel-1-Wagen und viele Vorkriegsfahrzeuge.
Auch unser schnelles MV-Club-Mitglied Urs Graf war mit seiner wohlklingenden Laverda am Start.
Für den Event 2025 wurde unsere kleine «Écurie Chartreuse» vom Veranstalter eingeladen. Betreut wurden die beiden Semi-Werks Husqvarna vom ehem. Rennfahrer und meinem Götti, Anton Christen. So durften wir unsere «Eisen» mitten im Dorf in den Hallen des Organisators, neben bekannten Grössen wie Giacomo Agostini und seiner bildschönen MV 500/3, Freddie Spencer, Philippe Coulon, Bruno Kneubühler und seinem pfeilschnellen Mechaniker Werner Kreis parken.
Da mir die Strecke leider trotz Studium diverser YouTube Videos völlig unbekannt war, zog ich es jeweils vor, erfahrenen Piloten mit Streckenkenntnis zu folgen. Das hat dann richtig Laune gemacht. Auch die technische Hilfsbereitschaft war sehr hoch und es herrschte während dem gesamten Anlass eine super Stimmung im Dorf.
Ich denke 2028 werden wir wieder dabei sein.
Text & Bilder: Stefan Isenschmid
Anwesende MV Agusta Club Schweiz Mitglieder: Stefan Isenschmid & Urs Graf / weitere Teilnehmer «Écurie Chartreuse» Anton Christen.
Am Wochenende vom 22. bis 24. August 2025 fand das «9. Ollon-Villars Historic Hillclimb - International Motor Race» bei perfektem Sommerwetter und mit angeblich 10`000 Besuchern statt. Ein grosser Erfolg für die Szene.
Seinen Ursprung hat der Event im Jahr 1953, als das Rennen erstmals ausgetragen wurde. Dann folgten in unregelmässigen Abständen weitere Rennen bis ins Jahr 1971.
Damals zählten einige Läufe noch zur Europa- oder sogar Weltmeisterschaft. Und so waren in diesen vergangenen Jahren viele Grössen des Rennsports wie z.B. Jo Siffert, Jim Clark, Hans Stuck, Louis Chiron, François Cevert, Hans Herrmann, Jack Brabham, Herbert Müller usw. an diesem Bergrennen am Start.
Heute handelt es sich um eine rein historische Veranstaltung mit ganz viel Charme und richtig toller Organisation und noch mehr Wohlwollen und Rückhalt aus der Bevölkerung!
Dieses Jahr war es somit die 9. Auflage der Neuzeit und es war wieder eine grossartige Veranstaltung mit vielen bekannten Teilnehmern und Fahrzeugen, wie z.B. Rolf Biland und Kurt Waltisperg und Jacques Cornu.
Teilnehmer: Am Start waren rund 250 Autos und 150 Motorräder, darunter 25 Gespanne, sowie 7 Formel-1-Wagen und viele Vorkriegsfahrzeuge.
Auch unser schnelles MV-Club-Mitglied Urs Graf war mit seiner wohlklingenden Laverda am Start.
Für den Event 2025 wurde unsere kleine «Écurie Chartreuse» vom Veranstalter eingeladen. Betreut wurden die beiden Semi-Werks Husqvarna vom ehem. Rennfahrer und meinem Götti, Anton Christen. So durften wir unsere «Eisen» mitten im Dorf in den Hallen des Organisators, neben bekannten Grössen wie Giacomo Agostini und seiner bildschönen MV 500/3, Freddie Spencer, Philippe Coulon, Bruno Kneubühler und seinem pfeilschnellen Mechaniker Werner Kreis parken.
Da mir die Strecke leider trotz Studium diverser YouTube Videos völlig unbekannt war, zog ich es jeweils vor, erfahrenen Piloten mit Streckenkenntnis zu folgen. Das hat dann richtig Laune gemacht. Auch die technische Hilfsbereitschaft war sehr hoch und es herrschte während dem gesamten Anlass eine super Stimmung im Dorf.
Ich denke 2028 werden wir wieder dabei sein.
Text & Bilder: Stefan Isenschmid
Course de Cote - Corcelles dle Jorat - 29.08. - 31.08.2025
Anwesende MV Agusta Club Schweiz Mitglieder: Stefan Isenschmid / weitere Teilnehmer «Écurie Chartreuse» Anton Christen, Max Bucher TRAFAR, Res Stäger (Fahrwerk).
Da ich in den Sommermonaten bei schönem Wetter eigentlich täglich mit irgendeinem (vorzugsweise italienischen) Oldtimer zur Arbeit fahre, steckte vor einigen Jahren einmal zwischen Tank und Sitzbank ein kleiner Flyer von «Team Girard».
Heute ist dieser kleine aber sehr feine Anlass ein fester Bestandteil im Kalender.
Das Dorf liegt etwas oberhalb von Lausanne, schön in die Hügellandschaft eingebettet.
Auch wenn es am Samstagmorgen nach viel Regen noch nicht wirklich danach ausgesehen hat, fand am Wochenende vom 29. bis 31. August 2025 das «26. Course de Côte Oldtimer» in Corcelles le Jorat, bei prachtvollstem Sommerwetter statt.
Nachdem wir wie viele andere Teilnehmer bei unserer Ankunft den Transporter auf der sumpfigen Wiese eingegraben haben, bekamen wir einen super Stellplatz bei einem hilfsbereiten Bauern im Dorfzentrum.
Von Vorkriegsmaschinen bis zu einigen wenigen aktuellen Renn-Motorrädern sowie zahlreichen Seitenwagen ist eigentlich alles vertreten. Gefahren wird gegen die Uhr, das heisst, es handelt sich um eine Gleichmässigkeits-Veranstaltung. Angeblich ist Corcelles das Mekka für Gespanne. An keinem anderen Rennen in der Schweiz, finden sich so viele Seitenwagen wie hier.
Der Hauptzweck der Veranstaltung ist, Besitzer, Fahrer und Liebhaber von Oldtimer-Motorädern zusammenzubringen. Die Stimmung ist sehr familiär und unkompliziert, die Organisation sehr professionell aber trotzdem unbürokratisch.
Der relativ kurze Kurs (ca. 1.55km) ermöglicht es wiederum, sich problemlos an zahlreichen Fahrten mit wenig Wartezeiten zu erfreuen, was auch den ebenso zahlreich anwesenden Zuschauern zu Gute kommt. Besonders zelebriert wird das Abklatschen mit den Jüngsten Zaungästen (unserer Zukunft) bei der Rückkehr ins Fahrerlager.
Einmalig ist das im ganzen Dorf verteilten Fahrerlager. Die Gastfreundschaft und die Toleranz der Bevölkerung für unser nicht ganz geräuscharmes Hobby ist überall spürbar. Das „Team Girard“ hat auch dieses Jahr mit grossem Engagement und mit viel Herzblut einen perfekten Rennanlass organisiert und durchgeführt.
Ein sehr interessanter Wochenend-Ausflug für Gross & Klein!
Text & Bilder: Stefan Isenschmid
Anwesende MV Agusta Club Schweiz Mitglieder: Stefan Isenschmid / weitere Teilnehmer «Écurie Chartreuse» Anton Christen, Max Bucher TRAFAR, Res Stäger (Fahrwerk).
Da ich in den Sommermonaten bei schönem Wetter eigentlich täglich mit irgendeinem (vorzugsweise italienischen) Oldtimer zur Arbeit fahre, steckte vor einigen Jahren einmal zwischen Tank und Sitzbank ein kleiner Flyer von «Team Girard».
Heute ist dieser kleine aber sehr feine Anlass ein fester Bestandteil im Kalender.
Das Dorf liegt etwas oberhalb von Lausanne, schön in die Hügellandschaft eingebettet.
Auch wenn es am Samstagmorgen nach viel Regen noch nicht wirklich danach ausgesehen hat, fand am Wochenende vom 29. bis 31. August 2025 das «26. Course de Côte Oldtimer» in Corcelles le Jorat, bei prachtvollstem Sommerwetter statt.
Nachdem wir wie viele andere Teilnehmer bei unserer Ankunft den Transporter auf der sumpfigen Wiese eingegraben haben, bekamen wir einen super Stellplatz bei einem hilfsbereiten Bauern im Dorfzentrum.
Von Vorkriegsmaschinen bis zu einigen wenigen aktuellen Renn-Motorrädern sowie zahlreichen Seitenwagen ist eigentlich alles vertreten. Gefahren wird gegen die Uhr, das heisst, es handelt sich um eine Gleichmässigkeits-Veranstaltung. Angeblich ist Corcelles das Mekka für Gespanne. An keinem anderen Rennen in der Schweiz, finden sich so viele Seitenwagen wie hier.
Der Hauptzweck der Veranstaltung ist, Besitzer, Fahrer und Liebhaber von Oldtimer-Motorädern zusammenzubringen. Die Stimmung ist sehr familiär und unkompliziert, die Organisation sehr professionell aber trotzdem unbürokratisch.
Der relativ kurze Kurs (ca. 1.55km) ermöglicht es wiederum, sich problemlos an zahlreichen Fahrten mit wenig Wartezeiten zu erfreuen, was auch den ebenso zahlreich anwesenden Zuschauern zu Gute kommt. Besonders zelebriert wird das Abklatschen mit den Jüngsten Zaungästen (unserer Zukunft) bei der Rückkehr ins Fahrerlager.
Einmalig ist das im ganzen Dorf verteilten Fahrerlager. Die Gastfreundschaft und die Toleranz der Bevölkerung für unser nicht ganz geräuscharmes Hobby ist überall spürbar. Das „Team Girard“ hat auch dieses Jahr mit grossem Engagement und mit viel Herzblut einen perfekten Rennanlass organisiert und durchgeführt.
Ein sehr interessanter Wochenend-Ausflug für Gross & Klein!
Text & Bilder: Stefan Isenschmid
Ein Motorrad auf der Strasse ist besser als zwei in Schuppen...
Ausfahrt zum Aermacchi Treffen in Teufenthal 09. August 2025
Im Frühjahr 2024 erhielt ich einen Anruf Bruno Mazzoleni, der die Aermacchi-Liebhaber in der Schweiz «managt». Wir trafen uns eines schönen Sommertages beim Säntis Töff Parkplatz und sprachen über ein mögliches Treffen von MV Agusta und Aermacchi.
Gesagt – getan: Am 9. August 2025 war es soweit – ein Tag, den sich die Mitglieder des MV Agusta Club Schweiz rot im Kalender markiert hatten. Die Sonne strahlte über dem Schweizer Mittelland, als sich unsere glänzenden Maschinen frühmorgens in Bewegung setzten. Ziel: das legendäre Aermacchi Treffen in Teufenthal, zu dem wir dieses Jahr eine ganz besondere Einladung erhalten hatten.
Der Start: Abendteuerliche Anfahrt
Ich habe mit meiner kleinen MV noch nie lange Strecken befahren. Maximal fuhr ich ans OSMT, 5 km von meinem Wohnort entfernt. Stefano und ich haben uns vorgenommen, mit unserem Alteisen ans Aermacchi Treffen zu fahren.
Der Anfang ging recht flott, der Motor brummte. Leider stockte der Motor und ich kam nur noch knapp an. Es drückte Öl aus dem Auspuff-Stutzen und mir wurde von den diversen anwesenden Schrauber empfohlen, nicht mehr damit nach Hause zu fahren.
So wurde mein Alteisen einmal mehr mit dem TCS nach Hause gebracht….
Die Ankunft: Willkommen unter Gleichgesinnten
In Teufenthal angekommen, wurden wir herzlich empfangen. Wir trafen alte Bekannte aus Holland und Deutschland. Zwischen historischen Maschinen, liebevoll restaurierten Modellen und spannenden Gesprächen fühlten wir uns sofort zuhause.
Wir wurden mit Bratwurst vom Grill verwöhnt.
Unsere MV Agustas zogen bewundernde Blicke auf sich (trotz tropfendem Öl) – ein stolzer Moment für uns.
Das Treffen: Benzingespräche und italienische Leidenschaft
Das Gelände war erfüllt von dem Duft von Motoröl, Grillwürsten und Espresso. Es wurde gefachsimpelt, gelacht und gestaunt. Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Aermacchi Modelle – von den frühen 50er-Jahre-Rennern bis zu den letzten Harley-Davidson-Kooperationen. Die Liebe zum Detail war überall spürbar. Für viele von uns war es nicht nur ein Treffen, sondern eine Reise in die Geschichte des italienischen Motorradbaus.
Der Rückweg: Mit Herz und Seele erfüllt
Als sich der Tag dem Ende neigte, starteten wir unsere Rückfahrt – ich diesmal als Sozia auf Stefano’s Maschine.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren des Aermacchi Treffens, speziell an Bruno Mazzoleni und an alle, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Für den MV Agusta Club Schweiz war es mehr als nur eine Ausfahrt – es war ein Fest der Leidenschaft, der Freundschaft und der italienischen Ingenieurskunst.
Vielleicht ergibt sich ja bald eine Kooperation für ein weiteres Treffen?
Bis zum nächsten Abenteuer – wir sind bereit!
Dominique
Im Frühjahr 2024 erhielt ich einen Anruf Bruno Mazzoleni, der die Aermacchi-Liebhaber in der Schweiz «managt». Wir trafen uns eines schönen Sommertages beim Säntis Töff Parkplatz und sprachen über ein mögliches Treffen von MV Agusta und Aermacchi.
Gesagt – getan: Am 9. August 2025 war es soweit – ein Tag, den sich die Mitglieder des MV Agusta Club Schweiz rot im Kalender markiert hatten. Die Sonne strahlte über dem Schweizer Mittelland, als sich unsere glänzenden Maschinen frühmorgens in Bewegung setzten. Ziel: das legendäre Aermacchi Treffen in Teufenthal, zu dem wir dieses Jahr eine ganz besondere Einladung erhalten hatten.
Der Start: Abendteuerliche Anfahrt
Ich habe mit meiner kleinen MV noch nie lange Strecken befahren. Maximal fuhr ich ans OSMT, 5 km von meinem Wohnort entfernt. Stefano und ich haben uns vorgenommen, mit unserem Alteisen ans Aermacchi Treffen zu fahren.
Der Anfang ging recht flott, der Motor brummte. Leider stockte der Motor und ich kam nur noch knapp an. Es drückte Öl aus dem Auspuff-Stutzen und mir wurde von den diversen anwesenden Schrauber empfohlen, nicht mehr damit nach Hause zu fahren.
So wurde mein Alteisen einmal mehr mit dem TCS nach Hause gebracht….
Die Ankunft: Willkommen unter Gleichgesinnten
In Teufenthal angekommen, wurden wir herzlich empfangen. Wir trafen alte Bekannte aus Holland und Deutschland. Zwischen historischen Maschinen, liebevoll restaurierten Modellen und spannenden Gesprächen fühlten wir uns sofort zuhause.
Wir wurden mit Bratwurst vom Grill verwöhnt.
Unsere MV Agustas zogen bewundernde Blicke auf sich (trotz tropfendem Öl) – ein stolzer Moment für uns.
Das Treffen: Benzingespräche und italienische Leidenschaft
Das Gelände war erfüllt von dem Duft von Motoröl, Grillwürsten und Espresso. Es wurde gefachsimpelt, gelacht und gestaunt. Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Aermacchi Modelle – von den frühen 50er-Jahre-Rennern bis zu den letzten Harley-Davidson-Kooperationen. Die Liebe zum Detail war überall spürbar. Für viele von uns war es nicht nur ein Treffen, sondern eine Reise in die Geschichte des italienischen Motorradbaus.
Der Rückweg: Mit Herz und Seele erfüllt
Als sich der Tag dem Ende neigte, starteten wir unsere Rückfahrt – ich diesmal als Sozia auf Stefano’s Maschine.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren des Aermacchi Treffens, speziell an Bruno Mazzoleni und an alle, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Für den MV Agusta Club Schweiz war es mehr als nur eine Ausfahrt – es war ein Fest der Leidenschaft, der Freundschaft und der italienischen Ingenieurskunst.
Vielleicht ergibt sich ja bald eine Kooperation für ein weiteres Treffen?
Bis zum nächsten Abenteuer – wir sind bereit!
Dominique
Clubreise nach Sardinien – die Präsidentiale – 6. – 13. September 2025
Unterwegs mit Birgit, Jürgen, Stefano und Dominique
Zugegeben, ich habe mir mehr Teilnehmer für unserer Clubreise nach Sardinien erhofft. Unsere kleine Gruppe, bestehend aus Birgit, Jürgen, Stefano und mir genoss so aber ein Maximum an Flexibilität, was sich später als Vorteil herausstellen sollte.
Aber alles der Reihe nach:
Ich traf Birgit und Jürgen am vereinbarten Treffpunkt kurz nach Chiasso. Gemeinsam fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein und wunderbar angenehmen Temperaturen zur Raststätte vor Mailand, wo wir auf den bereits einen Tag früher angereisten Stefano trafen. Bei Cappuccino und Cornetti stärkten wir uns erstmal und machten uns dann auf den Weg via den Passo Penice auf Richtung Genua. Wir hatten genügend Zeit eingeplant und so reichte es, um noch Vorräte für die Überfahrt auf der Fähre einzukaufen.
Die Fahrt auf der Grimaldi Fähre war ruhig, das Brummen des Dieselmotors lullte uns ein und wir erwachten am Sonntagmorgen früh gut ausgeruht und voller Vorfreude.
Sonntag; Frühstück in Chicco’s Bar, Castel Sardo und Valle della Luna
Wir verliessen die Fähre gegen 8 Uhr. Die Sonne lachte uns entgegen und wir lenkten unsere Motorräder zu Cicco’s Bar, direkt am Strand, wo wir frühstückten.
Danach genossen wir die schöne Aussicht der Küstenstrasse entlang bis nach Castel Sardo, wo uns ein wunderbares Mittagessen erwartete.
Auch die weitere Route versprach Abwechslung: die kurvenreichen Bergstrassen führten uns in das Valle della Luna mit seinen Mondlandschaften. Leider wurde aus dem Imbissstopp nichts: unser Zwishenetappenziel war leider fest verschlossen. Schade, denn nach den vielen Kurven der Strasse 127 hätten wir eine Stärkung gut gebrauchen können.
Bis zu unserer Ankunft in Alghero an diesem ersten Tag kamen wir schon auf eine ordentliche Anzahl von Kurvenfutter. Die Temperaturen mit sommerlichen 30 Grad taten das ihre, sodass wir schliesslich müde, aber zufrieden im Hotel eincheckten.
Montag; Über Maddalena bis zum erfrischenden BadZu Wochenbeginn steht eine längere Etappe an. Meine Brutale hatte Temperaturprobleme und spuckte Kühlwasser, was mich am Morgen zuerst zum Nachfüllen zwang. Danach starteten wir gegen 10 Uhr, zunächst auf der Autostrasse bis Tempio Pausaneo. Danach schlängeln wir uns über zahlreiche Kurven nach Palau, liessen die Motorräder stehen und setzen zur Insel Maddalena über. Dort trafen wir kurz Zia Rita und Gioacchino, Stefabi’s Verwandte. Unseren Hunger stillten wird mit Fisch und leckerer Pasta, ein Gelato beim Bummeln durch die Altstadt durfte nicht fehlen. Die Rückfahrt nach Alghero war nicht weniger kurvig, das letzte Stück, um meiner Brutale die Langsamfahrten durch Stadtverkehr zu ersparen, schliesslich über die Autostrasse. Als Belohnung winkte ein erfrischendes Bad im Meer und das Abendessen im beliebten „Gioia mi“, wo wir das Treiben der Menschen genossen und uns den Bauch mit Köstlichkeiten aus dem Meer füllten.
Dienstag; Alghero - Bosa und italienische KöstlichkeitenDiese kürzere Etappe führte uns von Alghero nach Bosa – die Strassen waren zwar nicht mehr im besten Zustand, doch mit etwas Geduld kamen wir sicher an. Nach dem Besuch des Schlosses überraschte uns ein Platzregen, den wir kurzerhand im Fischrestaurant „Essenza al Borgo“ aussassen. Gut gestärkt erklommen wir den steilen Weg zurück zu den Motorrädern. Die Rückfahrt führte über eine kurvige und landschaftlich reizvolle Bergstrasse, mit atemberaubender Aussicht auf Bosa vom Pass aus. Wieder zurück im Hotel um 15:15 Uhr, gönnen wir uns wieder ein Bad am nahegelegenen Strand. Jürgen und Birgit schlenderten in die Stadt für ein Eis, und das gemeinsame Nachtessen im „Reffettorio“ rundete den Tag ab.
Mittwoch; Regenfahrt nach ArbataxDer Mittwoch stand ganz im Zeichen des Wetters: im Regenkombi machten wir uns auf den Weg von Alghero nach Arbatax, wegen dem schlechten Wetter verzichteten wir auf die lange kurvenreiche Route und kürzten über die schnellere Hauptstrasse via Nuoro ab. Trotz des Regens lassen wir uns die Stimmung nicht verderben – Sardinien zeigt sich auch bei schlechtem Wetter von seiner besonderen Seite.
Gegen Nachmittag hatte der Himmel Erbarmen mit uns und lichtete sich. Wir trafen gegen 15 Uhr im Hotel ein, erfrischten und machten uns auf den Weg Richtung Hafen zum Apero. Am Abend regnete es dann wieder, dann sassen wir aber bereits im Trockenen.
Donnerstag; eitel Sonnenschein
Die Sonne weckte uns mit ihren warmen Sonnenstrahlen und wir frühstückten auf der Terrasse. Umziehen und auf die Motorräder…. denkste! Meine Brutale war vom nassen Wetter des Vortages so beleidigt, dass sie die Batterie bis auf den vorletzten Tropfen entleert hatte. Schöne Sch…..! Nach kurzer Beratung machten sich Birgit und Jürgen alleine Auf den Weg, die Berge in der Gegend um Lanusei und Perdasdefogu zu erkunden. Es muss schön gewesen sein, sie kamen jedenfalls happy zurück. Wir bauten in der Zwischenzeit die Batterie aus und brachten sie zu einer Werkstatt zum Aufladen. Den Tag verbrachten wir dann badend am Strand. Es gibt schlimmere Ersatzprogramme!
Gegen Abend holten wir dann die Batterie, bauten sie wieder ein und testeten sie. Sie funktionierte, uff!
Den Tag schlossen wir bei einem wunderbaren Abendessen auf der Terrasse des Restaurants Aqualino ab, unbedingt empfehlenswert!
Freitag; Porceddu bei den Schäfern
Am Freitag stand ein spezieller Ausflug auf dem Programm: wir fuhren in die Berge zu den Schäfern, wo wir im kühlen Schatten unter den Bäumen dem berühmten Porceddu (Spanferkel) fröhnten. Die Ferkelchen werden stundenlang über dem offenen Feuer gebraten, die Haut ist super knusprig und das Fleisch noch saftig und würdig. Was für ein Genuss! Wir schlugen uns die Bäuche richtig voll. Für die Rückfahrt nahmen wir die bei Motorraddfahrern berühmte SS125 unter die Räder.
Was für ein wunderschöner Tag!
Samstag; Fahrt Richtung Fähre und Übersetzen aufs Festland
Das Wetterglück war uns nach wie vor hold. Wir genossen die bergige Strecke und machten Halt in Bitti. Wir verschlangen genüsslich unsere Verpflegung, als wir plötzlich das schöne Dröhnen von anderen MV’s hören: sie hielten natürlich neben unseren Bikes an und siehe da, es waren bekannte Gesichter. Gerhard Grund vom Deutschen Club war mit ein paar Freunden unterwegs. Die Welt ist klein und Sardinien noch kleiner!
Weiter ging es nach Porto Torres und die Kabinen unserer Fähre waren schnell bezogen. Ein Bierchen auf dem Sonnendeck, Abendessen und dann ein erholsames Nickerchen bis zum Morgengrauen.
Sonntag; Rückfahrt
Die Rückfahrt ab Genua war dann wenig erholsam. Da wir viel Strecke zurücklegen mussten, fuhren wir den Rückweg auf der Autobahn. Wir trennten uns von Gerbig’s in Lomazzo bei Como, wo sie ihre Bikes verluden.
Wir fuhren weiter via Gotthard und kamen erschöpf aber sehr zufrieden, nach insgesamt 2'675 gefahrenen Kilometern zu Hause an.
Alles in allem war es eine abwechslungsreiche Reise mit großartigen Erlebnissen, schöner Natur, gutem Essen und jeder Menge Motorradspass – wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer! Vielen Dank an Birgit und Jürgen für Eure Begleitung und Freundschaft! Es hat Spass gemacht mit Euch!
Unterwegs mit Birgit, Jürgen, Stefano und Dominique
Zugegeben, ich habe mir mehr Teilnehmer für unserer Clubreise nach Sardinien erhofft. Unsere kleine Gruppe, bestehend aus Birgit, Jürgen, Stefano und mir genoss so aber ein Maximum an Flexibilität, was sich später als Vorteil herausstellen sollte.
Aber alles der Reihe nach:
Ich traf Birgit und Jürgen am vereinbarten Treffpunkt kurz nach Chiasso. Gemeinsam fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein und wunderbar angenehmen Temperaturen zur Raststätte vor Mailand, wo wir auf den bereits einen Tag früher angereisten Stefano trafen. Bei Cappuccino und Cornetti stärkten wir uns erstmal und machten uns dann auf den Weg via den Passo Penice auf Richtung Genua. Wir hatten genügend Zeit eingeplant und so reichte es, um noch Vorräte für die Überfahrt auf der Fähre einzukaufen.
Die Fahrt auf der Grimaldi Fähre war ruhig, das Brummen des Dieselmotors lullte uns ein und wir erwachten am Sonntagmorgen früh gut ausgeruht und voller Vorfreude.
Sonntag; Frühstück in Chicco’s Bar, Castel Sardo und Valle della Luna
Wir verliessen die Fähre gegen 8 Uhr. Die Sonne lachte uns entgegen und wir lenkten unsere Motorräder zu Cicco’s Bar, direkt am Strand, wo wir frühstückten.
Danach genossen wir die schöne Aussicht der Küstenstrasse entlang bis nach Castel Sardo, wo uns ein wunderbares Mittagessen erwartete.
Auch die weitere Route versprach Abwechslung: die kurvenreichen Bergstrassen führten uns in das Valle della Luna mit seinen Mondlandschaften. Leider wurde aus dem Imbissstopp nichts: unser Zwishenetappenziel war leider fest verschlossen. Schade, denn nach den vielen Kurven der Strasse 127 hätten wir eine Stärkung gut gebrauchen können.
Bis zu unserer Ankunft in Alghero an diesem ersten Tag kamen wir schon auf eine ordentliche Anzahl von Kurvenfutter. Die Temperaturen mit sommerlichen 30 Grad taten das ihre, sodass wir schliesslich müde, aber zufrieden im Hotel eincheckten.
Montag; Über Maddalena bis zum erfrischenden BadZu Wochenbeginn steht eine längere Etappe an. Meine Brutale hatte Temperaturprobleme und spuckte Kühlwasser, was mich am Morgen zuerst zum Nachfüllen zwang. Danach starteten wir gegen 10 Uhr, zunächst auf der Autostrasse bis Tempio Pausaneo. Danach schlängeln wir uns über zahlreiche Kurven nach Palau, liessen die Motorräder stehen und setzen zur Insel Maddalena über. Dort trafen wir kurz Zia Rita und Gioacchino, Stefabi’s Verwandte. Unseren Hunger stillten wird mit Fisch und leckerer Pasta, ein Gelato beim Bummeln durch die Altstadt durfte nicht fehlen. Die Rückfahrt nach Alghero war nicht weniger kurvig, das letzte Stück, um meiner Brutale die Langsamfahrten durch Stadtverkehr zu ersparen, schliesslich über die Autostrasse. Als Belohnung winkte ein erfrischendes Bad im Meer und das Abendessen im beliebten „Gioia mi“, wo wir das Treiben der Menschen genossen und uns den Bauch mit Köstlichkeiten aus dem Meer füllten.
Dienstag; Alghero - Bosa und italienische KöstlichkeitenDiese kürzere Etappe führte uns von Alghero nach Bosa – die Strassen waren zwar nicht mehr im besten Zustand, doch mit etwas Geduld kamen wir sicher an. Nach dem Besuch des Schlosses überraschte uns ein Platzregen, den wir kurzerhand im Fischrestaurant „Essenza al Borgo“ aussassen. Gut gestärkt erklommen wir den steilen Weg zurück zu den Motorrädern. Die Rückfahrt führte über eine kurvige und landschaftlich reizvolle Bergstrasse, mit atemberaubender Aussicht auf Bosa vom Pass aus. Wieder zurück im Hotel um 15:15 Uhr, gönnen wir uns wieder ein Bad am nahegelegenen Strand. Jürgen und Birgit schlenderten in die Stadt für ein Eis, und das gemeinsame Nachtessen im „Reffettorio“ rundete den Tag ab.
Mittwoch; Regenfahrt nach ArbataxDer Mittwoch stand ganz im Zeichen des Wetters: im Regenkombi machten wir uns auf den Weg von Alghero nach Arbatax, wegen dem schlechten Wetter verzichteten wir auf die lange kurvenreiche Route und kürzten über die schnellere Hauptstrasse via Nuoro ab. Trotz des Regens lassen wir uns die Stimmung nicht verderben – Sardinien zeigt sich auch bei schlechtem Wetter von seiner besonderen Seite.
Gegen Nachmittag hatte der Himmel Erbarmen mit uns und lichtete sich. Wir trafen gegen 15 Uhr im Hotel ein, erfrischten und machten uns auf den Weg Richtung Hafen zum Apero. Am Abend regnete es dann wieder, dann sassen wir aber bereits im Trockenen.
Donnerstag; eitel Sonnenschein
Die Sonne weckte uns mit ihren warmen Sonnenstrahlen und wir frühstückten auf der Terrasse. Umziehen und auf die Motorräder…. denkste! Meine Brutale war vom nassen Wetter des Vortages so beleidigt, dass sie die Batterie bis auf den vorletzten Tropfen entleert hatte. Schöne Sch…..! Nach kurzer Beratung machten sich Birgit und Jürgen alleine Auf den Weg, die Berge in der Gegend um Lanusei und Perdasdefogu zu erkunden. Es muss schön gewesen sein, sie kamen jedenfalls happy zurück. Wir bauten in der Zwischenzeit die Batterie aus und brachten sie zu einer Werkstatt zum Aufladen. Den Tag verbrachten wir dann badend am Strand. Es gibt schlimmere Ersatzprogramme!
Gegen Abend holten wir dann die Batterie, bauten sie wieder ein und testeten sie. Sie funktionierte, uff!
Den Tag schlossen wir bei einem wunderbaren Abendessen auf der Terrasse des Restaurants Aqualino ab, unbedingt empfehlenswert!
Freitag; Porceddu bei den Schäfern
Am Freitag stand ein spezieller Ausflug auf dem Programm: wir fuhren in die Berge zu den Schäfern, wo wir im kühlen Schatten unter den Bäumen dem berühmten Porceddu (Spanferkel) fröhnten. Die Ferkelchen werden stundenlang über dem offenen Feuer gebraten, die Haut ist super knusprig und das Fleisch noch saftig und würdig. Was für ein Genuss! Wir schlugen uns die Bäuche richtig voll. Für die Rückfahrt nahmen wir die bei Motorraddfahrern berühmte SS125 unter die Räder.
Was für ein wunderschöner Tag!
Samstag; Fahrt Richtung Fähre und Übersetzen aufs Festland
Das Wetterglück war uns nach wie vor hold. Wir genossen die bergige Strecke und machten Halt in Bitti. Wir verschlangen genüsslich unsere Verpflegung, als wir plötzlich das schöne Dröhnen von anderen MV’s hören: sie hielten natürlich neben unseren Bikes an und siehe da, es waren bekannte Gesichter. Gerhard Grund vom Deutschen Club war mit ein paar Freunden unterwegs. Die Welt ist klein und Sardinien noch kleiner!
Weiter ging es nach Porto Torres und die Kabinen unserer Fähre waren schnell bezogen. Ein Bierchen auf dem Sonnendeck, Abendessen und dann ein erholsames Nickerchen bis zum Morgengrauen.
Sonntag; Rückfahrt
Die Rückfahrt ab Genua war dann wenig erholsam. Da wir viel Strecke zurücklegen mussten, fuhren wir den Rückweg auf der Autobahn. Wir trennten uns von Gerbig’s in Lomazzo bei Como, wo sie ihre Bikes verluden.
Wir fuhren weiter via Gotthard und kamen erschöpf aber sehr zufrieden, nach insgesamt 2'675 gefahrenen Kilometern zu Hause an.
Alles in allem war es eine abwechslungsreiche Reise mit großartigen Erlebnissen, schöner Natur, gutem Essen und jeder Menge Motorradspass – wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer! Vielen Dank an Birgit und Jürgen für Eure Begleitung und Freundschaft! Es hat Spass gemacht mit Euch!





























