Berichte 2024
Generalversammlung Rest. Bären, Niederbipp, 24.02.2024
Die harte Kern der MV'ler traf sich am Samstag gegen 17 Uhr im Bären. Ein Teilnehmer kam sogar mit dem Töff, trotz lediglich 10 Grad draussen, Chapeau!.
Die Generalversammlung wurde zum 28.sten Mal durchgeführt. Wir hatten einen Jubilar, der sein 25.stes Mitgliedsjahr feiern durfte: herzliche Gratulation Walti!
Ich selber durfte auch bereits mein 10tes feiern.
Die GV konnten wir im ordentlichen Rahmen und ohne Besonderheiten durchführen. Neu dürfen wir im Kreise des Vorstandes Anton Zurbriggen als Kassier und Jürg Brunner als Revisor begrüssen. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.
Pascal Plüss stellte die T-Shirts und Polo Shirts vor, welche mit Druck oder Bestickung bestellt werden können. Coole Sache!
Ausserdem konnten Stefano und ich die neue Webseite in Aussicht stellen, die am 25.02.2024 online ging. Das war viel Arbeit, wir hoffen, es gefällt Euch.
Nach der GV gab es ein deftiges Abendessen und gemütliche Gespräche. Wir freuen uns schon auf die neue Töffsaison und das warme Wetter.
Dominique Winter
Die harte Kern der MV'ler traf sich am Samstag gegen 17 Uhr im Bären. Ein Teilnehmer kam sogar mit dem Töff, trotz lediglich 10 Grad draussen, Chapeau!.
Die Generalversammlung wurde zum 28.sten Mal durchgeführt. Wir hatten einen Jubilar, der sein 25.stes Mitgliedsjahr feiern durfte: herzliche Gratulation Walti!
Ich selber durfte auch bereits mein 10tes feiern.
Die GV konnten wir im ordentlichen Rahmen und ohne Besonderheiten durchführen. Neu dürfen wir im Kreise des Vorstandes Anton Zurbriggen als Kassier und Jürg Brunner als Revisor begrüssen. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.
Pascal Plüss stellte die T-Shirts und Polo Shirts vor, welche mit Druck oder Bestickung bestellt werden können. Coole Sache!
Ausserdem konnten Stefano und ich die neue Webseite in Aussicht stellen, die am 25.02.2024 online ging. Das war viel Arbeit, wir hoffen, es gefällt Euch.
Nach der GV gab es ein deftiges Abendessen und gemütliche Gespräche. Wir freuen uns schon auf die neue Töffsaison und das warme Wetter.
Dominique Winter
2-Radmesse in Lyon (F), 10.03.2024
Die beste Motorrad- oder 2-Radmesse, die ich schon je besucht habe. Es war wirklich ALLES zu sehen was man sich so vorstellen kann.
Nebst allen Marken waren auch wirklich sehr sehr viele Oldtimer zu sehen; dies über Strassen- bis hin zu vielen Renn-Motorräder. Auch Enduro, Motocross und Trials, wirklich von allem war was zu sehen. Sehr viele Zubehör Verkaufsstände ebenso. Ich hätte eigentlich 2 Tage gebraucht um alles reinziehen zu können, aber dieser eine Sonntag im März musste genügen; um 04:45 los und um 22:30 wieder zu Hause. Es waren ja nur 760 km hin und zurück.
Viele MV Agustas waren auch zu bestaunen. Die neuen Modelle grad neben dem KTM stand, …… logisch in diesen Zeiten 😉! Die lang ersehnte 1000er Superveloce Oro, kann wohl erst gegen Ende diesen Jahres ausgeliefert werden, so wurde am stand vermutet.
Auch Giovanni Magni hatte einen recht grossen Stand mit seinen verschiedenen schönen Modellen.
Mein Hauptgrund für den Besuch war diesmal allerdings nicht durch die marke MV begründet. Ich wollte unbedingt Julien Charnole kennenlernen, welcher massgeblich an der Koordination zur Herstellung der 10 Stück 6-Zylinder Honda RC 174 Replica Motoren für George Beale beteiligt war. Er arbeitet aktuell bei Del West nahe Genf, einer Zulieferfirma für die Moto GP und Formel 1 Rennställe. Zusätzlich hatte ich noch den Inhaber der Firma getroffen, welche mir weitere, recht aufwendig herzustellende, Tassenstössel für die Honda herstellt.
Und dann noch ……., so durch die eine Halle schlendernd sah ich auf einer Bühne oben keinen geringeren als Giacomo Agostine ein Interview geben und anschliessend noch eine Yamaha Rennmaschine aus seinen Zeiten starten. Leider, wie wir alle wissen, nur ein Zweitakter, mit viel Rauch und keinen sonderlichen Sound abgebend. Dennoch, ich konnte AGO anschliessend noch kurz begrüssen, bevor er sich auch schon wieder aus dem Staub machte. Für mich natürlich immer eine freudige Begegnung.
Ein toller Tag für mich und:
zusammenfassend kann ich diese Messe wirklich jedem emphehlen mal zu besuchen.
Holger Lange
Die beste Motorrad- oder 2-Radmesse, die ich schon je besucht habe. Es war wirklich ALLES zu sehen was man sich so vorstellen kann.
Nebst allen Marken waren auch wirklich sehr sehr viele Oldtimer zu sehen; dies über Strassen- bis hin zu vielen Renn-Motorräder. Auch Enduro, Motocross und Trials, wirklich von allem war was zu sehen. Sehr viele Zubehör Verkaufsstände ebenso. Ich hätte eigentlich 2 Tage gebraucht um alles reinziehen zu können, aber dieser eine Sonntag im März musste genügen; um 04:45 los und um 22:30 wieder zu Hause. Es waren ja nur 760 km hin und zurück.
Viele MV Agustas waren auch zu bestaunen. Die neuen Modelle grad neben dem KTM stand, …… logisch in diesen Zeiten 😉! Die lang ersehnte 1000er Superveloce Oro, kann wohl erst gegen Ende diesen Jahres ausgeliefert werden, so wurde am stand vermutet.
Auch Giovanni Magni hatte einen recht grossen Stand mit seinen verschiedenen schönen Modellen.
Mein Hauptgrund für den Besuch war diesmal allerdings nicht durch die marke MV begründet. Ich wollte unbedingt Julien Charnole kennenlernen, welcher massgeblich an der Koordination zur Herstellung der 10 Stück 6-Zylinder Honda RC 174 Replica Motoren für George Beale beteiligt war. Er arbeitet aktuell bei Del West nahe Genf, einer Zulieferfirma für die Moto GP und Formel 1 Rennställe. Zusätzlich hatte ich noch den Inhaber der Firma getroffen, welche mir weitere, recht aufwendig herzustellende, Tassenstössel für die Honda herstellt.
Und dann noch ……., so durch die eine Halle schlendernd sah ich auf einer Bühne oben keinen geringeren als Giacomo Agostine ein Interview geben und anschliessend noch eine Yamaha Rennmaschine aus seinen Zeiten starten. Leider, wie wir alle wissen, nur ein Zweitakter, mit viel Rauch und keinen sonderlichen Sound abgebend. Dennoch, ich konnte AGO anschliessend noch kurz begrüssen, bevor er sich auch schon wieder aus dem Staub machte. Für mich natürlich immer eine freudige Begegnung.
Ein toller Tag für mich und:
zusammenfassend kann ich diese Messe wirklich jedem emphehlen mal zu besuchen.
Holger Lange
Auszeit in Andalusia, 26.04. - 01.05.2024
Am Freitag, den 26.04. steige ich abends in meinen Flug von Zürich nach Malaga, wo mich ein langes Wochenende bis zum 1. Mai-Feiertag als Gast von Tamas, der Präsident des MV Club Ungarn, den wir seit Jahren kennen, erwartet.
Aufgrund des schlechten Wetters und einiger Verspätungen beim Abflug lande ich sehr spät (fast 2 Uhr nachts) und nachdem ich mein für einen Flughafen ungewöhnliches Gepäck (einen Koffer mit Stiefeln, Handschuhen und Lederkombi sowie einen Helm als Handgepäck) abgeholt habe, werde ich von Tamas und Sylvia abgeholt und wir erreichen mit ihrem Van den Golfpark von Alhaurín el Grande, wo sie vor einigen Wochen eine schöne Wohnung gemietet haben.
Der Morgen des Samstags, 27.04. sieht nicht gut aus, denn es ist nass von dem seltenen Regen an der spanischen Küste, der uns zwingt, zu Fuss zu bleiben (und ein ausgezeichnetes Mittagessen mit gegrilltem Fisch an der Strandpromenade zu geniessen), aber gegen frühen Nachmittag bessert sich das Wetter und wir können uns um den Grund meines Besuchs kümmern: ein paar Tage zusammen auf dem Motorrad zu verbringen und die Golfküste bis zum Atlantik zu fahren. Tatsächlich ist Tamas aus Ungarn mit seinem Van eingetroffen, der ein zusätzliches Motorrad für mich enthält (MV Turismo Veloce SCS).
Der erste Halt ist ein notwendiger Besuch in Marbella mit seiner schönen Altstadt und dem Touristenzentrum, dann geht es weiter nach Estepona, wo wir einen späten Aperitif bis zum Abendessen genießen. Bekanntlich gibt es hier unterschiedliche Essenszeiten: also Aperitif um 20 Uhr und Abendessen nach 21.30 Uhr.
Am nächsten Tag, Sonntag, 28.04., fahren wir ins Landesinnere und in die Berge, um Ronda zu besuchen, aber wir werden durch ein Radrennen aufgehalten. Glücklicherweise lassen sie uns irgendwann durch und wir geniessen die kurvenreichen Bergstrassen zu den Minen von El Charro.
Nachdem wir das Mittagessen ausgelassen haben, improvisieren wir ein Abendessen um 19 Uhr und kehren dann nach Hause zurück.
Nach dem Sonntag in den Bergen geht es am Montag, 29.04. an die Küste und in das hübsche Städtchen Benaldamena, wo wir am Strand zu Mittag essen und uns im Sand ausruhen, aber um 17 Uhr verschlechtert sich das Wetter und es beginnt zu regnen: Zeit, in wolkenlose Richtungen zu flüchten.
Dienstag, den 30.04. fahren wir in Richtung Gibraltar und Tarifa, um den Atlantik zu erreichen.
Die Küstenstrasse ist sehr schön, aber auch verkehrsreich (der folgende Tag ist ein Feiertag und viele, auch ich, haben das Wochenende überbrückt), aber wir erreichen Tarifa rechtzeitig zum Mittagessen am Strand von Bolonia, der vor den starken Winden der Gegend geschützt ist (wir befinden uns direkt an der Südwestspitze Spaniens). Vom Ufer aus können wir Afrika vor uns sehen und versäumen es nicht, die Landzunge mit dem Mittelmeer auf der einen und dem Atlantischen Ozean auf der anderen Seite zu besuchen.
Am Abend gönnen wir uns eine Pause und feiern meinen letzten Abend im Restaurant von Antonio Banderas in Málaga.
Am Mittwoch, den 01.05. verlasse ich Málaga und fliege nach diesen Tagen in angenehmer Gesellschaft und meiner geliebten MV Turismo Veloce entlang der wunderschönen Golfküste zurück nach Zürich: jetzt verstehe ich, warum so viele Expats dorthin gezogen sind!
Stefano
Am Freitag, den 26.04. steige ich abends in meinen Flug von Zürich nach Malaga, wo mich ein langes Wochenende bis zum 1. Mai-Feiertag als Gast von Tamas, der Präsident des MV Club Ungarn, den wir seit Jahren kennen, erwartet.
Aufgrund des schlechten Wetters und einiger Verspätungen beim Abflug lande ich sehr spät (fast 2 Uhr nachts) und nachdem ich mein für einen Flughafen ungewöhnliches Gepäck (einen Koffer mit Stiefeln, Handschuhen und Lederkombi sowie einen Helm als Handgepäck) abgeholt habe, werde ich von Tamas und Sylvia abgeholt und wir erreichen mit ihrem Van den Golfpark von Alhaurín el Grande, wo sie vor einigen Wochen eine schöne Wohnung gemietet haben.
Der Morgen des Samstags, 27.04. sieht nicht gut aus, denn es ist nass von dem seltenen Regen an der spanischen Küste, der uns zwingt, zu Fuss zu bleiben (und ein ausgezeichnetes Mittagessen mit gegrilltem Fisch an der Strandpromenade zu geniessen), aber gegen frühen Nachmittag bessert sich das Wetter und wir können uns um den Grund meines Besuchs kümmern: ein paar Tage zusammen auf dem Motorrad zu verbringen und die Golfküste bis zum Atlantik zu fahren. Tatsächlich ist Tamas aus Ungarn mit seinem Van eingetroffen, der ein zusätzliches Motorrad für mich enthält (MV Turismo Veloce SCS).
Der erste Halt ist ein notwendiger Besuch in Marbella mit seiner schönen Altstadt und dem Touristenzentrum, dann geht es weiter nach Estepona, wo wir einen späten Aperitif bis zum Abendessen genießen. Bekanntlich gibt es hier unterschiedliche Essenszeiten: also Aperitif um 20 Uhr und Abendessen nach 21.30 Uhr.
Am nächsten Tag, Sonntag, 28.04., fahren wir ins Landesinnere und in die Berge, um Ronda zu besuchen, aber wir werden durch ein Radrennen aufgehalten. Glücklicherweise lassen sie uns irgendwann durch und wir geniessen die kurvenreichen Bergstrassen zu den Minen von El Charro.
Nachdem wir das Mittagessen ausgelassen haben, improvisieren wir ein Abendessen um 19 Uhr und kehren dann nach Hause zurück.
Nach dem Sonntag in den Bergen geht es am Montag, 29.04. an die Küste und in das hübsche Städtchen Benaldamena, wo wir am Strand zu Mittag essen und uns im Sand ausruhen, aber um 17 Uhr verschlechtert sich das Wetter und es beginnt zu regnen: Zeit, in wolkenlose Richtungen zu flüchten.
Dienstag, den 30.04. fahren wir in Richtung Gibraltar und Tarifa, um den Atlantik zu erreichen.
Die Küstenstrasse ist sehr schön, aber auch verkehrsreich (der folgende Tag ist ein Feiertag und viele, auch ich, haben das Wochenende überbrückt), aber wir erreichen Tarifa rechtzeitig zum Mittagessen am Strand von Bolonia, der vor den starken Winden der Gegend geschützt ist (wir befinden uns direkt an der Südwestspitze Spaniens). Vom Ufer aus können wir Afrika vor uns sehen und versäumen es nicht, die Landzunge mit dem Mittelmeer auf der einen und dem Atlantischen Ozean auf der anderen Seite zu besuchen.
Am Abend gönnen wir uns eine Pause und feiern meinen letzten Abend im Restaurant von Antonio Banderas in Málaga.
Am Mittwoch, den 01.05. verlasse ich Málaga und fliege nach diesen Tagen in angenehmer Gesellschaft und meiner geliebten MV Turismo Veloce entlang der wunderschönen Golfküste zurück nach Zürich: jetzt verstehe ich, warum so viele Expats dorthin gezogen sind!
Stefano
Varano – 03.05. - 05.05.2024
schon viel davon gehört, aber selber noch nie dagewesen !
…..… eine Motorrad-Oldtimer-Veranstaltung von ganz grosser Klasse 😊
Wie ging das ? Naja, das übliche Prozedere: den Kontakt herstellen, ein oder zwei Motorräder auswählen, die man präsentieren / fahren will und sich anmelden. Bei mir war der Kontakt ein Resultat aus einer neuen Bekanntschaft mit Frits (dem Holländer) anlässlich der Hockenheim-Classic im September 2023. Dann am Donnerstag des 2. Mai alles richten und aufladen. Ich hatte mich für die neue 500er 4 Zylinder MV (Replica des Jahres 1976) und die 500er 1 Zylinder Seeley Matchlass G50 entschieden.
Aufs Gratwohl habe ich dann auch noch die 6er Honda mitgenommen, weil die Reparatur grad fertig wurde und es nichts Besseres als eine Rundstrecke für einen Test gibt. Ob ich damit fahren darf war natürlich nicht sicher; aber sie mitzunehmen bedeutete ja kaum Mehraufwand.
Am Freitag gings dann los über Chiasso die knapp 500 Km Anfahrt gemütlich zu absolvieren. Das Fahrerlager war um 16:00 Uhr schon gut gefüllt mit regem Treiben, wie immer, das hat die Vorfreude für die kommenden 2 Tage noch verstärkt. Platzsuchen, abladen, einrichten, einige Schweizer Kollegen besuchen und die Motorräder bereitmachen, es lässt die Zeit wie im Fluge vergehen. Am Abend ist ein Teil der Schweizer Delegation ins Dorf auf eine Pizza und ein paar schöne Drinks. Gute Nacht!
Der Morgen danach, bei schönstem Sonnenschein, startete mit Einschreiben und Rädle zeigen. Und bald waren die ersten Motorräder auf der Strecke, jeweils für 15 Min. So konnten viele verschiedene Gruppen ohne allzu hohes Verkehrsaufkommen ihre Runden drehen. Der Kurs ist mit 2‘360 Metern recht kurz und so gibt das dann doch einige Runden.
Ich hatte dann noch versucht die zusätzliche Erlaubnis für die Honda zu bekommen, aber man blieb hart und mehr als 2 Motorräder wollten sie mir nicht zugestehen. So musste ich mich entscheiden, welche 2 der 3 ich fahren wollte. Die MV war ja neu und die läuft sowieso (was sich noch 5 Wochen später als falsche Annahme herausstellen sollte) dachte ich mir. Die Matchless G50 ist super gelaufen und ich hatte viel Spass damit, was ich von der Honda nicht sagen konnte. Schon nach einer Runde hatte ich sie aus Sicherheitsgründen in der Wiese parkiert. Irgendwie bemerkte ich einen leichten Leistungsverlust auf der Zielgeraden und dass sie trotz Kupplung ziehen nicht mehr leicht hochdreht. Sofort abstellen, bevor noch was Schlimmeres passiert, war die Devise. Später zu Hause habe ich dann ein falsches Axialspiel als Ursache gefunden. Kaputt war zum Glück noch nichts, aber Anlassfarben durch erhöhte Reibung an der einen Wellenschulter waren schon zu sehen. Aufgetreten ist es nur sobald sich das Alu-Gehäuse durch Wärme mehr ausgedehnt hat als die Stahlwelle.
Somit war klar, dass die G50 den Rest der Dienste verrichten musste, was aber dem Spass keinen Abbruch tat.
Dazwischen hatte man immer schön Zeit sich im Rennpark umzusehen und allenfalls neue Kontakte knüpfen. So geschehen, hat mich ein Bekannter dem Rob Iannucci vergestellt. Dieser Mann ist in MV Kreisen schon eine richtige Nummer, was Sammler anbelangt. Er besitzt viele MV’s, auch Originale und seltene Stücke von anderen Marken, 75 an der Zahl wie er mir sagte. Als älterer Herr sei es an der Zeit einige in neue Hände zu geben; ich solle doch mal zu ihm nach New York kommen, um mir das anzusehen, meinte er! Klingt verlockend, … mal sehen was daraus wird.
Unglaublich was da alles so gezeigt wurde. Nicht alles wurde bewegt, viele Clubs stellten weitere Schmuckstücke nur hin, einfach zum Bestaunen. Es war alles dabei, aber natürlich sehr viel Italienisches; überwiegend viel. Auch AGO gab sich die Ehre und war am Yamaha Stand das Highlight. Laverda feierte sein 75 Jahre Jubiläum.
Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr wurde zu guter Letzt noch die Gruppe der Legenden auf die Strecke geschickt. Ein grosses Feld mit tollen Maschinen, darunter einige international bekannte Fahrer, wie Franco Bonera, Pierpaolo Bianchi, Carlos Lavado, Eugenio Lazzarini, Marco Melandri und Franco Uncini, aber auch Vize-Weltmeister wie Jean Francois Balde und last but not least Rolf Blatter aus der Schweiz waren zu sehen.
Schluss, aus, Amen, zusammenräumen und nach Hause fahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge; es hat Spass gemacht und schöne Runden gedreht, dennoch … die MV bin ich leider nicht gefahren und die Honda hat was abgekriegt. Naja, es gibt schlimmeres 😊
Holger
schon viel davon gehört, aber selber noch nie dagewesen !
…..… eine Motorrad-Oldtimer-Veranstaltung von ganz grosser Klasse 😊
Wie ging das ? Naja, das übliche Prozedere: den Kontakt herstellen, ein oder zwei Motorräder auswählen, die man präsentieren / fahren will und sich anmelden. Bei mir war der Kontakt ein Resultat aus einer neuen Bekanntschaft mit Frits (dem Holländer) anlässlich der Hockenheim-Classic im September 2023. Dann am Donnerstag des 2. Mai alles richten und aufladen. Ich hatte mich für die neue 500er 4 Zylinder MV (Replica des Jahres 1976) und die 500er 1 Zylinder Seeley Matchlass G50 entschieden.
Aufs Gratwohl habe ich dann auch noch die 6er Honda mitgenommen, weil die Reparatur grad fertig wurde und es nichts Besseres als eine Rundstrecke für einen Test gibt. Ob ich damit fahren darf war natürlich nicht sicher; aber sie mitzunehmen bedeutete ja kaum Mehraufwand.
Am Freitag gings dann los über Chiasso die knapp 500 Km Anfahrt gemütlich zu absolvieren. Das Fahrerlager war um 16:00 Uhr schon gut gefüllt mit regem Treiben, wie immer, das hat die Vorfreude für die kommenden 2 Tage noch verstärkt. Platzsuchen, abladen, einrichten, einige Schweizer Kollegen besuchen und die Motorräder bereitmachen, es lässt die Zeit wie im Fluge vergehen. Am Abend ist ein Teil der Schweizer Delegation ins Dorf auf eine Pizza und ein paar schöne Drinks. Gute Nacht!
Der Morgen danach, bei schönstem Sonnenschein, startete mit Einschreiben und Rädle zeigen. Und bald waren die ersten Motorräder auf der Strecke, jeweils für 15 Min. So konnten viele verschiedene Gruppen ohne allzu hohes Verkehrsaufkommen ihre Runden drehen. Der Kurs ist mit 2‘360 Metern recht kurz und so gibt das dann doch einige Runden.
Ich hatte dann noch versucht die zusätzliche Erlaubnis für die Honda zu bekommen, aber man blieb hart und mehr als 2 Motorräder wollten sie mir nicht zugestehen. So musste ich mich entscheiden, welche 2 der 3 ich fahren wollte. Die MV war ja neu und die läuft sowieso (was sich noch 5 Wochen später als falsche Annahme herausstellen sollte) dachte ich mir. Die Matchless G50 ist super gelaufen und ich hatte viel Spass damit, was ich von der Honda nicht sagen konnte. Schon nach einer Runde hatte ich sie aus Sicherheitsgründen in der Wiese parkiert. Irgendwie bemerkte ich einen leichten Leistungsverlust auf der Zielgeraden und dass sie trotz Kupplung ziehen nicht mehr leicht hochdreht. Sofort abstellen, bevor noch was Schlimmeres passiert, war die Devise. Später zu Hause habe ich dann ein falsches Axialspiel als Ursache gefunden. Kaputt war zum Glück noch nichts, aber Anlassfarben durch erhöhte Reibung an der einen Wellenschulter waren schon zu sehen. Aufgetreten ist es nur sobald sich das Alu-Gehäuse durch Wärme mehr ausgedehnt hat als die Stahlwelle.
Somit war klar, dass die G50 den Rest der Dienste verrichten musste, was aber dem Spass keinen Abbruch tat.
Dazwischen hatte man immer schön Zeit sich im Rennpark umzusehen und allenfalls neue Kontakte knüpfen. So geschehen, hat mich ein Bekannter dem Rob Iannucci vergestellt. Dieser Mann ist in MV Kreisen schon eine richtige Nummer, was Sammler anbelangt. Er besitzt viele MV’s, auch Originale und seltene Stücke von anderen Marken, 75 an der Zahl wie er mir sagte. Als älterer Herr sei es an der Zeit einige in neue Hände zu geben; ich solle doch mal zu ihm nach New York kommen, um mir das anzusehen, meinte er! Klingt verlockend, … mal sehen was daraus wird.
Unglaublich was da alles so gezeigt wurde. Nicht alles wurde bewegt, viele Clubs stellten weitere Schmuckstücke nur hin, einfach zum Bestaunen. Es war alles dabei, aber natürlich sehr viel Italienisches; überwiegend viel. Auch AGO gab sich die Ehre und war am Yamaha Stand das Highlight. Laverda feierte sein 75 Jahre Jubiläum.
Am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr wurde zu guter Letzt noch die Gruppe der Legenden auf die Strecke geschickt. Ein grosses Feld mit tollen Maschinen, darunter einige international bekannte Fahrer, wie Franco Bonera, Pierpaolo Bianchi, Carlos Lavado, Eugenio Lazzarini, Marco Melandri und Franco Uncini, aber auch Vize-Weltmeister wie Jean Francois Balde und last but not least Rolf Blatter aus der Schweiz waren zu sehen.
Schluss, aus, Amen, zusammenräumen und nach Hause fahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge; es hat Spass gemacht und schöne Runden gedreht, dennoch … die MV bin ich leider nicht gefahren und die Honda hat was abgekriegt. Naja, es gibt schlimmeres 😊
Holger
Clubausfahrt - 26.05.2024 Luzern und Umgebung
Die Clubausfahrt wurde wegen schlechten Wetterprognosen (was für ein Frühling ☹!) auf den 26. Mai verschoben.
Friedrich hatte sich fürs Organisieren zur Verfügung gestellt. Er hätte wahrscheinlich 20 verschiedene Routen aus dem Ärmel zaubern können, so sehr hat er sich ins Zeug gelegt. 😊.
Wir trafen uns am Sonntag Morgen um 9 Uhr beim Glasi-Kafi in Hergiswil. Das Wetter war vielen wohl etwas zu unsicher: es waren immer wieder Regenwolken zu sehen. Der Wettergott sollte es mit uns aber gut meinen: wir blieben den ganzen Tag vom Nass verschont. Am Nachmittag zeigte sich gar die Sonne und der Frühsommer von seiner besten Seite.
Wir waren aber jedenfalls nur ein Supermini-Grüppli, gerademal Organisator Friedrich, Josef, Stefano und ich waren zugegen.
Was für eine Überraschung am Treffpunkt: Friedrich kam nicht mit dem Motorrad sondern mit dem Cabriolet. Nanu? Der Grund war mit einem Blick auf das eingeschiente Bein schnell erkannt. Nur soviel: es gibt eine offizielle und eine inoffizielle Version zum Unfallhergang. Aber das soll Euch Friedrich am besten selbst erzählen…
Wir änderten also die Route kurzfristig ums Wetter herum etwas ab und fuhren los Richtung Littau, Hellbühl. Nach einigen kurvigen Umwegen landeten wir im AceCafé bei Rothenburg, wo wir uns erstmal etwas stärkten. Die Sonne lachte uns bereits an. Also liessen wir uns vom ortskundigen Cabriolet-Fahrer auf kleinen und kleinsten Nebenwegen durchs Luzerner-Hinterland führen. Eine sehr hübsche und gemütliche Ausfahrt war das.
Vielen herzlichen Dank an Friedrich für die 100 verschiedenen Routen und das gemütliche Beisammensein.
Dominique
Die Clubausfahrt wurde wegen schlechten Wetterprognosen (was für ein Frühling ☹!) auf den 26. Mai verschoben.
Friedrich hatte sich fürs Organisieren zur Verfügung gestellt. Er hätte wahrscheinlich 20 verschiedene Routen aus dem Ärmel zaubern können, so sehr hat er sich ins Zeug gelegt. 😊.
Wir trafen uns am Sonntag Morgen um 9 Uhr beim Glasi-Kafi in Hergiswil. Das Wetter war vielen wohl etwas zu unsicher: es waren immer wieder Regenwolken zu sehen. Der Wettergott sollte es mit uns aber gut meinen: wir blieben den ganzen Tag vom Nass verschont. Am Nachmittag zeigte sich gar die Sonne und der Frühsommer von seiner besten Seite.
Wir waren aber jedenfalls nur ein Supermini-Grüppli, gerademal Organisator Friedrich, Josef, Stefano und ich waren zugegen.
Was für eine Überraschung am Treffpunkt: Friedrich kam nicht mit dem Motorrad sondern mit dem Cabriolet. Nanu? Der Grund war mit einem Blick auf das eingeschiente Bein schnell erkannt. Nur soviel: es gibt eine offizielle und eine inoffizielle Version zum Unfallhergang. Aber das soll Euch Friedrich am besten selbst erzählen…
Wir änderten also die Route kurzfristig ums Wetter herum etwas ab und fuhren los Richtung Littau, Hellbühl. Nach einigen kurvigen Umwegen landeten wir im AceCafé bei Rothenburg, wo wir uns erstmal etwas stärkten. Die Sonne lachte uns bereits an. Also liessen wir uns vom ortskundigen Cabriolet-Fahrer auf kleinen und kleinsten Nebenwegen durchs Luzerner-Hinterland führen. Eine sehr hübsche und gemütliche Ausfahrt war das.
Vielen herzlichen Dank an Friedrich für die 100 verschiedenen Routen und das gemütliche Beisammensein.
Dominique
Cascina Costa - 22.-23.06.2024
Das jährliche Wiedersehen bei unseren italienischen Freunden vom Moto Club internationale MV Agusta Italia. Dieses Jahr mit Ehrengast Gianfranco Bonera!
Das jährliche Wiedersehen bei unseren italienischen Freunden vom Moto Club internationale MV Agusta Italia. Dieses Jahr mit Ehrengast Gianfranco Bonera!
50 Jahre Jubiläumstreffen "FAM" - 22.06.2024 - im ACE CAFE Rothenburg
Pit Müller und ich, leider beide mit Gehhilfen (Krücken), besuchten diese Feier mit dem Auto. Pit hat sich die Knochen auf der Rennstrecke in Assen gebrochen, ich habe mir bei einer Wanderung nach einem Sturz den Oberschenkelmuskel von der Kniescheibe abgerissen.
Wir grinsten uns unauffällig auf der Autofahrt an. Die Scheibenwischer hatten Mühe, die Wassermassen von der Frontscheibe zu schaufeln. Am Ziel angekommen machte das Wetter eine Pause. Wir konnten fast trocken, humpelnd, den grossen Parkplatz vor dem ACE CAFE in Rothenburg erreichen. Überraschender Weise war der Platz wirklich voller alter (zur Schau gestellten) Motorräder. Der Regen war wieder stärker. Alle suchten Schutz unter den aufgestellten Zelten oder Vordächer.
Zwischen den Unikaten parkierte stolz eine kleine alte „emmevi“.
Die Patina bezeugte, dass sie nicht das erste Mal irgendwo im Regen stand. Wir freuten uns, als wäre das die erste MV die wir zu Gesicht bekamen.
Die Maschine war mir bekannt.
Ich erschrak, als mir eine Hand auf die Schulter gelegt wurde. Ruedi Schuler (ein ex- Vorstandmitglied vom Schweizer Club) hat die MV fahrend, durch die Fluten von Brunnen zum Festplatz navigiert (die Sicht war vieler Orts sehr schlecht).
Sein schwarzes Kombi, enganliegend wie immer, tropfte. Halt immer noch ein angefressener MV-ler.
Nur ein Ergebnis des 50. Jahres- Jubiläums. Das Gästebuch. Vier weisse A1- Bögen wurden auf Staffeleien zum Unterschreiben der Besucher aufgestellt.
Nur mit reger Teilnahme und sauber getaktet konnte das Kunstwerk im Ace Café entstehen. Und dies nur mit geringen Nässespuren. Ganz im Gegensatz zu den Besuchern.
(Dieser Abschnitt hat mir der Präsident (FAM, Hr. Andreas Clesie)
(s‘ Moto vom 4. 11. 24) zur Verfügung gestellt.
Übrigens: Walter Möschlin, ein Gründungsmitglied vom MV AGUSTA Club Schweiz, war auch bei der Gründung vom Stamm Nordwestschweiz- Basel, dabei. Walti lebt jetzt in Österreich und geniesst mit Erna den wohlverdienten Lebensabend.
Niggi Horni
Pit Müller und ich, leider beide mit Gehhilfen (Krücken), besuchten diese Feier mit dem Auto. Pit hat sich die Knochen auf der Rennstrecke in Assen gebrochen, ich habe mir bei einer Wanderung nach einem Sturz den Oberschenkelmuskel von der Kniescheibe abgerissen.
Wir grinsten uns unauffällig auf der Autofahrt an. Die Scheibenwischer hatten Mühe, die Wassermassen von der Frontscheibe zu schaufeln. Am Ziel angekommen machte das Wetter eine Pause. Wir konnten fast trocken, humpelnd, den grossen Parkplatz vor dem ACE CAFE in Rothenburg erreichen. Überraschender Weise war der Platz wirklich voller alter (zur Schau gestellten) Motorräder. Der Regen war wieder stärker. Alle suchten Schutz unter den aufgestellten Zelten oder Vordächer.
Zwischen den Unikaten parkierte stolz eine kleine alte „emmevi“.
Die Patina bezeugte, dass sie nicht das erste Mal irgendwo im Regen stand. Wir freuten uns, als wäre das die erste MV die wir zu Gesicht bekamen.
Die Maschine war mir bekannt.
Ich erschrak, als mir eine Hand auf die Schulter gelegt wurde. Ruedi Schuler (ein ex- Vorstandmitglied vom Schweizer Club) hat die MV fahrend, durch die Fluten von Brunnen zum Festplatz navigiert (die Sicht war vieler Orts sehr schlecht).
Sein schwarzes Kombi, enganliegend wie immer, tropfte. Halt immer noch ein angefressener MV-ler.
Nur ein Ergebnis des 50. Jahres- Jubiläums. Das Gästebuch. Vier weisse A1- Bögen wurden auf Staffeleien zum Unterschreiben der Besucher aufgestellt.
Nur mit reger Teilnahme und sauber getaktet konnte das Kunstwerk im Ace Café entstehen. Und dies nur mit geringen Nässespuren. Ganz im Gegensatz zu den Besuchern.
(Dieser Abschnitt hat mir der Präsident (FAM, Hr. Andreas Clesie)
(s‘ Moto vom 4. 11. 24) zur Verfügung gestellt.
Übrigens: Walter Möschlin, ein Gründungsmitglied vom MV AGUSTA Club Schweiz, war auch bei der Gründung vom Stamm Nordwestschweiz- Basel, dabei. Walti lebt jetzt in Österreich und geniesst mit Erna den wohlverdienten Lebensabend.
Niggi Horni
Es kommt nicht darauf an, was Du fährst, sondern DASS Du es fährst!
Ausflug an den LIQUI MOLY MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND 2024 - 05.-07.2024
Teilnehmer:
Hänggi Ernst,
Ruedi Horni
Sowie die Drei- Generationengruppe:
Enkel: Felix Nugent, Sohn: Mischa Nugent, Bopa: Niggi Horni
ENDLICH GEHT ES LOS
Um 07.00 Uhr morgens stehen wir alle, gespannt auf was da kommen mag, auf dem Parkplatz hinter der deutschen Grenze bei Basel. Unsere Autos sind startklar. Wir fuhren alles deutsche Autobahnen. Die dreispurigen Strecken konnten wir richtig geniessen. Kein Stau, nur gut organisierte Baustellen, ab und zu konnten wir auch mal so richtig Gas geben. Was natürlich Felix in vollen Zügen genoss. Die Route führte uns via Karlsruhe, Nürnberg und dann hoch zum Sachsenring.
Wir waren im Hotel Mercure in der schönen alten Hochschulstadt Gera, ganz im Osten von Thüringen, einquartiert.
Ruedi, der kleine PC- Professor, hat ein super Programm zusammengestellt und mit unserem Reiseveranstalter haben wir eine gute Wahl getroffen – sehr empfehlenswert für alle Motorsport-Fans (www.global-tickets.com).
Wir machten einen kleinen Bummel durch die Stadt, genossen die Biere und freuten uns auf das gute Nachtessen.
Am Samstagmorgen wurden alle GP-verrückten Gäste vom Hotel aus direkt an die 50 km entfernte Rennstrecke gefahren. Aussteigen, ca. 10 Min. laufen und wir waren an unserem Eingang zur Tribüne. Es ist für mich heute noch ein Rätsel wie die deutsche Polizei und die lokalen Organisatoren dieses Wunder richten konnte. Am Freitag waren es vielleicht nur ca. 50‘000 Motorradsüchtige vor Ort. Das war am Samstag und Sonntag ganz anders. Rund 100'000 Rennsüchtige pilgerten jeweils in die Motorsportarena und bestaunten die Helden auf zwei Rädern. Weltweiter Rekord für ein Rennwochenende mit 252‘826 Zuschauern. Das immer mit einer stündigen Busfahrt hin und her. Das war einfach super.
Das Sprintrennen am Samstag wurde von Jorge Martin gewonnen, die folgenden Plätze waren Miguel Oliveira und dritter im Bunde Franco Bagnaia.
Der Sonntag begann mit einem kleinen Schrecken: Ich habe meine Eintrittskarte im Hotel vergessen! Nachdem ich all meinen Charme bei der netten Reisebegleiterin nutzte, habe ich es schlussendlich auch noch in die Arena geschafft. OK, vielleicht war es nicht der Charme sondern die Digitalisierung mit den Tickets auf dem Handy von Ruedi…
Also zum Rennen selbst: Das Resultat war für uns Ducatifans - gibt halt (noch) keine MV im Grid - bei uns dann noch besser aus.
Der grosse Triumph gehörte Pecco Bagnaia; 2. wurde Marc und 3. sein Bruder Alex Marquez. In Führung liegend wurde Jorge Martin nur von seinem eigenverschuldeten Ausrutscher von der Spitze verdrängt. Bagnaia führt die WM jetzt mit 10 Punkten an. (Anmerkung der Redaktion: „Die Rennsaison ist noch lang – noch sind nicht einmal die Hälfte der Rennen gefahren“)
A propos Triumph: Die Moto2 war auch unterwegs. Trotz absolut hochwertigem Rennsport ist es aus unserer Sicht mit weniger Emotionen verbunden. Braverer Motorensound, kein Markenstolz und es fehlen Schweizer, um es wieder so zu haben wie vor ein paar Jahren als Tom und Domi gemeinsam um den Sieg gekämpft haben.
Da unser Freund Ernst Hänggi ein guter Freund der Familie Dettwiler ist, haben wir natürlich mit Andy und Nicole (Papa und Mama von Noah) einen Apéro an der Rennstrecke genossen. Andy wusste viel zu erzählen. Leider hatte Noah Dettwiler in den letzten Runden noch einen Sturz und wurde 26er und Letzter. Den Sieg in der Moto 3 sicherte sich WM- Leader David Alonso. Wir sind trotzdem überzeugt, dass Noah bald «den Knopf aufmacht», sein grosses Talent zeigen kann und die grosse Arbeit sich lohnen wird. Dann wird auch bald ein Problem der Moto2 gelöst sein. Hopp Schwiiz!
Nach einigen Glücksgefühlsbierchen (Felix und ich eine schöne Glace) traten wir dann wieder die einstündige Busfahrt ins Hotel an. Alle waren richtig müde und überglücklich, dass wir ja noch eine Nacht im Hotel geniessen konnten. Am nächsten Morgen reisten wir dann auch ab.
Ein schöner Ausflug. Ich habe das Drei-Generationen-Wochenende wie mit einem Schwamm aufgezogen und werde es sicher nie mehr vergessen.
Bopa Niggi
Teilnehmer:
Hänggi Ernst,
Ruedi Horni
Sowie die Drei- Generationengruppe:
Enkel: Felix Nugent, Sohn: Mischa Nugent, Bopa: Niggi Horni
ENDLICH GEHT ES LOS
Um 07.00 Uhr morgens stehen wir alle, gespannt auf was da kommen mag, auf dem Parkplatz hinter der deutschen Grenze bei Basel. Unsere Autos sind startklar. Wir fuhren alles deutsche Autobahnen. Die dreispurigen Strecken konnten wir richtig geniessen. Kein Stau, nur gut organisierte Baustellen, ab und zu konnten wir auch mal so richtig Gas geben. Was natürlich Felix in vollen Zügen genoss. Die Route führte uns via Karlsruhe, Nürnberg und dann hoch zum Sachsenring.
Wir waren im Hotel Mercure in der schönen alten Hochschulstadt Gera, ganz im Osten von Thüringen, einquartiert.
Ruedi, der kleine PC- Professor, hat ein super Programm zusammengestellt und mit unserem Reiseveranstalter haben wir eine gute Wahl getroffen – sehr empfehlenswert für alle Motorsport-Fans (www.global-tickets.com).
Wir machten einen kleinen Bummel durch die Stadt, genossen die Biere und freuten uns auf das gute Nachtessen.
Am Samstagmorgen wurden alle GP-verrückten Gäste vom Hotel aus direkt an die 50 km entfernte Rennstrecke gefahren. Aussteigen, ca. 10 Min. laufen und wir waren an unserem Eingang zur Tribüne. Es ist für mich heute noch ein Rätsel wie die deutsche Polizei und die lokalen Organisatoren dieses Wunder richten konnte. Am Freitag waren es vielleicht nur ca. 50‘000 Motorradsüchtige vor Ort. Das war am Samstag und Sonntag ganz anders. Rund 100'000 Rennsüchtige pilgerten jeweils in die Motorsportarena und bestaunten die Helden auf zwei Rädern. Weltweiter Rekord für ein Rennwochenende mit 252‘826 Zuschauern. Das immer mit einer stündigen Busfahrt hin und her. Das war einfach super.
Das Sprintrennen am Samstag wurde von Jorge Martin gewonnen, die folgenden Plätze waren Miguel Oliveira und dritter im Bunde Franco Bagnaia.
Der Sonntag begann mit einem kleinen Schrecken: Ich habe meine Eintrittskarte im Hotel vergessen! Nachdem ich all meinen Charme bei der netten Reisebegleiterin nutzte, habe ich es schlussendlich auch noch in die Arena geschafft. OK, vielleicht war es nicht der Charme sondern die Digitalisierung mit den Tickets auf dem Handy von Ruedi…
Also zum Rennen selbst: Das Resultat war für uns Ducatifans - gibt halt (noch) keine MV im Grid - bei uns dann noch besser aus.
Der grosse Triumph gehörte Pecco Bagnaia; 2. wurde Marc und 3. sein Bruder Alex Marquez. In Führung liegend wurde Jorge Martin nur von seinem eigenverschuldeten Ausrutscher von der Spitze verdrängt. Bagnaia führt die WM jetzt mit 10 Punkten an. (Anmerkung der Redaktion: „Die Rennsaison ist noch lang – noch sind nicht einmal die Hälfte der Rennen gefahren“)
A propos Triumph: Die Moto2 war auch unterwegs. Trotz absolut hochwertigem Rennsport ist es aus unserer Sicht mit weniger Emotionen verbunden. Braverer Motorensound, kein Markenstolz und es fehlen Schweizer, um es wieder so zu haben wie vor ein paar Jahren als Tom und Domi gemeinsam um den Sieg gekämpft haben.
Da unser Freund Ernst Hänggi ein guter Freund der Familie Dettwiler ist, haben wir natürlich mit Andy und Nicole (Papa und Mama von Noah) einen Apéro an der Rennstrecke genossen. Andy wusste viel zu erzählen. Leider hatte Noah Dettwiler in den letzten Runden noch einen Sturz und wurde 26er und Letzter. Den Sieg in der Moto 3 sicherte sich WM- Leader David Alonso. Wir sind trotzdem überzeugt, dass Noah bald «den Knopf aufmacht», sein grosses Talent zeigen kann und die grosse Arbeit sich lohnen wird. Dann wird auch bald ein Problem der Moto2 gelöst sein. Hopp Schwiiz!
Nach einigen Glücksgefühlsbierchen (Felix und ich eine schöne Glace) traten wir dann wieder die einstündige Busfahrt ins Hotel an. Alle waren richtig müde und überglücklich, dass wir ja noch eine Nacht im Hotel geniessen konnten. Am nächsten Morgen reisten wir dann auch ab.
Ein schöner Ausflug. Ich habe das Drei-Generationen-Wochenende wie mit einem Schwamm aufgezogen und werde es sicher nie mehr vergessen.
Bopa Niggi
Milano - Taranto (und zurück) - 07.07. - 13.07. resp. 20.07.2024
Die Veranstaltung MILANO – TARANTO (www.milanotaranto.com) geht zurück auf Lang-Distanz-Rennen, die in Italien in den Jahren 1911 und später ihren Anfang hatten. Die Rennen, immer auf öffentlichen Strassen und mit kaum erwähnenswerten Pausen, führte die wagemutigen Rennfahrer anfangs von Rom nach Neapel. Später wurde es zum Projekt «Nord-Süd-Fahrt» oder auch «Freccia del Sud». Von den anfänglich vielleicht 20 bis 30 Teilnehmern erreichte immer nur eine Handvoll das Ziel. Nach einigen Jahren Pause, weil Rennen auf öffentlichen Strassen verboten wurden, nahm Mussolini himself den Faden wieder auf und hauchte dem Rennen neues Leben ein.
In der heutigen Form, nämlich als Gleichmässigkeitsrennen und als Tribut an die historischen Maschinen, wird die Veranstaltung heuer zum 37sten Mal durch die Töchter des Gründer-Vaters Sabatini organisiert. Die Teilnahme ist historischen Motorrädern vorbehalten. Nur unser kleines Grüppchen von 14 Motorrädern war neueren Datums. Wir starteten als Verkoster und mussten uns unseren Weg von Mailand nach Taranto «durchfressen», aber alles der Reihe nach…. :
Am Sonntag, dem 7. Juli, fiel um Mitternacht in Milano der Startschuss für das Abenteuer unseres Lebens. Stefano und ich standen zusammen mit weiteren rund 150 Teilnehmern und ihren Begleitfahrzeugen bereit für die berühmte Milano-Taranto. Die Spannung war greifbar, und wir konnten es kaum erwarten, die Motoren unserer Maschinen zu starten. Die erste Etappe dauerte von Mitternacht bis zur Ankunft um ca 8 Uhr Morgens in Argenta. Unergesslich bleibt uns die Fahrt ins Morgengrauen hinein. Warten auf die Ankunft aller Teilnehmer (verschlafen auf der Marmorbank bei der Piazza), Erfrischungun und dann ab in die Heia.
Die weiteren 5 Etappen führten uns nach Santa Maria degli Angeli, Acoli Piceno, Frosolone und Potenza nach Villa Castelli und schließlich nach Taranto. Jede Etappe hatte eine Länge von 200 bis 330 Kilometern, eine echte Herausforderung, besonders für die kleinhubräumigen Motorräder. In den Pausen, im Schatten der Häuser oder unter Bäumen sah man viele Teilnehmer an ihren Motorrädern schrauben. Da fiel schon mal das Eine oder andere Teil aus. Die Hitze tat das Ihrige: je weiter wir nach Süden kamen, desto heißer wurde es. Bei Temperaturen von knapp 40 Grad war das Fahren in voller Motorradausrüstung fast unerträglich. Doch die atemberaubend schönen Landschaften, die sich uns boten, machten jede Strapaze wett. Wir fuhren durch malerische Dörfer und vorbei an endlosen Weiten, jedes Panorama war eine Postkarte wert.
Als leidenschaftliche Verkoster waren wir stets vorne mit dabei, wenn es darum ging, die vielen lokalen Köstlichkeiten zu probieren. Jede Region, die wir durchquerten, bot kulinarische Highlights, die uns immer wieder aufs Neue begeisterten.
Für die kleinen Dörfer, durch die unser Motorradpulk zog, war unsere Ankunft ein besonderes Ereignis. Die Menschen standen am Straßenrand und begrüßten uns begeistert. Mit unseren 150 Motorrädern, einigen Begleitfahrzeugen, etwa 30 Staffetten-Motorrädern, Ambulanzen, der Rennleitung und letztlich dem Besenwagen zogen wir wie ein endloser Zug durch die Landschaft.
Dieses unvergessliche Erlebnis wurde von der Gemeinschaft und der Leidenschaft für das Motorradfahren geprägt. Die Milano-Taranto war mehr als nur eine Reise; sie war ein Abenteuer, das uns forderte und uns zugleich unglaublich bereicherte.
Ein grosses Kompliment an das Organisations-Komitee, geleitet von den Schwestern Natalina und Claudia Sabatini (Töchter des Milano-Taranto Gründer-Vaters Franco Sabatini): Alles war wirklich perfekt organisiert. Ein unglaublicher Kraftakt, und das schon zum 37sten Mal!!
Und Stefano? Er plant bereits, im Jahr 2025 mit einem Veteranenfahrzeug erneut an diesem epischen Rennen teilzunehmen. Die Milano-Taranto wird immer einen besonderen Platz in unseren Herzen haben.
Zahlen und Fakten:
Dominique Winter
Die Veranstaltung MILANO – TARANTO (www.milanotaranto.com) geht zurück auf Lang-Distanz-Rennen, die in Italien in den Jahren 1911 und später ihren Anfang hatten. Die Rennen, immer auf öffentlichen Strassen und mit kaum erwähnenswerten Pausen, führte die wagemutigen Rennfahrer anfangs von Rom nach Neapel. Später wurde es zum Projekt «Nord-Süd-Fahrt» oder auch «Freccia del Sud». Von den anfänglich vielleicht 20 bis 30 Teilnehmern erreichte immer nur eine Handvoll das Ziel. Nach einigen Jahren Pause, weil Rennen auf öffentlichen Strassen verboten wurden, nahm Mussolini himself den Faden wieder auf und hauchte dem Rennen neues Leben ein.
In der heutigen Form, nämlich als Gleichmässigkeitsrennen und als Tribut an die historischen Maschinen, wird die Veranstaltung heuer zum 37sten Mal durch die Töchter des Gründer-Vaters Sabatini organisiert. Die Teilnahme ist historischen Motorrädern vorbehalten. Nur unser kleines Grüppchen von 14 Motorrädern war neueren Datums. Wir starteten als Verkoster und mussten uns unseren Weg von Mailand nach Taranto «durchfressen», aber alles der Reihe nach…. :
Am Sonntag, dem 7. Juli, fiel um Mitternacht in Milano der Startschuss für das Abenteuer unseres Lebens. Stefano und ich standen zusammen mit weiteren rund 150 Teilnehmern und ihren Begleitfahrzeugen bereit für die berühmte Milano-Taranto. Die Spannung war greifbar, und wir konnten es kaum erwarten, die Motoren unserer Maschinen zu starten. Die erste Etappe dauerte von Mitternacht bis zur Ankunft um ca 8 Uhr Morgens in Argenta. Unergesslich bleibt uns die Fahrt ins Morgengrauen hinein. Warten auf die Ankunft aller Teilnehmer (verschlafen auf der Marmorbank bei der Piazza), Erfrischungun und dann ab in die Heia.
Die weiteren 5 Etappen führten uns nach Santa Maria degli Angeli, Acoli Piceno, Frosolone und Potenza nach Villa Castelli und schließlich nach Taranto. Jede Etappe hatte eine Länge von 200 bis 330 Kilometern, eine echte Herausforderung, besonders für die kleinhubräumigen Motorräder. In den Pausen, im Schatten der Häuser oder unter Bäumen sah man viele Teilnehmer an ihren Motorrädern schrauben. Da fiel schon mal das Eine oder andere Teil aus. Die Hitze tat das Ihrige: je weiter wir nach Süden kamen, desto heißer wurde es. Bei Temperaturen von knapp 40 Grad war das Fahren in voller Motorradausrüstung fast unerträglich. Doch die atemberaubend schönen Landschaften, die sich uns boten, machten jede Strapaze wett. Wir fuhren durch malerische Dörfer und vorbei an endlosen Weiten, jedes Panorama war eine Postkarte wert.
Als leidenschaftliche Verkoster waren wir stets vorne mit dabei, wenn es darum ging, die vielen lokalen Köstlichkeiten zu probieren. Jede Region, die wir durchquerten, bot kulinarische Highlights, die uns immer wieder aufs Neue begeisterten.
Für die kleinen Dörfer, durch die unser Motorradpulk zog, war unsere Ankunft ein besonderes Ereignis. Die Menschen standen am Straßenrand und begrüßten uns begeistert. Mit unseren 150 Motorrädern, einigen Begleitfahrzeugen, etwa 30 Staffetten-Motorrädern, Ambulanzen, der Rennleitung und letztlich dem Besenwagen zogen wir wie ein endloser Zug durch die Landschaft.
Dieses unvergessliche Erlebnis wurde von der Gemeinschaft und der Leidenschaft für das Motorradfahren geprägt. Die Milano-Taranto war mehr als nur eine Reise; sie war ein Abenteuer, das uns forderte und uns zugleich unglaublich bereicherte.
Ein grosses Kompliment an das Organisations-Komitee, geleitet von den Schwestern Natalina und Claudia Sabatini (Töchter des Milano-Taranto Gründer-Vaters Franco Sabatini): Alles war wirklich perfekt organisiert. Ein unglaublicher Kraftakt, und das schon zum 37sten Mal!!
Und Stefano? Er plant bereits, im Jahr 2025 mit einem Veteranenfahrzeug erneut an diesem epischen Rennen teilzunehmen. Die Milano-Taranto wird immer einen besonderen Platz in unseren Herzen haben.
Zahlen und Fakten:
- Steinhausen – Taranto – Steinhausen, 4'000 km (mein Motorrad hat Hitzestreik gemacht und nur 1'746 km gezählt!!)
- Regentage: 1 (auf der Hinfahrt nach Milano)
- Durchgeschwitzte T-Shirts: pro Tag 1
- Zugelegte Kilos infolge feinem Essen: pro Tag 1
- Neugewonnene Freunde: 150
- Bleibende Eindrücke: unzählige
Dominique Winter
Jahrestreffen MV Agusta Club Schweiz - Wangen an der Aare - 19.07. - 21.07.2024
Jura pur !
Die Ankunft im Hotel al Ponte
Stefano und trafen am Freitagnachmittag direkt nach unserem Milano-Taranto-Abendteuer in Wangen an der Aare ein. Als wir ankamen, war Holger bereits aktiv. Wir checkten erstmal ein und nahmen eine Dusche, denn Petrus meinte es wohl mit den MV’lern und erwärmte uns mit viel Sonnenschein.
Danach wurde dekoriert und aufgebaut. Nach und nach trafen die ersten Gäste ein. Liebe Freunde aus der Schweiz, Deutschland, Holland und Ungarn durften wir willkommen heissen.
Die mitgebrachten Motorräder auf dem großen Parkplatz vor dem Hotel zogen die Blicke vieler Passanten auf sich, und wir tauschten stolz Geschichten über unsere Maschinen aus.
Den Tag liessen wir bei einem leckeren Abendessen und kühlenden Getränken langsam ausklingen.
Am Samstag die Ausfahrt durch den Jura
Die Ausfahrt mit den 14 Motorrädern war ein absolutes Highlight. Die kurvenreichen Straßen des Jura führten uns durch lichte, kühlende Wälder, vorbei an malerischen Dörfern und durch von atemberaubenden Schluchten. Der Chasseral bot uns eine spektakuläre Panoramaaussicht, die wir in vollen Zügen und bei einem kleinen Imbiss genossen. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, und der Fahrtwind ließ uns den Alltag vergessen. Peter Plüss hatte eine fantastische Ausfahrt auf kleinen und absolut verkehrsfreien Nebenstrassen organisiert. Bis auf zwei Baustellen-Ampeln mussten wir nirgends anhalten.
Das erfrischende Bad in der Aare
Nach unserer Rückkehr ins Hotel sehnten wir uns nach Abkühlung. Die kühle Aare, die direkt am Hotel vorbeifloss, war die perfekte Lösung. Wir sprangen ins Wasser und liessen uns treiben. Um 17 Uhr spendierte der Club einen Aperitif auf der Hotelterrasse. Wir plauderten gemütlich und liessen die wunderbare Ausfahrt wir noch einmal Revue passieren.
Die außerordentliche Generalversammlung
Vor dem Abendessen Abend versammelten wir uns im Hotel für die außerordentliche Generalversammlung. Die Wahl des neuen Kassiers und Revisors verlief reibungslos, wir dürfen Jürg Brunner als Kassier und Friedrich Oesch als 2. Revisor neu im Clubvorstand begrüssen.
Nach dem offiziellen Teil gab es ein feines Nachtessen, ein Glässchen Wein und es wurden Gastgeschenke ausgetauscht.
Unseren von nah und fern angereisten Clubmitgliedern und Freunden danken wir herzlich für die Teilnahme an diesem Treffen.
Genz besonderen Dank geht an Peter und Pascal Plüss für ihre hervorragende Organisation des Treffens. Der Jura macht Lust auf MEHR!
Dominique Winter
Jura pur !
Die Ankunft im Hotel al Ponte
Stefano und trafen am Freitagnachmittag direkt nach unserem Milano-Taranto-Abendteuer in Wangen an der Aare ein. Als wir ankamen, war Holger bereits aktiv. Wir checkten erstmal ein und nahmen eine Dusche, denn Petrus meinte es wohl mit den MV’lern und erwärmte uns mit viel Sonnenschein.
Danach wurde dekoriert und aufgebaut. Nach und nach trafen die ersten Gäste ein. Liebe Freunde aus der Schweiz, Deutschland, Holland und Ungarn durften wir willkommen heissen.
Die mitgebrachten Motorräder auf dem großen Parkplatz vor dem Hotel zogen die Blicke vieler Passanten auf sich, und wir tauschten stolz Geschichten über unsere Maschinen aus.
Den Tag liessen wir bei einem leckeren Abendessen und kühlenden Getränken langsam ausklingen.
Am Samstag die Ausfahrt durch den Jura
Die Ausfahrt mit den 14 Motorrädern war ein absolutes Highlight. Die kurvenreichen Straßen des Jura führten uns durch lichte, kühlende Wälder, vorbei an malerischen Dörfern und durch von atemberaubenden Schluchten. Der Chasseral bot uns eine spektakuläre Panoramaaussicht, die wir in vollen Zügen und bei einem kleinen Imbiss genossen. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel, und der Fahrtwind ließ uns den Alltag vergessen. Peter Plüss hatte eine fantastische Ausfahrt auf kleinen und absolut verkehrsfreien Nebenstrassen organisiert. Bis auf zwei Baustellen-Ampeln mussten wir nirgends anhalten.
Das erfrischende Bad in der Aare
Nach unserer Rückkehr ins Hotel sehnten wir uns nach Abkühlung. Die kühle Aare, die direkt am Hotel vorbeifloss, war die perfekte Lösung. Wir sprangen ins Wasser und liessen uns treiben. Um 17 Uhr spendierte der Club einen Aperitif auf der Hotelterrasse. Wir plauderten gemütlich und liessen die wunderbare Ausfahrt wir noch einmal Revue passieren.
Die außerordentliche Generalversammlung
Vor dem Abendessen Abend versammelten wir uns im Hotel für die außerordentliche Generalversammlung. Die Wahl des neuen Kassiers und Revisors verlief reibungslos, wir dürfen Jürg Brunner als Kassier und Friedrich Oesch als 2. Revisor neu im Clubvorstand begrüssen.
Nach dem offiziellen Teil gab es ein feines Nachtessen, ein Glässchen Wein und es wurden Gastgeschenke ausgetauscht.
Unseren von nah und fern angereisten Clubmitgliedern und Freunden danken wir herzlich für die Teilnahme an diesem Treffen.
Genz besonderen Dank geht an Peter und Pascal Plüss für ihre hervorragende Organisation des Treffens. Der Jura macht Lust auf MEHR!
Dominique Winter
Meeting MV (Turismo Veloce) - Livigno - 26.07. - 28.07.2024
Am Freitag 26.07 Nachmittag fahre ich durch den schönen Kanton Graubünden nach Livigno, wo dieses Wochenende das 5. MV-Treffen (mein 3.) zusammen mit italienischen Freunden stattfindet.
Treffpunkt ist das Dainese-Geschäft, in dem Stefano Compagnoni arbeitet, der Organisator dieses Treffens (ursprünglich der MV Turismo Veloce gewidmet, aber jetzt offen für alle MV Agustas).
Nach den üblichen Fotos und Einkäufen (Livigno ist im generell steuerfrei) gehen wir zum Abendessen in das Rifugio Tridentina am Forcola-Pass, um lokale Spezialitäten wie Pizzoccheri zu probieren.
Die Atmosphäre ist sehr freundlich und fröhlich, und wir sind bereits mehr als 25 Motorradfahrer.
Am Samstagmorgen, 27.07. treffen wir uns früh für Fotos vor dem Dainese-Shop und um 9 Uhr geht es los in Richtung Berninapass zu einer schönen Fahrt durch Graubünden, die uns zu einem Mittagshalt in Samnaun führt. Die Gruppe besteht nun aus mehr als 30 Motorrädern und wir werden von Fahrern geführt und unterstützt, die von Dainese organisiert werden. Dainese ist dieses Jahr zum ersten Mal offizieller Sponsor der Veranstaltung.
Nach einer Mittagspause in Samnaun fahren wir in Richtung Österreich und über den Reschenpass mit seinem charakteristischen Stausee und dem aus dem Wasser ragenden Glockenturm.
Dann geht es weiter in Richtung Umbrail-Pass und schliesslich erreichen wir am späten Nachmittag Livigno, wo uns ein von der Organisation offerierter herzhafter Aperitif erwartet.
Das Abendessen findet auch in diesem Jahr wieder im Restaurant Cip&Ciop in den Bergen oberhalb von Livigno statt, das nicht nur einen spektakulären Blick auf das Tal, sondern auch ausgezeichnetes Essen bietet.
Mittlerweile ist die Gruppe auf über 40 Personen angewachsen und die Gesellschaft wird immer fröhlicher.
Am Sonntag, den 28.07. brechen wir wie üblich in Richtung Bormio auf, um die anderen Teilnehmer aufzusammeln und schließlich zum Stilfserjoch (dem zweithöchsten Pass Europas) zu fahren, wo wir gegen 12 Uhr einen Zwischenstopp in der Höhe einlegen. Der Gipfel und das Restaurant werden von unseren MVs regelrecht überfallen.
Um 14 Uhr kehren wir nach Livigno zurück, wo das Mittagessen auf uns wartet und ab 15 Uhr stellt uns der MV-Händler die neuen MV-Motorräder zur Verfügung, um sie auf den umliegenden Bergstrassen zu testen: die Auswahl ist gross (Brutale 1000rr, Superveloce 800, verschiedene Brutale 800 und Dragster 800 SCS), aber ich konzentriere mich auf die neue Enduro Veloce 950.
Am Ende des Strassentests mussten wir leider wieder nach Hause fahren, aber einige Glückliche blieben noch eine Nacht und genossen ihre MVs auch am Montag, den 29.07. auf den schönen Bergstrassen.
Stefano
Am Freitag 26.07 Nachmittag fahre ich durch den schönen Kanton Graubünden nach Livigno, wo dieses Wochenende das 5. MV-Treffen (mein 3.) zusammen mit italienischen Freunden stattfindet.
Treffpunkt ist das Dainese-Geschäft, in dem Stefano Compagnoni arbeitet, der Organisator dieses Treffens (ursprünglich der MV Turismo Veloce gewidmet, aber jetzt offen für alle MV Agustas).
Nach den üblichen Fotos und Einkäufen (Livigno ist im generell steuerfrei) gehen wir zum Abendessen in das Rifugio Tridentina am Forcola-Pass, um lokale Spezialitäten wie Pizzoccheri zu probieren.
Die Atmosphäre ist sehr freundlich und fröhlich, und wir sind bereits mehr als 25 Motorradfahrer.
Am Samstagmorgen, 27.07. treffen wir uns früh für Fotos vor dem Dainese-Shop und um 9 Uhr geht es los in Richtung Berninapass zu einer schönen Fahrt durch Graubünden, die uns zu einem Mittagshalt in Samnaun führt. Die Gruppe besteht nun aus mehr als 30 Motorrädern und wir werden von Fahrern geführt und unterstützt, die von Dainese organisiert werden. Dainese ist dieses Jahr zum ersten Mal offizieller Sponsor der Veranstaltung.
Nach einer Mittagspause in Samnaun fahren wir in Richtung Österreich und über den Reschenpass mit seinem charakteristischen Stausee und dem aus dem Wasser ragenden Glockenturm.
Dann geht es weiter in Richtung Umbrail-Pass und schliesslich erreichen wir am späten Nachmittag Livigno, wo uns ein von der Organisation offerierter herzhafter Aperitif erwartet.
Das Abendessen findet auch in diesem Jahr wieder im Restaurant Cip&Ciop in den Bergen oberhalb von Livigno statt, das nicht nur einen spektakulären Blick auf das Tal, sondern auch ausgezeichnetes Essen bietet.
Mittlerweile ist die Gruppe auf über 40 Personen angewachsen und die Gesellschaft wird immer fröhlicher.
Am Sonntag, den 28.07. brechen wir wie üblich in Richtung Bormio auf, um die anderen Teilnehmer aufzusammeln und schließlich zum Stilfserjoch (dem zweithöchsten Pass Europas) zu fahren, wo wir gegen 12 Uhr einen Zwischenstopp in der Höhe einlegen. Der Gipfel und das Restaurant werden von unseren MVs regelrecht überfallen.
Um 14 Uhr kehren wir nach Livigno zurück, wo das Mittagessen auf uns wartet und ab 15 Uhr stellt uns der MV-Händler die neuen MV-Motorräder zur Verfügung, um sie auf den umliegenden Bergstrassen zu testen: die Auswahl ist gross (Brutale 1000rr, Superveloce 800, verschiedene Brutale 800 und Dragster 800 SCS), aber ich konzentriere mich auf die neue Enduro Veloce 950.
Am Ende des Strassentests mussten wir leider wieder nach Hause fahren, aber einige Glückliche blieben noch eine Nacht und genossen ihre MVs auch am Montag, den 29.07. auf den schönen Bergstrassen.
Stefano
20 Jahre Arosa Classic Car: historische Rennwagen - 29.08. - 01.09.2024
Teilnahme: Mitglied Holder Lange
Teilnahme: Mitglied Holder Lange
Goodwood Revival - 05. - 08.09.2024 - EINE HAND WÄSCHT DIE ANDERE!
Das Goodwood Revival, diesmal vom 05.-08. Sept. 2024, ist schon ein Anlass der Extraklasse. Es werden auf der Rundstrecke mit Autos und Motorrädern harte Rennen ausgetragen, auch bei viel Regen, wie in diesem Jahr. Das ganze Ambiente, auch wegen der vielen Zuschauer, die zeitgemäss wie in den 50er und 60er Jahren angezogen sind, versetzt einen in eine fast vergessene Zeit.
Diesmal wurde im Rahmenprogramm John Surtees zelebriert. Er wäre 90 Jahre alt geworden und sein F1 WM-Titel liegt 60 Jahre zurück. Ich hatte die Ehre mit meiner Surtees MV eine Einladung zu bekommen und an den Paraden auf der Rennstrecke einige Runden drehen zu dürfen.
Eine Hand wäscht die andere!
Nebst einigen Rennautos waren auch viele Motorräder aus dem Vermächtnis von Surtees vor Ort. So hatte sein langjähriger Vertrauensmechaniker (den Namen habe ich leider nicht notiert) viele 2-Räder zu betreuen, unter anderem eine fast identische 4 Zylinder MV, wie die Meine. Da dieses Jahr strickte synthetisches Benzin vorgeschrieben war (inkl. angesagte Stichprobenkontrollen), bin ich mal mit leerem Tank angereist um mich dann vor Ort umzuschauen. Schnell habe ich bemerkt, dass man sich bei den Parademotorrädern nicht an diese Vorschrift hält und so habe ich den Mechaniker gefragt, ob er einige Liter Benzin für mich übrig hätte. Sehr freundlich hat er mir dabei ausgeholfen und ich war erleichtert, dass der Motor sicher keinen Schaden nimmt und rund laufen wird.
AGO war auch eingeladen und sollte mit der anderen 500er MV aus dem Surtees-Familienbestand als Ehrengast seine Runden drehen.
Die Einführrunde bis zur Startaufstellung hat noch der eine Fahrer im schwarzen Kombi absolviert. AGO sollte dann dort die Maschine übernehmen. Dummerweise ist dann aber auf den letzten Metern zur Startlinie das Kupplungskabel gerissen (man sieht wie er unter dem Tank was hantiert). So Stand AGO also quasi ohne Motorrad da, was doch eher selten vorkommt. Nach ein paar Minuten diskutieren ist man dann freundlich auf mich zugekommen, ob ich nicht meine MV an AGO für diese eine Hauptparade, notabene mit grossem Video und dann Ansprache zu John Surtees vom Duke of Richmond persönlich, ausleihen würde. So gerne ich natürlich selber gefahren wäre, selbstverständlich konnte ich da nicht nein sagen; es waren ja mehrere Läufe übers Wochenende angesagt. Und so sass dann Giacomo schnell auf der anderen MV und alles konnte wie geplant seinen Lauf nehmen. Für mich war es eine Ehre und ich konnte den tollen Sound der 4-Zylinder Maschine mal selber als Zuschauer geniessen.
Im blauen Kombi übrigens Stuart Graham, ein alter WM-Weggefährte von Giacomo mehr in den kleinen Klassen damals (sporadisch auch 6-Zylinder Hondafahrer).
Aus Dankbarkeit für die sehr freundliche Benzinabgabe, und weil zwischendurch immer viel Zeit, habe ich dann das Kupplungskabel vor Ort ersetzt, noch bevor die Surtees-Truppe fertig war mit schwätzen nach dem Paradelauf.
So wäscht eine Hand die Andere 😊 !
Holger Lange
Das Goodwood Revival, diesmal vom 05.-08. Sept. 2024, ist schon ein Anlass der Extraklasse. Es werden auf der Rundstrecke mit Autos und Motorrädern harte Rennen ausgetragen, auch bei viel Regen, wie in diesem Jahr. Das ganze Ambiente, auch wegen der vielen Zuschauer, die zeitgemäss wie in den 50er und 60er Jahren angezogen sind, versetzt einen in eine fast vergessene Zeit.
Diesmal wurde im Rahmenprogramm John Surtees zelebriert. Er wäre 90 Jahre alt geworden und sein F1 WM-Titel liegt 60 Jahre zurück. Ich hatte die Ehre mit meiner Surtees MV eine Einladung zu bekommen und an den Paraden auf der Rennstrecke einige Runden drehen zu dürfen.
Eine Hand wäscht die andere!
Nebst einigen Rennautos waren auch viele Motorräder aus dem Vermächtnis von Surtees vor Ort. So hatte sein langjähriger Vertrauensmechaniker (den Namen habe ich leider nicht notiert) viele 2-Räder zu betreuen, unter anderem eine fast identische 4 Zylinder MV, wie die Meine. Da dieses Jahr strickte synthetisches Benzin vorgeschrieben war (inkl. angesagte Stichprobenkontrollen), bin ich mal mit leerem Tank angereist um mich dann vor Ort umzuschauen. Schnell habe ich bemerkt, dass man sich bei den Parademotorrädern nicht an diese Vorschrift hält und so habe ich den Mechaniker gefragt, ob er einige Liter Benzin für mich übrig hätte. Sehr freundlich hat er mir dabei ausgeholfen und ich war erleichtert, dass der Motor sicher keinen Schaden nimmt und rund laufen wird.
AGO war auch eingeladen und sollte mit der anderen 500er MV aus dem Surtees-Familienbestand als Ehrengast seine Runden drehen.
Die Einführrunde bis zur Startaufstellung hat noch der eine Fahrer im schwarzen Kombi absolviert. AGO sollte dann dort die Maschine übernehmen. Dummerweise ist dann aber auf den letzten Metern zur Startlinie das Kupplungskabel gerissen (man sieht wie er unter dem Tank was hantiert). So Stand AGO also quasi ohne Motorrad da, was doch eher selten vorkommt. Nach ein paar Minuten diskutieren ist man dann freundlich auf mich zugekommen, ob ich nicht meine MV an AGO für diese eine Hauptparade, notabene mit grossem Video und dann Ansprache zu John Surtees vom Duke of Richmond persönlich, ausleihen würde. So gerne ich natürlich selber gefahren wäre, selbstverständlich konnte ich da nicht nein sagen; es waren ja mehrere Läufe übers Wochenende angesagt. Und so sass dann Giacomo schnell auf der anderen MV und alles konnte wie geplant seinen Lauf nehmen. Für mich war es eine Ehre und ich konnte den tollen Sound der 4-Zylinder Maschine mal selber als Zuschauer geniessen.
Im blauen Kombi übrigens Stuart Graham, ein alter WM-Weggefährte von Giacomo mehr in den kleinen Klassen damals (sporadisch auch 6-Zylinder Hondafahrer).
Aus Dankbarkeit für die sehr freundliche Benzinabgabe, und weil zwischendurch immer viel Zeit, habe ich dann das Kupplungskabel vor Ort ersetzt, noch bevor die Surtees-Truppe fertig war mit schwätzen nach dem Paradelauf.
So wäscht eine Hand die Andere 😊 !
Holger Lange
IMOLA - Mostra Scambio - Teile- und Fahrzeugmarkt - September 2024
Auf der Rennstrecke Autodromo Enzo & Dino Ferrari Emilia Romagna
Seit 1977 findet jährlich dieser Oldtimermarkt für Auto und Motorräder und allerlei alte Sachen statt. Viele Jahre habe ich mit Freunden und Gleichgesinnten diesen Markt besucht.
Im September 2024 haben Ruedi Schuler und ich wieder einmal den Weg nach IMOLA unter die Räder genommen.
Am Freitag 13. September waren wir um 12 Uhr schon auf der Rennstrecke. Mit einer Speziellen Parkkarte konnten wir direkt hinter der Haupttribüne parkieren. Nach einigen Metern waren wir mitten im Geschehen.
Zuerst haben wir uns über die Menge der Aussteller orientiert, indem wir mit dem Transfer- Züglein rund um die Strecke 4,9 km fuhren. Dabei haben wir bemerkt, dass circa ¼ weniger Aussteller anwesend waren; vor 3 Jahren war es noch voll besetzt links und rechts rund um die Strecke.
Das bedeutet, dass wohl das Interesse am alten Eisen abgenommen hat, auch unsere Nachkommen fehlen, die unser Hobby pflegen!
Ruedi wollte einen alten verrosteten Töff kaufen.
Seine Idee war den Töff zur Dekoration auf seiner grossen Terrasse an die Wand zu montieren. Wir mussten nicht lange suchen bis wir das gewünschte Objekt fanden. Nach zäher Verhandlung wurden wir mit dem Verkäufer einig. Ruedi schob das Motorrad zu unserem nahegelegenen Hotel, wo wir es ins Auto verladen konnten. Mit einem guten Nachtessen haben wir diesen Tag abgeschlossen. Zufrieden und erfolgreich ging es am Sonntag wieder Richtung Schweiz.
Unser Fazit: NOVEGRO OTM bei Milano bietet etwa das Gleiche und ist übersichtlicher und für uns einen kürzeren Anfahrtsweg und erst noch 2x im Jahr, also auf nach NOVEGRO
Zur Orientierung, es gibt in der Schweiz Anbieter, die fahren mit dem Autocar von verschiedenen Zusteige-Orten Samstag früh an den OTM und abends wieder zurück, sehr gemütlich! Habe ich auch schon gemacht.
Für Auskünfte, meine Handy No: 079 320 21 02
Oder Bättig Autocar 079 330 42 15
Für alle wünsche ich ein schönes Hobby-Leben.
Mit viel Spass am alten Eisen, aber auch mit neuen MV*s.
Erwin Naldi Dezember 2024
Auf der Rennstrecke Autodromo Enzo & Dino Ferrari Emilia Romagna
Seit 1977 findet jährlich dieser Oldtimermarkt für Auto und Motorräder und allerlei alte Sachen statt. Viele Jahre habe ich mit Freunden und Gleichgesinnten diesen Markt besucht.
Im September 2024 haben Ruedi Schuler und ich wieder einmal den Weg nach IMOLA unter die Räder genommen.
Am Freitag 13. September waren wir um 12 Uhr schon auf der Rennstrecke. Mit einer Speziellen Parkkarte konnten wir direkt hinter der Haupttribüne parkieren. Nach einigen Metern waren wir mitten im Geschehen.
Zuerst haben wir uns über die Menge der Aussteller orientiert, indem wir mit dem Transfer- Züglein rund um die Strecke 4,9 km fuhren. Dabei haben wir bemerkt, dass circa ¼ weniger Aussteller anwesend waren; vor 3 Jahren war es noch voll besetzt links und rechts rund um die Strecke.
Das bedeutet, dass wohl das Interesse am alten Eisen abgenommen hat, auch unsere Nachkommen fehlen, die unser Hobby pflegen!
Ruedi wollte einen alten verrosteten Töff kaufen.
Seine Idee war den Töff zur Dekoration auf seiner grossen Terrasse an die Wand zu montieren. Wir mussten nicht lange suchen bis wir das gewünschte Objekt fanden. Nach zäher Verhandlung wurden wir mit dem Verkäufer einig. Ruedi schob das Motorrad zu unserem nahegelegenen Hotel, wo wir es ins Auto verladen konnten. Mit einem guten Nachtessen haben wir diesen Tag abgeschlossen. Zufrieden und erfolgreich ging es am Sonntag wieder Richtung Schweiz.
Unser Fazit: NOVEGRO OTM bei Milano bietet etwa das Gleiche und ist übersichtlicher und für uns einen kürzeren Anfahrtsweg und erst noch 2x im Jahr, also auf nach NOVEGRO
Zur Orientierung, es gibt in der Schweiz Anbieter, die fahren mit dem Autocar von verschiedenen Zusteige-Orten Samstag früh an den OTM und abends wieder zurück, sehr gemütlich! Habe ich auch schon gemacht.
Für Auskünfte, meine Handy No: 079 320 21 02
Oder Bättig Autocar 079 330 42 15
Für alle wünsche ich ein schönes Hobby-Leben.
Mit viel Spass am alten Eisen, aber auch mit neuen MV*s.
Erwin Naldi Dezember 2024
Schallenberg - 21.09.2024
Umbrella-Boys & Girls und Rennfahrer: Elisabeth, Esther, Stefan, Urs, Dominique
Umbrella-Boys & Girls und Rennfahrer: Elisabeth, Esther, Stefan, Urs, Dominique
IG Oldtimer Markt Koppigen - Oktober 2024
Schon längere Zeit suchte ich ein Ersatzteil für eine MV AGUSTA - 4 Zylinder, auf einigen Oldtimer Märkte wurde ich nie fündig. Anlässlich des Oldtimer Marktes im Okt. 2024 in KOPPIGEN BE, da hatte ich selbst auch einen Verkaufsstand. Per Zufall schaute ich mal bei meinem Nachbar in sein Angebot und siehe da, ich konnte es kaum glauben das gesuchte Ersatzteil lag in einer Kiste. So ein Glück muss man haben!!! Warum den in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah liegt.
Also kann man mit Glück auch auf einem Schweizer OTM fündig werden.
Erwin Naldi
Schon längere Zeit suchte ich ein Ersatzteil für eine MV AGUSTA - 4 Zylinder, auf einigen Oldtimer Märkte wurde ich nie fündig. Anlässlich des Oldtimer Marktes im Okt. 2024 in KOPPIGEN BE, da hatte ich selbst auch einen Verkaufsstand. Per Zufall schaute ich mal bei meinem Nachbar in sein Angebot und siehe da, ich konnte es kaum glauben das gesuchte Ersatzteil lag in einer Kiste. So ein Glück muss man haben!!! Warum den in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah liegt.
Also kann man mit Glück auch auf einem Schweizer OTM fündig werden.
Erwin Naldi
Biketoberfest - 27. - 30.10.2024 - Rennstrecke Oschersleben
Pit Müllers Wunsch war es, noch einmal übers Wochenende auf den Rennplatz in Oschersleben, (Ostdeutschland) zu fahren um sich von seinen Rennstrecken-Freunden zu verabschieden.
20 Jahre fuhr er im Frühling und im Herbst an die Rennstrecke für sein Hobby, das er über alles liebte. Gut es sind ja nur ca. 890 km ein Weg. Also 40x diese km sind genau 35600 km, für drei Tage die Rennstrecke zu umrunden. Und das alles in einem super Tempo. Alle staunten nicht schlecht was Pit jedes Mal über den Winter wieder an seiner Maschine für neue PS fand.
Ausschlaggebend für den Ausstieg war der Rennstreckenunfall in Assen NL, wo er in einer Kurve mit hoher Geschwindigkeit mit einem Highsider hängen geblieben war und somit über das Motorrad katapultiert wurde. Tragisch war, dass der nachfolgende Fahrer nicht mehr ausweichen konnte und mit ca.180 kmh über Pits Rücken fuhr.
Dieser blieb regungslos liegen. Die herbeieilenden Helfer dachten er wäre an den
Verletzungen gestorben. Doch der liebe Gott wollte ihn doch noch nicht (obwohl er gute Handwerker mit Kusshand nehmen würde).
Die Diagnose war schrecklich. Die Ärzte teilten ihm mit, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr wird gehen können, und somit sein Leben im Roll-
Stuhl verbringen würde.
Die notwendigen Operationen und endlose Schmerzen durchlebt der nun wehrlose Pit ohne Klagen. Notwendige folgende Therapien absolvierte er stoisch und mit
100%igem Einsatz.
Nach Monaten nun, kann er sich (entgegen der Diagnose) wieder aufrecht mit einem Stock bewegen.
Als wir am Freitag, den 27. Oktober in der Box ankamen, wurde Pit mit grosser Freude und Herzenswärme empfangen. Sein Leben lang gab er für seinen geliebten Motorradsport und die damit verbundene Hilfe für alle seine Kommilitonen alles. Seine Hilfsbereitschaft und das stets offene Ohr für die Misstöne der Motoren machten aus ihm einen liebenswerten Profi.
Nach einem guten Essen und einigen Bierchen gingen wir dann ins Hotel und freuten uns auf den nächsten Tag.
Am Samstag ging es endlich los. Freies Training. Leider konnte man am Morgen nur einen Turn fahren. Ab Mittag kam dann, wie der Wetterbericht versprach, der grosse Regen. Die morgendlichen Zeiten wurden nicht schneller als am Freitag. Also auch keine Startplatzverbesserung für den Sonntagmorgen.
Also zurück zum Sonntag. Wir freuten uns auf den Le Mans-Start. Die Rennmaschinen wurden in einer Linie auf der einen Seite aufgestellt. Es gab keine Ständer, einer der Mechaniker hielt das laufende Töff bereit, und der Rennfahrer überquerte die Rennstrecke nach dem Startschuss, rennend zur Maschine, schwang sich darauf und weg waren sie.
Ein Erlebnis, das ich noch nie in Natura gesehen habe. Es war Super.
Am Abend alles verräumen und laden. Jeder half jedem. Danach, weil es das letzte Rennwochenende war, verwöhnte man den Gaumen und den Magen mit vielen Köstlichkeiten. Wir machten für Pit noch einige Gruppenfotos als Erinnerung an die guten Jahre, die alle miteinander verleben konnten.
Es wurde richtig kühl beim Herumsitzen. Langsam lichtete sich das Feld. Wir verabschieden uns und gingen ins warme Hotelzimmer. Am nächsten Morgen ein Drücken und Küssen quer durch die Rennfamilie.
Danach fuhren Mäggi, René, Pit und ich noch kurz zu Katia und Rüdiger Freund zum Mittagessen.
Früher war der Ablauf nach so einem Rennwochenende kurz erzählt wie folgt:
Sonntagabend alles schnell versorgen, Motorräder auf die Hänger laden, Kleinmaterial in die kleinen Luftlöcher verstauen. Danach kurze Verabschiedung und los ging die Karawane nach Basel. Ankunft in der Schweiz so gegen 04.00 Uhr, schnell den Kopf in das Kissen drücken. 06.00 Uhr wieder auf, die Arbeit ruft. Das ist der 100%ige Liebesbeweis zu seinem Hobby.
Dieses Wochenende war der krönende Abschluss für Pit Müller von „20 Jahren Rennen in Oschersleben“.
Niggi Horni
Pit Müllers Wunsch war es, noch einmal übers Wochenende auf den Rennplatz in Oschersleben, (Ostdeutschland) zu fahren um sich von seinen Rennstrecken-Freunden zu verabschieden.
20 Jahre fuhr er im Frühling und im Herbst an die Rennstrecke für sein Hobby, das er über alles liebte. Gut es sind ja nur ca. 890 km ein Weg. Also 40x diese km sind genau 35600 km, für drei Tage die Rennstrecke zu umrunden. Und das alles in einem super Tempo. Alle staunten nicht schlecht was Pit jedes Mal über den Winter wieder an seiner Maschine für neue PS fand.
Ausschlaggebend für den Ausstieg war der Rennstreckenunfall in Assen NL, wo er in einer Kurve mit hoher Geschwindigkeit mit einem Highsider hängen geblieben war und somit über das Motorrad katapultiert wurde. Tragisch war, dass der nachfolgende Fahrer nicht mehr ausweichen konnte und mit ca.180 kmh über Pits Rücken fuhr.
Dieser blieb regungslos liegen. Die herbeieilenden Helfer dachten er wäre an den
Verletzungen gestorben. Doch der liebe Gott wollte ihn doch noch nicht (obwohl er gute Handwerker mit Kusshand nehmen würde).
Die Diagnose war schrecklich. Die Ärzte teilten ihm mit, dass er mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr wird gehen können, und somit sein Leben im Roll-
Stuhl verbringen würde.
Die notwendigen Operationen und endlose Schmerzen durchlebt der nun wehrlose Pit ohne Klagen. Notwendige folgende Therapien absolvierte er stoisch und mit
100%igem Einsatz.
Nach Monaten nun, kann er sich (entgegen der Diagnose) wieder aufrecht mit einem Stock bewegen.
Als wir am Freitag, den 27. Oktober in der Box ankamen, wurde Pit mit grosser Freude und Herzenswärme empfangen. Sein Leben lang gab er für seinen geliebten Motorradsport und die damit verbundene Hilfe für alle seine Kommilitonen alles. Seine Hilfsbereitschaft und das stets offene Ohr für die Misstöne der Motoren machten aus ihm einen liebenswerten Profi.
Nach einem guten Essen und einigen Bierchen gingen wir dann ins Hotel und freuten uns auf den nächsten Tag.
Am Samstag ging es endlich los. Freies Training. Leider konnte man am Morgen nur einen Turn fahren. Ab Mittag kam dann, wie der Wetterbericht versprach, der grosse Regen. Die morgendlichen Zeiten wurden nicht schneller als am Freitag. Also auch keine Startplatzverbesserung für den Sonntagmorgen.
Also zurück zum Sonntag. Wir freuten uns auf den Le Mans-Start. Die Rennmaschinen wurden in einer Linie auf der einen Seite aufgestellt. Es gab keine Ständer, einer der Mechaniker hielt das laufende Töff bereit, und der Rennfahrer überquerte die Rennstrecke nach dem Startschuss, rennend zur Maschine, schwang sich darauf und weg waren sie.
Ein Erlebnis, das ich noch nie in Natura gesehen habe. Es war Super.
Am Abend alles verräumen und laden. Jeder half jedem. Danach, weil es das letzte Rennwochenende war, verwöhnte man den Gaumen und den Magen mit vielen Köstlichkeiten. Wir machten für Pit noch einige Gruppenfotos als Erinnerung an die guten Jahre, die alle miteinander verleben konnten.
Es wurde richtig kühl beim Herumsitzen. Langsam lichtete sich das Feld. Wir verabschieden uns und gingen ins warme Hotelzimmer. Am nächsten Morgen ein Drücken und Küssen quer durch die Rennfamilie.
Danach fuhren Mäggi, René, Pit und ich noch kurz zu Katia und Rüdiger Freund zum Mittagessen.
Früher war der Ablauf nach so einem Rennwochenende kurz erzählt wie folgt:
Sonntagabend alles schnell versorgen, Motorräder auf die Hänger laden, Kleinmaterial in die kleinen Luftlöcher verstauen. Danach kurze Verabschiedung und los ging die Karawane nach Basel. Ankunft in der Schweiz so gegen 04.00 Uhr, schnell den Kopf in das Kissen drücken. 06.00 Uhr wieder auf, die Arbeit ruft. Das ist der 100%ige Liebesbeweis zu seinem Hobby.
Dieses Wochenende war der krönende Abschluss für Pit Müller von „20 Jahren Rennen in Oschersleben“.
Niggi Horni










































